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Hochschule Ulm

Firmen honorieren Leistung von Ulmer Studenten

 Den VDI Preis erhielt Johannes Kleiner von Prof. Dr. Manfred Wehrheim, Prorektor der Hochschule Ulm, Foto: Hochschule Ulm/Kroner

403 Absolventinnen und Absolventen des Wintersemesters 2012/13 konnte die Hochschule Ulm nun feierlich verabschieden. Im Rahmen der Abschlussfeier wurden auch die Stifter-Preise für herausragende Studienleistungen vergeben.

In seiner Ansprache wies Rektor Professor Dr. Achim Bubenzer darauf hin, dass sich die vorteilhaften Lebensbedingungen unserer westlichen Zivilgesellschaft nur durch solidarisches und verantwortungsvolles Handeln des Individuums sichern lassen. Uns werde zu selten Bewusst, unter welchen vorteilhaften Bedingungen wir in Deutschland leben, so Rektor Professor Achim Bubenzer vor dem Auditorium. Um solche Lebensbedingungen erhalten zu können, braucht es aber eine funktionierende, solidarisch handelnde Gesellschaft. Dreh- und Angelpunkt seien hierfür Menschen, die sich politisch verantwortlich fühlen und denen Respekt gebührt. Auf die Situation der Hochschulen reflektierend forderte er diese Solidarität und politische Einmischung ebenfalls ein. Aus diesem Grund legte er den Absolventen nahe, ihren Beitrag dazu leisten, indem sie ihre späteren Erfahrungen im Berufsleben in die Hochschule einbringen und sich für deren Weiterentwicklung einsetzen.

Zwei VDI-Preise vergeben

Die Arbeit einiger Studierenden wurde im Rahmen der Verleihung der Stifterpreise gewürdigt. Für überdurchschnittliche Abschlussarbeiten erhielten sowohl Johannes Zäh, Studiengang Maschinenbau, sowie Johannes Kleiner, Studiengang Fahrzeugtechnik den begehrten VDI-Preis. Zäh optimierte einen Montagebereich, indem er für einen einfachen und geradlinigen Materialfluss sorgte. Kleiner beschäftigte sich mit dem Umstand, dass auch beim Einsatz von Nutzfahrzeugen das Umweltbewusstsein zunehmend wächst. Der Preisträger rüstete einen konventionellen Wechselbrückenhubwagen um und integriert ein bereits entwickeltes digitales Konzept für einen dieselelektrischen Antrieb in die Zugmaschine.

Siemens, Sparkasse und IfKom verleihen Preise

Der Förderpreis der Firma Siemens für die beste Abschlussarbeit der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik ging an Samuel Müller, Studiengang Fahrzeugelektronik. Er beschäftigte sich im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit mit sogenannten FlexRey-Systeme, die zur Übertragung von Informationen in Echtzeit verwendet werden. Der Preisträger hat in die Software eines solchen CAN-FlexRey-Gateways konzipiert, implementiert und hinsichtlich Funktionalität und Leistungsgrenzen erfolgreich getestet. Das entstandene Gerät wird bereits bei firmeneigenen Entwicklungsprojekten eingesetzt.

Den IfKom-Preis, welchen der Verband Ingenieure für Kommunikation, Bezirk Württemberg, für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Kommunikationstechnik verleiht, erhielt Peter Speth, Studiengang Industrieelektronik. Der Preisträger entwickelte ein automatisiertes Radar-Prüfsystem, das es erlaubt, Verkehrsszenarien mit mehreren Objekten nachzustellen.

Der Förderpreis der Sparkasse Ulm für herausragende Leistungen im Bereich Zusatzqualifikationen wurde gleich dreimal vergeben. Mandy Heuer, Studiengang Maschinenbau, und Daniel Hosinner, Studiengang Produktionstechnik und Organisation, erhielten die Auszeichnung für ihre besonderen Studienleistungen in der Zusatzqualifikation „Internationale Wirtschaft“. Florian Schmid, Studiengang Produktionstechnik und Organisation, schnitt stattdessen in der Zusatzqualifikation „Entrepreneurship“ als Bester ab.

Nachwuchspreis der Friedrich-Wingert-Stiftung verliehen

Eine besondere Auszeichnung erhielt Daniel Kwittung, Studiengang Medizinische Dokumentation und Informatik. Er hielt den Nachwuchspreis der Friedrich-Wingert-Stiftung, die herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Semantik und Linguistik in der Medizin würdigt.

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