Stadt Ulm

Fahrräder haben Vorrang: Neue Fahrrad-Straße in Ulmer Innenstadt

Symbolbild. Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de

Zukünftig ist auch die Zeitblomstraße in der Ulmer Innenstadt eine Fahrrad-Straße. Neben der Wörthstraße und der Schülinstraße ist sie die dritte Ulmer Fahrrad-Straße und eine wichtige West-Ost-Verkehrsachse. Mit Änderungen in Tempo 30 Bereichen werden nach einer Petition zudem sechs Abschnitte im Ulmer Landkreis verkehrlich angepasst.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

In der kommenden Woche beginnt die Stadt Ulm mit dem Umbau der Zeitblomstraße zur Fahrrad-Straße. Auf einer rund einen Kilometer langen Strecke durch die Innenstadt haben dann Fahrradfahrer durchgehend Vorrang. An die neue Fahrrad-Straße schließen dann die bereits Bestehenden beim Alten Friedhof und der Schülinstraße an.

Baumaßnahmen für neue Fahrrad-Straße

Im Zuge des Umbaus zur Fahrrad-Straße werden auch die Knotenpunkte Zeitblomstraße Ecke Keplerstraße und Zeitblomstraße Ecke Bessererstraße umgebaut. Dort wird die Fahrbahndecke erneuert. Außerdem erhält dann auch die neue Fahrrad-Straße den bekannten signalroten Anstrich.

Tempo 30 - Radfahrer haben Vorfahrt

Neben Radfahrern können auch PKW die Fahrrad-Straße passieren. Allerdings nur, wenn die Straße mit den Schildern „Anlieger frei“ oder „Kfz frei“ gekennzeichnet ist. Die Fahrradfahrer haben hingegen Vorfahrt und können sogar nebeneinander fahren. Für PKW und Motorräder ist das Überholen nur erlaubt, wenn ein Abstand von mindestens anderthalb Metern gewährleistet ist. Der Radfahrer darf dabei weder gefährdet noch behinder werden. Zu ihrer Sicherheit ist die Höchstgeschwindigkeit für alle Fahrzeuge auf 30 Stundenkilometer beschränkt.

Ulmer Bevölkerung profitiert

Vermehrter Radverkehr bedeutet für Ulm auch weniger Lärm, weniger Staus und vor allem bessere Luft. Davon profitieren alle Bürger, ist sich die Stadt Ulm sicher. Die neue Fahrrad-Straße geht daher einen weiteren Schritt in Richtung Fahrradfreundlichkeit in Ulm. Auch die direkten Anwohner der Fahrrad-Straßen profitieren. Denn vor allem ihre Wohnungslage wird ruhiger, sicherer und die Luft abgasärmer.

Auch ohne Fahrrad-Straße - Geänderte Tempo 30 Regelungen in Ulmer Ortsteilen

Der Petitionsausschuss des Stuttgarter Landtags hat über die Petition zu den Tempo 30-Festsetzungen in sechs betroffenen Ulmer Ortsteilen beziehungsweise Ortschaften entschieden. Entsprechend der Widerspruchsbescheide beziehungsweise der Schreiben des Regierungspräsidiums werden die Geschwindigkeitsgrenzen im Landkreis Ulm nun angepasst oder teilweise abtgebaut. Das ließ die Stadt Ulm kürzlich verkünden.

Diese Ortsteile sind betroffen

In Ortsteil Wiblingen wurde das Vorhaben bereits umgesetzt. Hier bleibt das Tempo 30 rund um den Pranger erhalten. Die anderen Stadtteile folgen in den nächsten Wochen. In Donaustetten gilt dann eine Besonderheit. Denn das Tempo 30 bleibt aus Lärmschutzgründen nachts im ursprünglichen Bereich geltend und in einem etwas engeren Bereich auch tagsüber bestehen. In diesem Abschnitt ist dann für Autofahrer besondere Vorsicht geboten und auf die entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu achten. In Grimmelfingen, Ermingen und Egginen werden die betroffenen Abschnitte kleiner, während im Lehrer-Tal-Weg die Tempo 30 Regelung komplett zurück genommen wird.

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Neben Radfahrern können auch PKW die Fahrrad-Straße passieren. Allerdings nur, wenn die Straße mit den Schildern „Anlieger frei“ oder „Kfz frei“ gekennzeichnet ist. Die Fahrradfahrer haben hingegen Vorfahrt und können sogar nebeneinander fahren. Für PKW und Motorräder ist das Überholen nur erlaubt, wenn ein Abstand von mindestens anderthalb Metern gewährleistet ist. Der Radfahrer darf dabei weder gefährdet noch behinder werden. Zu ihrer Sicherheit ist die Höchstgeschwindigkeit für alle Fahrzeuge auf 30 Stundenkilometer beschränkt.

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