Donaubad Wonnemar | Stadt Ulm

Diese Köpfe leiten künftig das Donaubad Wonnemar

Jochen Weis, neuer Betriebsleiter im Donaubad Wonnemar. Foto: Privat
Gerhard Semler, Geschäftsführer im Donaubad Wonnemar. Foto: Stadt Ulm / Bildung und Sport

Dass die Städte Ulm und Neu-Ulm das Donaubad Wonnemar Anfang 2017 übernehmen, ist bereits seit längerem klar. Nun wurden auch die künftigen Gesichter an der Spitze des Bades bekannt.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Jochen Weis wird dann die Stelle des Betriebsleiters der neugegründeten Donaubad Ulm/Neu-Ulm GmbH i.G. übernehmen. Bis es soweit ist, soll Weis als Berater fungieren. Auch die vorläufigen Geschäftsführer stehen fest: Gerhard Semler und Ralph Seiffert.

Jochen Weis bringt Erfahrung aus Bäderbranche mit

Zum 1. September wird die momentane Donaubad Ulm/Neu-Ulm GmbH i.G. zur kommunalen Donaubad Ulm/Neu-Ulm GmbH eingetragen. Ab dann wird Jochen Weis als angestellter Betriebsleiter tätig sein und den Übernahmeprozess begleiten. Der gebürtige Ulmer ist in der Bäderbranche kein Unbekannter. Denn Weis leitete von Mai 2011 bis Februar 2013 bereits das Wonnemar Ulm/Neu-Ulm. Jedoch schied er damals auf eigenen Wunsch bei der interSPA aus. Der Sportökonom arbeitete zudem in verschiedenen anderen Freizeiteinrichtungen.

Vorläufige Geschäftsleitung steht fest

Daneben steht fest, wer die vorläufige Geschäftsführung der neu gegründeten Donaubad Ulm/Neu-Ulm GmbH i.G. der Städte Ulm und Neu-Ulm übernehmen wird. Diese Aufgabe geht an Gerhard Semler und Ralph Seiffert. Semler ist Leiter der Abteilung Bildung und Sport der Stadt Ulm. Seiffert hingegen ist als Leiter des Fachbereichs Schulen, Kultur, Sport, Soziales der Stadt Neu-Ulm tätig. Semler und Seiffert werden die Funktion der Geschäftsführung übernehmen, bis der Posten endgültig besetzt wird.

Differenzen zwischen Ulm/Neu-Ulm und interSPA

Doch so positiv stand es nicht immer um das Donaubad Wonnemar. Denn der bisherige Betreiber interSPA kündigte im April an, den Pachtvertrag zum Ende des Jahres zu beenden. Geschäftsführer Volker Kurz hatte dazu im Frühjahr dieses Jahres erklärt, interSPA sehe „keine Möglichkeit, das Bad unter diesen für uns finanziell unannehmbaren Bedingungen weiterzuführen“. Grund für die Differenzen zwischen den Städten Ulm/Neu-Ulm und interSPA waren die unterschiedlichen Ansichten über anstehende Ausfallszeiten durch Instandhaltungsarbeiten. interSPA habe außerdem seit 2011 rund 1,7 Millionen Euro aus eigenen Mitteln in das Bad investiert. Das Geld wurde verwendet, um das Bad instandzuhalten und attraktiver zu gestalten. „Das waren Sanierungen, die eigentlich Aufgabe der Städte waren“, kritisiert Kurz deshalb.

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Dass die Städte Ulm und Neu-Ulm das Donaubad Wonnemar Anfang 2017 übernehmen, ist bereits seit längerem klar. Nun wurden auch die künftigen Gesichter an der Spitze des Bades bekannt.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Jochen Weis wird dann die Stelle des Betriebsleiters der neugegründeten Donaubad Ulm/Neu-Ulm GmbH i.G. übernehmen. Bis es soweit ist, soll Weis als Berater fungieren. Auch die vorläufigen Geschäftsführer stehen fest: Gerhard Semler und Ralph Seiffert.

Jochen Weis bringt Erfahrung aus Bäderbranche mit

Zum 1. September wird die momentane Donaubad Ulm/Neu-Ulm GmbH i.G. zur kommunalen Donaubad Ulm/Neu-Ulm GmbH eingetragen. Ab dann wird Jochen Weis als angestellter Betriebsleiter tätig sein und den Übernahmeprozess begleiten. Der gebürtige Ulmer ist in der Bäderbranche kein Unbekannter. Denn Weis leitete von Mai 2011 bis Februar 2013 bereits das Wonnemar Ulm/Neu-Ulm. Jedoch schied er damals auf eigenen Wunsch bei der interSPA aus. Der Sportökonom arbeitete zudem in verschiedenen anderen Freizeiteinrichtungen.

Vorläufige Geschäftsleitung steht fest

Daneben steht fest, wer die vorläufige Geschäftsführung der neu gegründeten Donaubad Ulm/Neu-Ulm GmbH i.G. der Städte Ulm und Neu-Ulm übernehmen wird. Diese Aufgabe geht an Gerhard Semler und Ralph Seiffert. Semler ist Leiter der Abteilung Bildung und Sport der Stadt Ulm. Seiffert hingegen ist als Leiter des Fachbereichs Schulen, Kultur, Sport, Soziales der Stadt Neu-Ulm tätig. Semler und Seiffert werden die Funktion der Geschäftsführung übernehmen, bis der Posten endgültig besetzt wird.

Differenzen zwischen Ulm/Neu-Ulm und interSPA

Doch so positiv stand es nicht immer um das Donaubad Wonnemar. Denn der bisherige Betreiber interSPA kündigte im April an, den Pachtvertrag zum Ende des Jahres zu beenden. Geschäftsführer Volker Kurz hatte dazu im Frühjahr dieses Jahres erklärt, interSPA sehe „keine Möglichkeit, das Bad unter diesen für uns finanziell unannehmbaren Bedingungen weiterzuführen“. Grund für die Differenzen zwischen den Städten Ulm/Neu-Ulm und interSPA waren die unterschiedlichen Ansichten über anstehende Ausfallszeiten durch Instandhaltungsarbeiten. interSPA habe außerdem seit 2011 rund 1,7 Millionen Euro aus eigenen Mitteln in das Bad investiert. Das Geld wurde verwendet, um das Bad instandzuhalten und attraktiver zu gestalten. „Das waren Sanierungen, die eigentlich Aufgabe der Städte waren“, kritisiert Kurz deshalb.

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