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Erlös aus dem Ausverkauf soll Schlecker Mitarbeiter stützen
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Schlecker

Erlös aus dem Ausverkauf soll Schlecker Mitarbeiter stützen

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Anfang Juni hat der Abverkauf in den Schlecker-Märkten begonnen. Verdi fordert mit den Einnahmen daraus für die Zukunft der Mitarbeiter zu investieren.

Auch in der Region hat der Ausverkauf begonnen: Die verbliebenen Schleckermärkte senkten Ihre Preise teilweise bis zu 50 %. Die Schlecker-Filialen in Augsburg, Stadtbergen, Pöttmes, Inchenhofen und Kempten im Allgäu, welche noch nicht von der ersten Schließungswelle betroffen waren, müssen nun  im Zuge der Betriebsstilllegung ihre Regale leer bekommen. In Ihren Schaufenstern weisen große, rote Plakate auf den Ausverkauf hin.

Gibt es eine Transfergesellschaft für ehemalige Schlecker-Mitarbeiter?

Angesichts der bevorstehenden Kündigungen erwarte verdi von Schlecker-Insolvenzverwalter Geiwitz, dass er sich intensiv um die Einrichtung einer Transfergesellschaft bemühe. „Dazu gehört auch, dass aus den Einnahmen durch den Abverkauf von Waren ein nennenswerter Teil für die Finanzierung einer Transfergesellschaft durch den Insolvenzverwalter bereit gestellt wird“, verlangte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel, am Dienstag in Berlin. verdi werde im Rahmen der Verhandlungen über einen Sozialplan auf eine entsprechende Finanzierung dringen.

Arbeitsagentur soll Perspektiven aufzeigen

„Darüberhinaus müssen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesagentur für Arbeit sicherstellen, dass alle arbeitsmarktpolitischen Möglichkeiten genutzt werden, um den von Entlassung bedrohten Schlecker-Beschäftigten eine verlässliche, qualifizierte und fair bezahlte Beschäftigungsperspektive zu bieten“, sagte Nutzenberger. Entsprechende Qualifizierungen, Umschulungen und Ausbildungen müssten vollständig durch die Arbeitsagenturen finanziert werden.

Teile von Schlecker sollen erhalten werden

Verdi erwartet außerdem, dass die Bemühungen um den Erhalt von Arbeitsplätzen bei der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker trotz des Stilllegungsbeschlusses in vollem Umfang und mit aller Anstrengung fortgesetzt werden. „Wir fordern vom Insolvenzverwalter, dass jetzt nicht übereilt einzelne Filialen herausgelöst werden, sondern alle Möglichkeiten genutzt werden, um komplette Firmenteile oder wenigstens umfassende Filialpakete zusammengefasst an geeignete Übernehmende zu übergeben“, sagte Stefanie Nutzenberger am Dienstag in Berlin. Auch wenn der geplante Gemeinschaftsverkauf von „Ihr Platz“ und Schlecker XL vorerst gestoppt sei, dürfe jetzt nichts unversucht bleiben, große Teile des Unternehmens inklusive der dortigen Arbeitsplätze zu erhalten.

Rettet dm Schlecker Arbeitsplätze?

Möglicherweise bietet diese Chance nun die dm-Drogeriekette, die nach eigenen Angaben eine Übernahme von Schlecker-Märkten erwägt. (B4B SCHWABEN berichtete).

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