Infrastruktur

Donautal Connect will den Standort Ulm attraktiver machen

Die Unternehmen in Ulms ältestem Industriegebiet Donautal haben mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Dabei unterstützen soll nun die Interessensgemeinschaft „Donautal Connect“.

„Wir haben im Grunde alle dieselben Probleme, große Unternehmen genauso wie mittlere und kleine. Deswegen haben wir uns zusammengeschlossen, um künftig unsere Interessen zu bündeln, mit einer Stimme zu sprechen und Synergien durch gemeinsame Projekte zu erschließen“, fasst Andreas Burkhardt, ratiopharm-Geschäftsführer und einer der Initiatoren, die Ziele dieser in weitem Umkreis bislang einzigartigen Initiative zusammen.

Das Glasfasernetz ist erst der Anfang

Dabei kann Donautal Connect bereits erste Erfolge vorweisen, wie etwa den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes, der dieses Jahr von den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm umgesetzt wird. Oder eine gemeinsam nutzbare App, über die Mitarbeiter unternehmensübergreifend Fahrgemeinschaften organisieren können.

Autonomes Fahren könnte ein Modell-Projekt werden

„Wir denken derzeit über die Realisierung eines umfassenden Verkehrskonzeptes nach. Das könnte beispielsweise auch den Bau gemeinsamer Parkhäuser oder ein autonom fahrender Shuttle-Service umfassen. Hier würde das Donautal mit der neuen Breitbandinfrastruktur und der Ringstraße allerbeste Voraussetzungen für ein Modellprojekt mit sich bringen“, erklärt Joachim Müller, Finanzgeschäftsführer bei der Gardena Manufacturing GmbH und ebenfalls einer die Initiatoren.

Das Donautal muss attraktiver werden

Im Sommer 2018 trafen sich die Gründer von Donautal Connect zum ersten Mal. Nach den ersten Erfolgen suchen sie nun auch die breite Öffentlichkeit. „Es geht auch darum, als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben und für Lösungen zu sorgen, die unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Leben erleichtern“, so Michael Kasper, Geschäftsführer des Gesundheitsdienstleisters BAD GmbH, der ebenfalls von Anfang an dabei ist. Dabei sieht die Initiative Donautal Connect auch die Stadt gefordert. „Im Donautal sind nicht die kleinsten Steuerzahler Ulms angesiedelt. Deswegen müssen wir, die Unternehmen und die Stadt Ulm, gemeinsam ein Interesse daran haben, die Attraktivität dieses Standorts deutlich zu steigern“, erklärt Andreas Burkhardt.

Alle Unternehmen sollen sich beteiligen

Er begrüßt es deswegen ausdrücklich, dass seitens der Stadtverwaltung derzeit eine große Bereitschaft besteht, gemeinsam mit Donautal Connect an der Weiterentwicklung des Industriegebiets zu arbeiten. Er lädt deswegen auch die weiteren Unternehmen im Donautal ein, sich der Initiative anzuschließen. „Gemeinsam können wir Projekte stemmen, die selbst für die größeren Unternehmen unter uns alleine nicht zu machen sind. Und je mehr Unternehmen mitmachen, desto stärker ist auch unsere gemeinsame Stimme“.

Bürokratischer Aufwand wird vermieden

Die Initiative Donautal Connect ist unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft BVMW angesiedelt, der auch die Treffen und die Kommunikation organisiert. „Der Ziele des BVMW und von Donautal Connect sind in vielen Fragen deckungsgleich. Die Zusammenarbeit erspart zudem eine Menge bürokratischen Aufwand, wie er beispielsweise mit der Gründung eines eigenen Vereins verbunden wäre“, erläutert Karl-Heinz Raguse, Leiter der regionalen BVMW-Geschäftsstelle.

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Dabei kann Donautal Connect bereits erste Erfolge vorweisen, wie etwa den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes, der dieses Jahr von den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm umgesetzt wird. Oder eine gemeinsam nutzbare App, über die Mitarbeiter unternehmensübergreifend Fahrgemeinschaften organisieren können.

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„Wir denken derzeit über die Realisierung eines umfassenden Verkehrskonzeptes nach. Das könnte beispielsweise auch den Bau gemeinsamer Parkhäuser oder ein autonom fahrender Shuttle-Service umfassen. Hier würde das Donautal mit der neuen Breitbandinfrastruktur und der Ringstraße allerbeste Voraussetzungen für ein Modellprojekt mit sich bringen“, erklärt Joachim Müller, Finanzgeschäftsführer bei der Gardena Manufacturing GmbH und ebenfalls einer die Initiatoren.

Das Donautal muss attraktiver werden

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Alle Unternehmen sollen sich beteiligen

Er begrüßt es deswegen ausdrücklich, dass seitens der Stadtverwaltung derzeit eine große Bereitschaft besteht, gemeinsam mit Donautal Connect an der Weiterentwicklung des Industriegebiets zu arbeiten. Er lädt deswegen auch die weiteren Unternehmen im Donautal ein, sich der Initiative anzuschließen. „Gemeinsam können wir Projekte stemmen, die selbst für die größeren Unternehmen unter uns alleine nicht zu machen sind. Und je mehr Unternehmen mitmachen, desto stärker ist auch unsere gemeinsame Stimme“.

Bürokratischer Aufwand wird vermieden

Die Initiative Donautal Connect ist unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft BVMW angesiedelt, der auch die Treffen und die Kommunikation organisiert. „Der Ziele des BVMW und von Donautal Connect sind in vielen Fragen deckungsgleich. Die Zusammenarbeit erspart zudem eine Menge bürokratischen Aufwand, wie er beispielsweise mit der Gründung eines eigenen Vereins verbunden wäre“, erläutert Karl-Heinz Raguse, Leiter der regionalen BVMW-Geschäftsstelle.

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