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Club der Industrie sieht Chancen für Wirtschaft in Neu-Ulm
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Blick in die Zukunft

Club der Industrie sieht Chancen für Wirtschaft in Neu-Ulm

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„Auf Abstand“ fand die jährliche Mitgliederversammlung des Clubs der Industrie in 2020 statt. Foto: Club der Industrie
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Der Club der Industrie zeigt sich für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region Neu-Ulm vorsichtig positiv. Um das Potential vor Ort jedoch stärker zu nutzen, wurden nun vier Vorschläge formuliert. Was sich demnach in der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft ändern muss.

Der Club der Industrie (CI) blickt verhalten optimistisch auf die Unternehmensentwicklung in der Region. „Wir hoffen auf eine baldige Erholung unserer Wirtschaft im Raum Ulm Neu-Ulm und Donau-Iller“, lautete die Einschätzung von CI-Vorsitzenden Gerd Stiefel auf der vergangenen Mitgliederversammlung.

Familiengeführte Firmen, schwäbischer Unternehmergeist und gute finanzielle Substanz sind die Werte, mit denen die regionale Wirtschaft sich während der Corona-Pandemie behauptet. Dies ist die Einschätzung der 100 leistungsstarken Unternehmen, die auf der jährlichen  CI-Mitgliederversammlung zusammengefasst wurde. 

Gerd Stiefel: Die Potentiale sind da

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Bestätigt wird diese Bewertung durch den Mittelstands-Fitnessindex des deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Demnach droht in diesem Jahr weniger als fünf Prozent der Mittelständler ein Verlust. Für 2021 rechnen die Unternehmen dagegen mit einem Umsatzwachstum von durchschnittlich 4,2 Prozent. Die Gewinnerwartung für das kommende Jahr liegt demnach bei 5,4 Prozent des Umsatzes.

Auch durch einen Blick zurück lassen sich Rückschlüsse auf die Zukunft ziehen. Durch die außerordentliche Entwicklung in den vergangenen 25 Jahre hat die Wirtschaftsregion Schwaben bewiesen, dass sie in der Liga der großstädtischen Metropolregionen mitspielen kann. „Die Potenziale sind da, wir müssen sie nur klug nutzen“, folgert Stiefel. Allerdings gehen die CI-Mitglieder weiter davon aus, dass die deutsche Wirtschaft erst in drei bis vier Jahren wieder das Niveau von 2019 erreichen werde.

Die Corona-Pandemie setze viele Kräfte frei, die es braucht, Veränderungen zu bewirken. Unternehmen passen ihre Geschäftsmodelle an, neue Arbeitsmodelle werden geschaffen. Einen ersten Beitrag hat auch die Politik mit dem Konjunkturpaket geleistet. „Allerdings ist letzteres, wenn auch hilfreich und erforderlich, nur eine Reaktion auf den Ist-Zustand und kein perspektivisches Handeln mit neuen Weichenstellungen für die Zukunft“, bewertet Stiefel. Vor der Regierung liegen unabhängig von der Corona-Pandemie gigantische Aufgaben, die strategisches Handeln erfordern.   

CI hat Vier Säulen definiert

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Hierzu gehören aus Sicht des CI vier Säulen. Erstens: Der Vollzug der Energiewende mit der nötigen Versorgungssicherheit unter Berücksichtigung des Umwelt- und Klimaschutzes, wobei die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nicht beeinträchtigt werden darf. Zweitens: Aufbau und Modernisierung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur unter Berücksichtigung ressourcenschonender Mobilität. Drittens: Digitalisierung und Entbürokratisierung von Behörden und öffentlichen Einrichtungen. Und viertens: Flächendeckender Ausbau des G5-Netzes und Mobilfunknetzes.

Im Bereich der Entbürokratisierung engagiert sich der CI derzeit bei den Baugenehmigungsverfahren. Stiefel konkretisierte dazu: „Wir sind mit dem Landratsamt Neu-Ulm im Austausch, wie sich künftig Baugenehmigungsverfahren, insbesondere für Gewerbe- und Industriebauten, verschlanken und beschleunigen lassen. Wir hoffen, dass wir hier im Laufe des Jahres zu einem Ergebnis kommen, das eventuell als Grundlage für andere Kommunalverwaltungen in der Wirtschaftsregion dienen kann.“

Auch bei den CI-Mitgliedsunternehmen hat die Corona-Pandemie zur Folge, dass bewährte Prozesse überarbeitet werden. Beispielswiese führt der Vertrieb zunehmend Vorgespräche per Video-Konferenz. Strategisch ist die Vorbereitung auf Extremsituationen eines der zentralen Themen im Mitgliederkreis. Stiefel hierzu: „Das Krisenmanagement und Maßnahmen für das Undenkbare und schwer Vorhersehbare regelmäßig zu überprüfen, erhält für uns Mittelständler eine neue Bedeutung.“

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