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Butzbach: "Magic Ludo" – das magische „Mensch ärgere dich nicht“
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Butzbach GmbH Industrietore

Butzbach: "Magic Ludo" – das magische „Mensch ärgere dich nicht“

 Die jungen Entwickler können zurecht stolz auf ihr "Magic Ludo" sein. Foto: Butzbach GmbH

Mit viel Engagement und Fleiß haben Studenten und Auszubildende in einem Projekt „Magic Ludo“ entwickelt. Das Spiel ist ein „Mensch ärgere dich nicht“ für Behinderte. Unter dem Motto „Mechatronik hilft Menschen mit Handicap“ kam es zustande.

Studenten und Auszubildende müssen immer wieder versuchen das in der Theorie gelernte in die Praxis umzusetzen. Dazu eignen sich praktische Projekte mit realem Nutzen hervorragend. Das Konzept „Mechatronik hilft Menschen mit Handicap“ der Hochschule Augsburg, an dem auch ein Verbundstudent aus dem Hause Butzbach mitwirkte, setzt genau hier an.

Mechatronik-Student von Butzbach an „Magic Ludo“ beteiligt

Das Projekt wird von Mechatronik-Studenten im sechsten Semester durchgeführt. Sie sollen Assistenzsysteme für körperlich beeinträchtigte Menschen entwickeln und umsetzen. Nicht nur akademisches Interesse, sondern auch ein echter Kunde steht hinter dieser Aufgabenstellung: Das Fritz-Felsenstein-Haus (FFH) in Königsbrunn bei Augsburg. Die Einrichtung hat sich auf die Beschulung und Betreuung körperlich behinderter Menschen spezialisiert. In diesem Jahr entwickelte und baute der Verbundstudent der Butzbach GmbH Industrie-Tore, Joachim Jutz, gemeinsam mit insgesamt fünf Kommilitonen ein automatisches „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel.

Funktionsweise des „Magic Ludo"

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Bei dem Brettspiel bewegen sich die Figuren wie magisch von alleine über das Feld. Das Geheimnis: Unter dem Spielfeld sitzt ein Magnet, der die Figuren bewegt. Die Basis dafür und die große Gemeinsamkeit aller Assistenz-Systeme ist ein USB-Anschluss. Jeder Gast im FFH verfügt über ein solches USB-Gerät. Diese sind jeweils auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt. Mit dem kleinen technischen Gerät kann der Betroffene PCs bedienen, Rollstühle fahren und auch, wenn nötig, sprechen. So lag es auf der Hand, dass diese wichtige Schnittstelle auch für das neuentwickelte Spiel genutzt wurde.

Butzbach-Student kümmerte sich um Mechatronik

Die Team-Mitglieder der Projektgruppe „Magic Ludo“, so nennt sich das neue Spiel, teilten dabei auch die Schwerpunktaufgaben des Projektes entsprechend der Interessen und Kernkompetenzen untereinander auf. So kümmerten der Butzbach-Student Joachim Jutz und Daniel Schwalb sich schwerpunktmäßig um die Mechanik. Nicco Dillmann von der Firma Berner & Mattner Systemtechnik GmbH sowie Nicklas Fischer von MAN Diesel & Turbo SE, waren für benötigte Software zuständig. Student Manuel Sturma war für die Elektrik verantwortlich und Melanie Niederhammer übernahm das Projektmanagement.

Butzbach unterstützte Projekt „Magic Ludo“

Das Unternehmen Butzbach, der Ausbildungsbetrieb von Mechatronik-Student Joachim Jutz, unterstützte das Projekt nach allen Möglichkeiten. In der unternehmenseigenen Lehrwerkstatt wurden alle benötigten Teile angefertigt. Mehr als 100 geleistete Arbeitsstunden zeugen von dem Engagement der Beteiligten. „Alle Mitarbeiter bei Butzbach waren bei Fachfragen offen und hilfsbereit“, äußert sich Joachim Jutz zur wichtigen Unterstützung. „Die kurzen Wege, die Offenheit und die Begeisterung gegenüber diesem Projekt seitens Butzbach fanden innerhalb meines Teams und auch an der Hochschule positive Resonanz.“

„Magic Ludo“ für unterschiedlich eingeschränkte Menschen

Zehn Wochen lang wurden intensiv an Konzeption und Entwicklung gearbeitet. Wochenenden wurden durchgearbeitet. Schließlich ist mit großem persönlichem Einsatz ein Prototyp entstanden, auf dem völlig unterschiedlich eingeschränkte Menschen miteinander spielen können und der die Teammitglieder von „Magic Ludo“ zu Recht stolz macht.

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