Agentur für Arbeit Ulm

Azubis aus der EU: Förderprogramm MobiPro-Eu

Auszubildende aus der Europäischen Union - Mittel gegen den Fachkräftemangel. Foto: Fotolia

Auszubildende aus dem europäischen Ausland. Für deutsche Unternehmen kann diese Möglichkeit sinnvoll sein. Das neue Förderprogramm MobiPro-EU bereitet sich auf das Ausbildungsjahr 2014 vor. Unternehmen müssen ihre Stellen bald anmelden.  

Anfang des Jahres haben das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesagentur für Arbeit ein neues Programm ins Leben gerufen: MobiPro-EU. Es soll die berufliche Mobilität von jungen Menschen aus der Europäischen Union fördern. Die Arbeitgeber aus dem Landkreis Ulm können sich überlegen, ob auch für ihren Betrieb Auszubildende aus dem europäischen Ausland in Frage kommen. Bis zum 31. Oktober 2013 müssen die Lehrstellen bei der Agentur für Arbeit Ulm gemeldet werden.

Win-win-Situation: Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel

Das Sonderprogramm mit dem Namen MobiPro-Eu stellt für die Jugendlichen aus der Europäischen Union eine große Chance dar. Die Abkürzung MobiPro-EU umschreibt das Ziel des Projektes: die „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa“. Peter Rasmussen, Leiter der Ulmer Arbeitsagentur, erklärt die Idee: „In vielen Mitgliedsstaaten der EU haben es junge Menschen schwer, eine Ausbildungsstelle zu finden. In einigen Regionen Deutschlands dagegen haben Arbeitgeber Probleme, ihre Lehrstellen zu besetzen. Mit MobiPro-EU soll ein Beitrag gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit innerhalb der Europäischen Union geleistet werden. Gleichzeitig wird damit die Sicherung des Fachkräftebedarfs in Deutschland unterstützt.“  

MobiPro-EU: Sprachförderung, finanzielle und soziale Unterstützung

Das Programm setzt die Schwerpunkte dort, wo die europäischen Jugendlichen die meiste Unterstützung benötigen. Besonders die Sprachförderung liegt den Initiatoren am Herzen. Sie beginnt bereits im Herkunftsland und wird dann nach Beginn der Ausbildung in Deutschland fortgesetzt. Auch finanzielle Unterstützung oder eine sozial- und berufspädagogische Begleitung während der Ausbildung ist Bestandteil des Programms. Den jungen Menschen soll die Zeit der Ausbildung und der damit verbundene Aufenthalt in Deutschland soweit es geht erleichtert werden.

Ulm hat Vorreiterfunktion

Die Region Ulm ist Vorreiter in Programm MobiPro-EU. Im Sommer waren bereits neun junge Spanier zu Gast. Sie absolvierten im Rahmen des Förderprogramms zunächst ein Praktikum und einen Sprachkurs. Im September 2013 haben sie ihre Ausbildung im Handwerk begonnen. „Das Projekt ist gut angelaufen. Es braucht jedoch genügend Zeit im Vorlauf“, so Peter Rasmussen von der Agentur für Arbeit Ulm.

Unternehmen melden ihre Ausbildungsplätze bis 31.10.2013

„Zunächst melden die Arbeitsagenturen der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) die Ausbildungsstellen interessierter Betriebe in ihrer Region. Für diese Plätze sucht die ZAV dann in Europa geeignete Kandidaten. Sind die Bewerber ausgesucht, müssen diese noch Sprachkurse und Praktika absolvieren“, erklärt Rasmussen die Gründe für den frühen Meldetermin. Firmen die Interesse haben, im Herbst 2014 Jugendliche aus dem europäischen Ausland auszubilden, müssen die Stellen bis spätestens 31.10.2013 der Arbeitsagentur gemeldet haben. Nur so können alle Vorkehrungen rechtzeitig organisiert werden. Weitere Informationen erhalten Arbeitgeber beim Arbeitgeberservice oder unter der Rufnummer 0800-4555520.

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Auszubildende aus der Europäischen Union - Mittel gegen den Fachkräftemangel. Foto: Fotolia

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Das Sonderprogramm mit dem Namen MobiPro-Eu stellt für die Jugendlichen aus der Europäischen Union eine große Chance dar. Die Abkürzung MobiPro-EU umschreibt das Ziel des Projektes: die „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa“. Peter Rasmussen, Leiter der Ulmer Arbeitsagentur, erklärt die Idee: „In vielen Mitgliedsstaaten der EU haben es junge Menschen schwer, eine Ausbildungsstelle zu finden. In einigen Regionen Deutschlands dagegen haben Arbeitgeber Probleme, ihre Lehrstellen zu besetzen. Mit MobiPro-EU soll ein Beitrag gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit innerhalb der Europäischen Union geleistet werden. Gleichzeitig wird damit die Sicherung des Fachkräftebedarfs in Deutschland unterstützt.“  

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Unternehmen melden ihre Ausbildungsplätze bis 31.10.2013

„Zunächst melden die Arbeitsagenturen der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) die Ausbildungsstellen interessierter Betriebe in ihrer Region. Für diese Plätze sucht die ZAV dann in Europa geeignete Kandidaten. Sind die Bewerber ausgesucht, müssen diese noch Sprachkurse und Praktika absolvieren“, erklärt Rasmussen die Gründe für den frühen Meldetermin. Firmen die Interesse haben, im Herbst 2014 Jugendliche aus dem europäischen Ausland auszubilden, müssen die Stellen bis spätestens 31.10.2013 der Arbeitsagentur gemeldet haben. Nur so können alle Vorkehrungen rechtzeitig organisiert werden. Weitere Informationen erhalten Arbeitgeber beim Arbeitgeberservice oder unter der Rufnummer 0800-4555520.

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