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Airbus verkauft Verteidigungselektronik für 1,1 Milliarden Euro
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Airbus Defence and Space Deutschland GmbH

Airbus verkauft Verteidigungselektronik für 1,1 Milliarden Euro

Symbolbild. Fotoquelle: Airbus Pressefoto

Die Airbus Group SE traf nun eine Vereinbarung mit KKR. Der Investor übernimmt das Verteidigungselektronik-Geschäft von Airbus Defence and Space. Der mit Hauptsitz in Ulm angesiedelte Bereich wurde für 1,1 Milliarden Euro von Airbus veräußert. Die IG Metall handelte für die 4.000 Mitarbeiter eine Beschäftigungs- und Standortsicherung bis 2019 aus.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Seit dem 18. März sind die Verkaufsverträge zwischen dem amerikanischen Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und der Airbus Defence and Space GmbH unterzeichnet. Damit geht das Verteidigungselektronik-Geschäft für 1,1 Milliarden Euro offiziell an KKR über. Der Investor erhält 74,9 Prozent der deutschen Anteile. 25,1 Prozent verbleiben bei Airbus Defence and Space. Betroffen hiervon sind insgesamt etwa 4.000 Beschäftigte in ganz Deutschland. Der Hauptstandort Ulm ist mit 2.100 Angestellten der größte Einzelstandort.

Verkauf passt zur Neuausrichtungs-Strategie von Airbus

Eine endgültige Verselbstständigung wird für das erste Quartal 2017 erwartet. Der Bereich ist ein weltweit führender Anbieter von missionskritischen Sensoren, integrierten Systemen und Dienstleistungen für Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen. Der Verkauf stellt einen wichtigen Schritt in der angekündigten Neuorganisation des Airbus Defence and Space Unternehmensportfolios dar.

Airbus Defence and Space mit Verkauf zufrieden

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ausgang unseres Prozesses zur Neupositionierung der Verteidigungselektronik für die Zukunft, bei dem ein hervorragendes Ergebnis für alle Beteiligten erreicht werden konnte. Verteidigungselektronik ist ein starkes, profitables Geschäft mit großem Wachstumspotenzial und wir sind davon überzeugt, dass KKR und das Führungsteam sowie die Mitarbeiter das Unternehmen auch in Zukunft mit großem Erfolg weiterentwickeln werden“, erklärte Bernhard Gerwert, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space.

IG Metall handelt Standortsicherung bis 2019 aus

Um den Mitarbeitern Planungssicherheit zu verschaffen, war auch die IG Metall an den Verhandlungen beteiligt. Jürgen Kerner, Vorstand der IG Metall, und die zuständigen Betriebsräte vereinbarten mit KKR einige Eckpunkte. Diese beinhalten eine Beschäftigungs- und Standortsicherung bis 30. Juni 2019. Ohne Zustimmung des Betriebsrates kann keiner der Angestellten betriebsbedingt gekündigt werden. Außerdem wurde vereinbar, die betrieblichen Regelungen und den Tarif bis mindestens März 2019 zu erhalten.

KKR bringt langjährige Erfahrungen mit

„Wir freuen uns, dass die Wahl als bester Partner für das Verteidigungselektronik-Geschäft auf uns gefallen ist. KKR verfügt über die finanziellen Ressourcen, die umfassende Kenntnis der globalen Industriebranche und das internationale Netzwerk, die notwendig sind, um das Wachstum und die Entwicklung des Unternehmens effektiv zu unterstützen. KKR kann dabei auf langjährige Erfahrungen mit dem Aufbau deutscher Unternehmen wie MTU Aero Engines, Demag Cranes und Kion zurückgreifen“, erklärte Johannes Huth, Mitglied von KKR und Leiter des KKR-Geschäfts in Europa, Afrika und Nahost, zum abgeschlossenen Verkauf.

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