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Airbus DS zeichnet Ulmer Uni-Absolventen mit „Argus“-Preis aus
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Airbus DS Electronics and Border Security

Airbus DS zeichnet Ulmer Uni-Absolventen mit „Argus“-Preis aus

Die Preisträger der Airbus DS EBS Auszeichnung Argus. Foto: Airbus DS EBS

In Kooperation mit Forschungs-Einrichtungen und Hochschulen vergab Airbus DS Electronics and Border Security (EBS) zum vierzehnten Mal den Forschungspreis „Argus“. Die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung wird an Master- und Diplomarbeiten von Nachwuchs-Wissenschaftlern auf den Gebieten Nachrichten-, Radar- und Hochfrequenztechnik überreicht.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Airbus DS Electronics EBS beschäftigt sich mit Sensorsystemen in der Flugsicherung und Aufklärung, sowie für den Schutz von Fahrzeugen oder Liegenschaften. Technologische und methodische Neuentwicklungen haben beim Ulmer Unternehmen daher einen hohen Stellenwert. Mit dem Forschungspreis „Argus“ schafft Airbus Defence and Space so eine wichtige Verbindung zur Wissenschaft.

Zusammenarbeit mit Wissenschaft von elementarer Bedeutung

„Der technologische und wissenschaftliche Fortschritt in der Elektronik und Schaltungstechnik lässt die Hochfrequenz- und Digitaltechnik immer mehr zu integrierten und kompakten Lösungen zusammenwachsen und ermöglicht zukünftige, multifunktionale Systeme“, so Dr. Hans Brugger, Leiter der Hardware-Entwicklung bei Airbus DS EBS. „Hierfür ist die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung für uns als Hochtechnologie-Unternehmen von elementarer Bedeutung.“ Standortpersonalleiter Christian Knop unterstrich, dass Initiativen wie „Argus“ den Hochschul-Absolventen wertvolle Kontakte in die Industrie und damit interessante Berufsperspektiven eröffneten.

Airbus verleiht viermal den „Argus“-Preis

Im Rahmen des jährlichen Professorentages am Ulmer Standort von Airbus DS überreichte das Unternehmen den diesjährigen Gewinnern ihre Auszeichnungen. Eine Jury aus Hochschul-Professoren und Unternehmens-Experten hatte die Preisträger aus zahlreichen Einreichungen selektiert. Insgesamt wurden vier Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Zwei davon stammten aus der Universität Ulm.

Zwei Ulmer gewinnen „Argus“-Preis von Airbus DS EBS

Unter den Siegern war auch Markus Schartel von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik der Universität Ulm. Er wurde für seine von Professor Christian Waldschmidt betreute Masterarbeit über ein bildgebendes Radar mit elektronischer Strahlschwenkung und Pulskorrelation ausgezeichnet. Ebenfalls von der Universität Ulm und betreut von Professor Robert Fischer schrieb Hannes Stahl eine ausgezeichnete Diplomarbeit. In dieser demonstrierte er ein aus der Mathematik bekanntes, theoretisches Verfahren für die Realisierung eines kostengünstiges Radarsystems und wendete es an.

Die weiteren Gewinner

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erarbeitete Sören Marahrens, betreut von Professor Thomas Zwick, seine Masterarbeit über den Entwurf und die Integration von kompakten Filterstrukturen auf Halbleiterchips, die eine deutliche Miniaturisierung in zukünftigen Anwendungen ermöglichen. Einen weiteren „Argus“-Preis erhielt Ingrid Yvonne Ullmann vom Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In ihrer von Professor Martin Vossiek betreuten Masterarbeit schrieb sie über die Untersuchung von Algorithmen für bildgebende Verfahren bei sehr hohen Frequenzen, den sogenannten Millimeterwellen.

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