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Wieso die Preise bei Ryanair am Allgäu Airport nicht steigen
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Interview

Wieso die Preise bei Ryanair am Allgäu Airport nicht steigen

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Andreas Gruber, DACH-Chef der Ryanair-Group. Foto: Ryanair
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Ryanair feiert sein fünfjähriges Jubiläum am Flughafen Memmingen. Weshalb die Fluggesellschaft dem Standort treu bleibt und wie die Flugpreise trotz steigenden Kerosin-Kosten niedrig gehalten werden sollen, verrät Ryanair-Group-DACH-Chef Andreas Gruber im Interview.

B4BSCHWABEN.de: Das fünfjährige Jubiläum von Ryanair am Allgäu Airport fällt in eine Zeit, in denen anderen Fluggesellschaften nicht zum Feiern zumute ist. Stichwort „Corona“. Wie ist die Lage bei Ihnen?

Andreas Gruber: Bis Corona kam, war 9/11 die größte Krise meiner Karriere. Damals hob für vier Tage kein Flugzeug ab. Jetzt waren es gut vier Monate. Aber Ryanair hat nicht nur durchgehalten, sondern sogar investiert. Deshalb können wir optimistisch in die Zukunft schauen – zumal die Aussichten gut sind.

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Was bedeuten die „guten Aussichten“ konkret?

Ryanair ist der einzige Player in der Branche der momentan ein derart großes Wachstum anstrebt. Viele Unternehmen kalkulieren, wann sie das Vorkrisenniveau erreicht haben. Wir hingegen planen, 2022 gemäß transportierter Passagiere bereits über dem Ergebnis von 2019 zu liegen. von 2019 zu liegen. Anders als andere Wettbewerber haben wir investiert und gleichzeitig unser Personal gehalten. Deshalb können wir jetzt aus dem Vollen schöpfen.


Dabei sind Sie aber auch auf Ihre Fluggäste angewiesen…

Das ist völlig richtig. Aber die Menschen sind nach den Corona-Jahren hungrig nach wohlverdienten Urlauben. Deshalb ist die Nachfrage hoch. In Memmingen beispielsweise erweitern wir deshalb stetig unseren Flugplan. Jüngst kam mit Lanzarote eine neue Destination hinzu, die sich guter Nachfrage erfreut. Um das Ganze in Zahlen auszudrücken: 2019 haben wir 149 Millionen Passagiere befördert – im aktuellen Geschäftsjahr sollen es 165 Millionen Passagiere sein.

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Trotzdem ist die Krise noch nicht vollends überwunden. Vielen Autofahrern machen die steigenden Spritpreise zu schaffen. Beim Kerosin ist die Lage ähnlich. Ein Markenzeichen von Ryanair sind aber die günstigen Flugpreise. Kann dieses Konzept überhaupt noch aufgehen?

In der Branche beobachten wir derzeit schon Preissteigerungen. Trotzdem bleibt Ryanair weiterhin günstig. Dies liegt an unserer Vorausplanung. Als die Kerosinpreise noch günstiger waren haben wir für einen Preis von 65 Dollar pro Barrel eingekauft und können hierauf zurückgreifen. Kauft man heute Kerosin, liegt der Preis bei über 100 Dollar pro Barrel.


Die Preise bleiben bei Ryanair also stabil. Das Bekenntnis zur Basis am Allgäu Airport auch?

Absolut. Wir haben uns in Deutschland ganz bewusst für einen Fokus auf Regionalflughäfen entschieden. Hier in Memmingen sind die Konditionen für uns sehr erfolgsversprechend, weshalb wir uns ja auch dazu entschieden haben, Memmingen zu einer Basis zu machen. In den vergangenen fünf Jahren haben wir rund 200 Millionen Dollar in Memmingen investiert – unter anderem in zwei vor Ort stationierte Flugzeuge. Aus dem Allgäu starten wir zu 25 Zielen in derzeit 15 Ländern und werden dem Allgäu Airport auch weiterhin treu bleiben.

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