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Wie eine App aus Mindelheim den Einzelhandel retten will
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Interview

Wie eine App aus Mindelheim den Einzelhandel retten will

 Mit der Meine-Bonuskarten-App will Entwickler Dejan Nikolajevic den Einzelhandel beleben. Foto: Dejan Nikolajevic
Mit der Meine-Bonuskarten-App will Entwickler Dejan Nikolajevic den Einzelhandel beleben. Foto: Dejan Nikolajevic

Wie kann der stationäre Einzelhandel im digitalen Zeitalter bestehen und gleichzeitig für junge Konsumenten attraktiv bleiben? Ein Teil der Lösung will der Mindelheimer Dejan Nikolajevic mit seiner Meine-Bonuskarten-App sein. Im Interview erklärt der Entwickler wie er Innenstädte mit Smartphones beleben möchte.

B4BSCHWABEN.de: Herr Nikolajevic, wie funktioniert ihre App in der Praxis?

Dejan Nikolajevic: Unsere App besteht aus zwei Komponenten: Die Bonuskarten-App und das digitale Schaufenster. Ersteres funktioniert wie eine Stempelkarte und wird dadurch für die Kundentreue belohnt. Im digitalen Schaufenster können Händler, Dienstleister aber auch Gastronomen nun online ihre Artikel präsentieren. Darüber sollen Produkte lediglich reserviert und beim lokalen Händler abgeholt werden.

Sind Konsumenten dadurch motiviert wieder „den Klick in der Stadt zu lassen“?
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Wir erhalten positive Erfahrungsberichte. Bestandskunden kommen wieder öfter vorbei, nachdem sie etwas für Ihre Kundentreue erhalten. Aber auch neue Kunden sehen den Vorteil eines Einkaufs, für den sie belohnt werden.

Es sind junge Menschen, die lieber im Internet einkaufen. Gehen diese durch Ihre App wieder mehr in die Läden?

Eine genaue Zahl lässt sich hierzu leider sehr schwer bestimmen. Ersten Befragungen nach, ist dies der Fall. Die Möglichkeit abends auf der Couch zu prüfen was in der eigenen Stadt alles angeboten wird sehe ich hierfür entscheidend.

Die Mehrheit in Deutschland bilden jedoch ältere Konsumenten ab. Kann sich eine digitale Lösung auch bei diesen etablieren?

Die einfache und intuitive Bedienung genießt eine starke Priorität in der Entwicklung. Denn auch diese Zielgruppe ist heutzutage sehr bewandert was das Thema Smartphones anbelangt.

Und wie hoch ist die Einstiegshürde auf Händlerseite?

Wir unterstützen den Händler bis zum Go-Live aktiv. Anfängliche Unsicherheiten ob fehlendes digitales Know-How ein Problem darstellen könnte, verfliegen daher normalerweise binnen weniger Tage.

Was war der Auslöser für diese Idee?
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Der Auslöser für die Idee war ursprünglich eine Stempel-App, die ich für einen Friseur Salon entwickelt hatte. Wir wollten die Chance nutzen, dass man heutzutage lediglich mit einem Laptop die Dinge wirklich verändern kann.

Wie lange ist die App nun schon am Markt und welches Fazit ziehen Sie?

Die Bonuskarte ist seit Februar 2021 und das Digitale Schaufenster seit Januar 2022 am Markt. Für die derzeitige Man-Power und verstrichene Zeit sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden. Unsere Plattform wird sehr gut angenommen. Zudem sind erste Erfolge seitens Unternehmer zu beobachten.

Welche Hürden gab es seitdem bei der technischen Umsetzung der App?

Nachdem das gesamte Team auch in ihren beruflichen Tätigkeiten der App Entwicklung nachgeht, gab es bisher keine unüberwindbaren technischen Hürden. Das ist allerdings auch nur der Tatsache geschuldet, dass wir die Laptops erst zuklappen, wenn ein Problem gelöst ist.

Wie viele Nutzer können Sie derzeit für Ihre App zählen?

Bislang gab es über 3.000 Downloads im Apple App Store und im Google Play Store.

Wie wollen Sie diese Zahlen noch weiter steigern?
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Das beste Marketing ist und bleibt ein erfolgreiches Konzept. Wir sehen mittlerweile in zwei Städten, dass es funktioniert. Diesen Erfolg müssen wir sichtbar in weitere Städte tragen. Zudem schalten wir für jede Stadt Werbungen auf Instagram und Facebook.

Was sind die nächsten Schritte in der Entwicklung?

Der Aufbau einer digitalen Einkaufsliste soll unser nächstes Feature werden. Damit soll der Endanwender seine Produkte zusammenstellen und zur Abholung am nächsten Tag reservieren können.

Wird die App bald auch in anderen Städten zum Einsatz kommen?

Aktuell führen wir unser Konzept in Bad Endorf ein. Zudem laufen gerade Gespräche mit einer weiteren Gemeinde, wodurch auf einen Schlag 100 Händler an den Start gehen.

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