Bundestagsabgeordnete auf Schwabentour

Ulrike Bahr besucht familien-freundliche Betriebe in Schwaben

Ulrike Bahr besucht in den kommenden Monaten neun familienfreundliche und sozial engagierte Betriebe aus dem Raum Bayerisch-Schwaben. Das Unternehmen Landerer markierte die erste Station ihrer Schwabentour.

„Wer für gute Arbeitsplätze sorgt, und dabei auch die Familienfreundlichkeit im Blick hat, der hat Wertschätzung und Aufmerksamkeit verdient“, findet die Vorsitzende der SchwabenSPD Ulrike Bahr. Deswegen wird die Bundestagsabgeordnete im Laufe der nächsten Monate neun Unternehmen, die sich durch besonders familienfreundliche Rahmen-Bedingungen auszeichnen, besuchen.  

Sozial denkende Betriebe sollen gefördert werden

„Ich unterstütze alle Möglichkeiten einer familienfreundlicheren Arbeitswelt. Ich wünsche mir, dass Unternehmen, die so sozial denken, bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen bevorzugt werden. Ich möchte, dass wir den Ausbau von betrieblichen Kindertageseinrichtungen unterstützen und flexible Arbeitszeitmodelle flächendeckend etablieren. Auf meiner Schwabentour möchte ich jene Pioniere, die dieses bereits umsetzen, besuchen und mich mit ihnen darüber austauschen, welche Herausforderungen es in diesem Bereich gibt“, so Ulrike Bahr. 

Bäckerei Landerer bildet auch in Teilzeit aus

Seit 2005 gibt es das Teilzeit-Modell auch für Ausbildungen. Gerade jungen oder werdenden Müttern bietet es die Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Im Rahmen ihrer Schwabentour zu familienfreundlichen Unternehmen besuchte Bahr zusammen mit der Memminger Bezirksrätin Petra Beer die familiengeführte Bäckerei Landerer in Legau. Günther Landerer bietet einen solchen Ausbildungsplatz an. „Ich wurde zu diesem Thema prima von der Handwerkskammer für Schwaben beraten", erzählte Günther Landerer. „Wir haben damit so gute Erfahrungen gemacht, dass wir jetzt ab Sommer 2019 wieder eine Teilzeit-Ausbildung anbieten werden“.

Landerers engagieren sich nicht nur für gerechteren Arbeitsmarkt

Aktuell beschäftigen die Landerers auch einen Azubi aus Gambia, engagieren sich damit explizit für Integration und wirken dem Fachkräftemangel entgegen. In den nächsten Monaten wird ihre Bäckerei eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach bekommen, außerdem sollen Backwaren mit einem Elektroauto ausgefahren werden. Mit ihrer Bäckerei sind die Landerers auch Mitglied im Verein Allgäuer Bäcker, die zum Beispiel nur komplett selbst hergestellte Backwaren anbieten und höhere Azubi-Gehältern zahlen. „Wir zahlen freiwillig mehr, so bekommt bei uns ein Azubi im ersten Lehrjahr 650 Euro“, berichtet Landerer.

Bahr zeigt sich von Ideen und Lösungen des Betriebs beeindruckt

„Als Mitglied im Familienausschuss des Deutschen  Bundestags finde ich Ihr Engagement sehr ermutigend, auch Müttern eine Ausbildung zu ermöglichen. Das bestärkt mich sehr in meiner Arbeit für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ich bin auch beeindruckt, wie kleine und mittelständische Unternehmen für Auszubildende ganz konkret vor Ort gute Lösungen entwickeln und praktisch Integration und Zusammenleben so gestalten, dass alle etwas davon haben. Ich werde Ihre Erfahrungen gerne mit nach Berlin nehmen und möchte gerne etwas dazu beitragen, dass die Rahmenbedingungen für solche gute Praxis besser werden.", bedankte sich die Abgeordnete bei Ehepaar Landerer.

Diese Unternehmen besucht die Bundestagsabgeordnete außerdem

Neben der Bäckerei Landerer wird U. Bahr auch die Firma Baufritz aus Erkheim, die Günzburger Steigtechnik, Reflexa Sonnenschutztechnik, das Bendl Bauunternehmen, die GEDA, SÄBU Holzbau, Swoboda KG und Holzhausbau Taglieber besuchen.

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Bäckerei Landerer bildet auch in Teilzeit aus

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