Flughafen Memmingen

Spatenstich: Ausbau am Allgäu Airport offiziell gestartet

Spatenstich am Flughafen Memmingen. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Am Freitagnachmittag stachen Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid den ersten Spaten zum Ausbau in Memmingen. Der Flughafen spielt für ganz Bayern eine große Rolle.

Für den Ausbau des Flughafen Memmingen griff Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder am 5. Oktober persönlich zur Schaufel. Damit starteten symbolisch die Ausbauarbeiten an Bayerns dritten Verkehrsflughafen. Diese sollen ihn fit für die Zukunft machen. Über 100 Gäste aus Politik und Wirtschaft wohnten dem Event bei.

Glückliche Gesichter nach dem Spatenstich am Allgäu Airport. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

„Allgäu Airport stärkt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Schwaben“

„Der Freistaat Bayern steht zum Flughafen Memmingen und fördert diese wichtige Zukunftsmaßnahme“, betonte der Ministerpräsident in seiner Ansprache. „Der Allgäu Airport entwickelt sich hervorragend, stärkt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Schwaben und ist eine feste Größe in Deutschlands Flugverkehr.“ Die Infrastrukturmaßnahme spiele gerade für Bayern eine wichtige Rolle. Durch den Airport entstünden jährlich 240 Millionen Euro Kaufkraft im Umfeld. „Der Allgäu Airport etabliert sich zur dritten großen Kraft im Flugverkehr in Bayern.“

„Dieses Wachstum zwingt uns zum Handeln“

Die wachsenden Passagierzahlen bestätigen dies. In diesem Jahr rechnet der Flughafen mit 1,4 Millionen Fluggästen. „Dieses Wachstum zwingt uns zum Handeln“, erklärte Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Darum entschieden sich die Verantwortlichen für den Ausbau.
Im Mittelpunkt stehen die Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter (Beginn Frühjahr 2019). Diese wird von der Memminger Firma Kutter durchgeführt. Außerdem wird die Flughafenbefeuerung erneuert, das Instrumentenlandesystem optimiert und die Gepäckhalle erweitert. Die gesamten Arbeiten sollen bereits im Jahr 2020 abgeschlossen sein.

Freistaat fördert Mehrkosten des Bauprojekts

Finanzielle unterstützt der Freistaat Bayern das Projekt mit 12,2 Millionen. Söder sicherte Gebhard Kaiser, Beiratsvorsitzender der Allgäu Airport GmbH & Co KG und Landrat a.D., bereits mündlich weitere 2,3 Millionen zu, da die Kosten von 17,7 auf über 19 Millionen Euro stiegen. Grund hierfür sind Kapazitätsengpässe bei Baufirmen und Bauverzögerungen.

Rund 100 Gäste wohnten dem Startschuss am Memminger Flughafen bei

Beteiligung des Freistaats nicht ohne EU-Zustimmung

In seiner Rede sprach sich Söder klar für den Flughafen aus. Es handle sich beim Ausbau nicht um „irgendeine Maßnahme oder ein Ad-on, sondern eine zukunftssichere Investitionen in das Allgäu“. Den Erfolg des Airports schrieb Söder weiter der Lage zu. Im Gegensatz zu Augsburg, das zu nah an München liegt, habe Memmingen hier einen klaren Standortvorteil zu seinen Gunsten nutzen können. Der Freistaat habe außerdem Interesse daran, sich am Airport zu beteiligen. Dies sei jedoch nur mit der Zusage der EU möglich. Vorher könne Bayern kein Anteilseigner in Memmingen werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Flughafen Memmingen

Spatenstich: Ausbau am Allgäu Airport offiziell gestartet

Spatenstich am Flughafen Memmingen. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Am Freitagnachmittag stachen Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid den ersten Spaten zum Ausbau in Memmingen. Der Flughafen spielt für ganz Bayern eine große Rolle.

Für den Ausbau des Flughafen Memmingen griff Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder am 5. Oktober persönlich zur Schaufel. Damit starteten symbolisch die Ausbauarbeiten an Bayerns dritten Verkehrsflughafen. Diese sollen ihn fit für die Zukunft machen. Über 100 Gäste aus Politik und Wirtschaft wohnten dem Event bei.

Glückliche Gesichter nach dem Spatenstich am Allgäu Airport. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

„Allgäu Airport stärkt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Schwaben“

„Der Freistaat Bayern steht zum Flughafen Memmingen und fördert diese wichtige Zukunftsmaßnahme“, betonte der Ministerpräsident in seiner Ansprache. „Der Allgäu Airport entwickelt sich hervorragend, stärkt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Schwaben und ist eine feste Größe in Deutschlands Flugverkehr.“ Die Infrastrukturmaßnahme spiele gerade für Bayern eine wichtige Rolle. Durch den Airport entstünden jährlich 240 Millionen Euro Kaufkraft im Umfeld. „Der Allgäu Airport etabliert sich zur dritten großen Kraft im Flugverkehr in Bayern.“

„Dieses Wachstum zwingt uns zum Handeln“

Die wachsenden Passagierzahlen bestätigen dies. In diesem Jahr rechnet der Flughafen mit 1,4 Millionen Fluggästen. „Dieses Wachstum zwingt uns zum Handeln“, erklärte Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Darum entschieden sich die Verantwortlichen für den Ausbau.
Im Mittelpunkt stehen die Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter (Beginn Frühjahr 2019). Diese wird von der Memminger Firma Kutter durchgeführt. Außerdem wird die Flughafenbefeuerung erneuert, das Instrumentenlandesystem optimiert und die Gepäckhalle erweitert. Die gesamten Arbeiten sollen bereits im Jahr 2020 abgeschlossen sein.

Freistaat fördert Mehrkosten des Bauprojekts

Finanzielle unterstützt der Freistaat Bayern das Projekt mit 12,2 Millionen. Söder sicherte Gebhard Kaiser, Beiratsvorsitzender der Allgäu Airport GmbH & Co KG und Landrat a.D., bereits mündlich weitere 2,3 Millionen zu, da die Kosten von 17,7 auf über 19 Millionen Euro stiegen. Grund hierfür sind Kapazitätsengpässe bei Baufirmen und Bauverzögerungen.

Rund 100 Gäste wohnten dem Startschuss am Memminger Flughafen bei

Beteiligung des Freistaats nicht ohne EU-Zustimmung

In seiner Rede sprach sich Söder klar für den Flughafen aus. Es handle sich beim Ausbau nicht um „irgendeine Maßnahme oder ein Ad-on, sondern eine zukunftssichere Investitionen in das Allgäu“. Den Erfolg des Airports schrieb Söder weiter der Lage zu. Im Gegensatz zu Augsburg, das zu nah an München liegt, habe Memmingen hier einen klaren Standortvorteil zu seinen Gunsten nutzen können. Der Freistaat habe außerdem Interesse daran, sich am Airport zu beteiligen. Dies sei jedoch nur mit der Zusage der EU möglich. Vorher könne Bayern kein Anteilseigner in Memmingen werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben