Spatenstich

Neue Halle 2 sichert Augsburg internationale Leitmessen

Spatenstich zur neue Messehalle 2 in Augsburg. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Messe Augsburg bekommt eine neue Halle 2. Zum Spatenstich luden Messe und Stadt am 28. September ein. Die neue Halle sichert der Messe wichtige internationale Formate.

Die neue Halle 2 werde gebaut, „um einen gleichbleibenden Qualitätsstandard auf dem Messegelände zu schaffen“, erklärte Gerhard Reiter, Geschäftsführe der Messe Augsburg. Die alte Halle sei nicht mehr zeitgemäß gewesen. Höhe, Abhängvorrichtungen, fehlende Säulenfreiheit oder auch die Beschickung mit Strom, Wasser und Druckluft seien nicht mehr geeignet gewesen. Gerade für internationale Messen sind diese Dinge maßgebend, die in den anderen Hallen gegeben sind. „Bei Internationalen Leitmessen kann man sich keine Zweiklassengesellschaft leisten“, so Reiter. „Wir waren in der Gefahr die GrindTec und die Interlift zu verlieren.“

„Der Trend geht hin zur Spezialmesse“

Langfristiges Ziel der Messe ist es, 50.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung stellen zu können. Das sei die Größe, die für 75 Prozent der Spezialmessen reiche. Diese sind die Zukunft des Messegeschäfts. „Der Trend geht hin zur Spezialmesse. Eine GrindTec beispielsweise wurde aus der Hannover Messe raus gegründet, weil sie sonst dort untergeht“, erklärt Reiter. Gebaut wird die Halle 2 von der Wohnbaugruppe Augsburg. Diese errichtet schon die Hallen 4 und 5.

Größte Halle des Standortes

Aktuell fasst die Messe Augsburg in 12 Hallen insgesamt 48.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Bis zu vier Veranstaltungen können parallel stattfinden. Mit dem Bau der neuen Halle 2 entsteht die Flächenmäßig größte Halle des Messestandortes: 8.500 Quadratmetern bei zehn Meter Hallenhöhe. Stützenfrei, verdunkelbar und energieoptimiert steht die Halle ab September nächsten Jahres der Messe zur Verfügung. Damit werde sie pünktlich zur Interlift im Oktober fertig. Gefördert aus Mitteln des Freistaates, der Stadt Augsburg und der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg kostet der Neubau insgesamt rund 20 Millionen Euro. Zehn davon stiftet Bayern. Staatsminister Franz Josef Pschierer überreichte dazu den entsprechenden Förderbescheid an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl.

Pschierer: Messestandort Augsburg stärkt seine Position

„Der Freistaat hat jede Maßnahme hier begleitet“, erklärte Gribl. 30 Millionen Euro flossen bereits aus München in den Standort. „Augsburg hat als drittgrößter Wirtschaftsraum in Bayern auch die drittgrößte Messe.“ Das breite Spektrum und die Eigenveranstaltungen zeichnen dem Oberbürgermeister zur Folge die Messe aus. Lobende Worte gab es auch von Franz Josef Pschierer: „Der Neubau ist ein deutliches Signal, dass der Messestandort Augsburg seine Position stärken und ausbauen wird.“

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Aktuell fasst die Messe Augsburg in 12 Hallen insgesamt 48.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Bis zu vier Veranstaltungen können parallel stattfinden. Mit dem Bau der neuen Halle 2 entsteht die Flächenmäßig größte Halle des Messestandortes: 8.500 Quadratmetern bei zehn Meter Hallenhöhe. Stützenfrei, verdunkelbar und energieoptimiert steht die Halle ab September nächsten Jahres der Messe zur Verfügung. Damit werde sie pünktlich zur Interlift im Oktober fertig. Gefördert aus Mitteln des Freistaates, der Stadt Augsburg und der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg kostet der Neubau insgesamt rund 20 Millionen Euro. Zehn davon stiftet Bayern. Staatsminister Franz Josef Pschierer überreichte dazu den entsprechenden Förderbescheid an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl.

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„Der Freistaat hat jede Maßnahme hier begleitet“, erklärte Gribl. 30 Millionen Euro flossen bereits aus München in den Standort. „Augsburg hat als drittgrößter Wirtschaftsraum in Bayern auch die drittgrößte Messe.“ Das breite Spektrum und die Eigenveranstaltungen zeichnen dem Oberbürgermeister zur Folge die Messe aus. Lobende Worte gab es auch von Franz Josef Pschierer: „Der Neubau ist ein deutliches Signal, dass der Messestandort Augsburg seine Position stärken und ausbauen wird.“

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