Gründerszene

So will Start-Up theMission aus Memmingen Lernen neu gestalten

Mitarbeiter mit modernen Methoden fortbilden. Das ist das Ziel von theMission aus Memmingen. Weshalb das Start-Up dafür schon bei Schülern ansetzt.

„Agiles Lernen ist in aller Munde“, weiß Matthias Klein. Er ist Co-Founder von theMission, einem Start-Up aus Memmingen im Unterallgäu, welches sich auf methodische Fortbildungen spezialisiert hat. Dabei sollen neue Konzepte bisher übliche Fortbildungsmaßnahmen ablösen. Klein und sein Team möchten damit individueller auf die Teilnehmenden eingehen und durch Praxisnähe einen möglichst hohen Mehrwert für Unternehmen generieren.

Arbeiten mit 21st Century Skills

Ein konkretes Konzept, welches für jedes Unternehmen funktioniert, lässt sich dabei nur schwierig ausformulieren. Dennoch haben alle Fortbildungsmaßnahmen von theMission eine Grundlage gemeinsam: 21st Century Skills.

Was verbirgt sich dahinter? Um die vier großen C ginge es, erklärt Klein. Diese seien Communication (Kommunikation), Critical Thinking (Kritisches Denken), Creativity (Kreativität) und Cooperation (Zusammenarbeit). Im konkreten Beispiel kann dies so funktionieren: theMission konstruiert eine Fragestellung. Dazu wird ein reales Problem eines Unternehmens in eine Gruppenaufgabe in einem festen Rahmen etabliert. Die Teilnehmenden – also die Mitarbeiter des Unternehmens – suchen dann gemeinsam eine Lösung des Problems. Hier sollen Kompetenzen gebündelt, aber auch neue Ideen diskutiert werden. Durch ausführliche Reflexion soll eine Lernschleife entstehen, die bei theMission in der Regel nach zwei bis drei Tagen abgeschlossen ist. Zu Coronazeiten arbeitet das Memminger Start-Up bevorzugt mit Online-Modulen. Hier sind die Lerneinheiten zeitlich etwas kleiner, sodass ein Projekt nach circa sechs bis acht Wochen abgeschlossen werden soll.

theMission startet Schulprojekt

Dennoch agiert theMission nicht nur in großen Unternehmen wie bei Siemens und Daimler. Es wurde auch ein Projekt für Schüler organisiert. Die Team-Aufgabe hier: Den Kakao-Anbau so gestalten, dass er – besonders im Fokus stehen Kinder – sozialverträglich und nachhaltig wird. Hierbei kann das erarbeitete Konzept zwar nicht bei einem bestimmten Unternehmen ausgetestet werden. Dies ist jedoch auch gar nicht das primäre Ziel. „Wir schaffen den Rahmen, der virtuelles Lernen lenkt“, erklärt Klein, im Vordergrund stünde beim Schülerprojekt deswegen, dass bereits zukünftige Mitarbeiter erfolgreicher Unternehmen lernen, methodisch mit 21st Century Skills umzugehen. Und diese später im Berufsalltag auch einsetzen können.  

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