Millionenprojekt

So stärkt die neue Brücke das Gewerbegebiet Memmingen Nord

Diese Brücke wird neu gebaut. Foto: Pressestelle der Stadt Memmingen
Die Verkehrssituation im Gewerbegebiet Memmingen Nord soll verbessert werden. Dafür werden rund 8 Millionen Euro investiert. So wird in wenigen Tagen die Vereinbarung über den Neubau der Brücke Europastraße über die Autobahn A96 unterzeichnet.

Diese Maßnahme soll den Verkehr auf der Autobahn verbessern sowie die Kapazitäten der Europastraße weiter ausbauen. Die entsprechende Vereinbarung beschließen Oberbürgermeister Manfred Schilder und Staatssekretär Gerhard am 17. Juli im Sitzungssaal des Rathauses.

Weitere Kapazitäten für die Entwicklung des Gewerbegebiets Nord

Durch den Neubau der Brücke können im Bereich der Autobahn zusätzliche Spuren geschaffen werden. Diese sind notwendig, um die Straße besser mit der A7 zu verbinden. Der dafür benötigte Platz wird dadurch gewonnen, dass das Brückenbauwerk verlängert wird. Gleichzeitig wird die Überführung der Europastraße über die Autobahn von vier auf sechs Spuren verbreitet. So schafft Memmingen weitere Kapazitäten für die Entwicklung des Gewerbegebiets Nord inklusive der verkehrlichen Anbindung des Gewerbegebiets Buxheim.

Kein Zusammenhang zwischen IKEA- und Brückenneubau

Vor wenigen Monaten forderte bereits der stellvertretende IHK-Präsident Gerhard Pfeifer, dass die Brücke Europastraße verbreitert werden solle – gerade im Zuge der IKEA-Ansiedlung. „Die einzige sinnvolle Lösung ist eine baldmöglichst erfolgende Verbreiterung der Brücke Europastraße, idealerweise sogar der Neubau einer ausreichend dimensionierten Brücke über die Autobahn“, so Pfeifer im Namen der IHK. Oberbürgermeister Schilder nennt jedoch keinen Zusammenhang zwischen der kommenden Baumaßnahme und dem geplanten IKEA-Neubau. Demnach sei die aktuelle Verkehrsführung auch bei einer Ansiedlung von IKEA und des damit zu erwartenden zusätzlichen Verkehrs ausreichend. Dies belege auch ein öffentlich vorgestelltes Verkehrsgutachten.

„Diese notwendige verkehrliche Infrastrukturmaße ist zukunftsorientiert“

„Der Neubau der Brücke steht für die weitere Entwicklung des Memminger Gewerbegebietes Nord, einschließlich eines notwendigen Anschlusses aus Richtung Buxheim und einer Ableitung des Verkehrs aus dem Stadtteil Steinheim. Diese notwendige verkehrliche Infrastrukturmaße ist zukunftsorientiert und steht auch in enger Verbindung mit einer Ertüchtigung und zusätzlichen Verteilerfahrbahnen im Bereich der Anschlussstelle Memmingen-Nord“, so Bürgermeister Schilder auf Nachfrage unserer Redaktion.

Geschätzte Gesamtkosten zwischen sieben und acht Millionen Euro

Einen konkreten Zeitplan gibt es aktuell noch nicht. Die Planungen, die von der Autobahndirektion Südbayern erstellt werden, stehen erst am Anfang. Bei einem idealen zeitlichen Ablauf könnte der Brückenersatz-Neubau in vier bis fünf Jahren realisiert werden. Die geplanten Gesamtkosten für die Baumaßnahme werden zurzeit zwischen sieben bis acht Millionen Euro geschätzt. Die Kosten für das Brückenbauwerk übernehmen die Stadt Memmingen zu etwa 28 Prozent und die Bundesrepublik Deutschland zu rund 72 Prozent. Der geplante IKEA Memmingen wird südlich der A96 entstehen. Dafür wir die dortige Rinderbesamungs-Genossenschaft Memmingen eG (rechts im Bild) abgerissen.

Weitere Projekte in Planung

Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck nimmt den Brückenbau zum Anlass, gleich weitere Infrastruktur-Maßnahmen anzustoßen. Eck: „Wir überlegen, ob wir das benachbarte Autobahnkreuz ertüchtigen, bei der Parallelfahrbahnen im Bereich der Anschlussstelle Memmingen-Nord erforderlich werden.“ Dafür hat nach den Angaben Ecks die Autobahndirektion Südbayern bereits erste Planungsschritte gestartet. Bau­konstruktion, Kosten und Zeitschiene sollen weiter präzisiert werden. Die Autobahn­direktion Südbayern hat dafür bereits ein Ingenieurbüro beauftragt. Das Büro bearbeitet bereits die Vorentwurfspla­nung des 6-streifigen Ausbaus der A 7 im Bereich des Autobahnkreuzes Memmingen einschließlich des Ausbaus des Autobahn­kreuzes mit Auswirkungen auf die An­schlussstelle Memmingen-Nord und somit die Europastraßenbrücke.

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„Diese notwendige verkehrliche Infrastrukturmaße ist zukunftsorientiert“

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Geschätzte Gesamtkosten zwischen sieben und acht Millionen Euro

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