Von der Kegelbahn zum Hightech-Standort

Rathgeber feiert 50-jähriges Jubiläum in Mindelheim

Der Mindelheimer Rathgeber-Standort feiert 50-jähriges Jubiläum. Foto: RATHGEBER GmbH & Co. KG
Vor 70 Jahren wurde das Unternehmen für werbliche und technische Kennzeichnungs-Lösungen in München gegründet. Einer der größten Meilensteine war die Eröffnung des Mindelheimer Produktionsstandortes 20 Jahre später. Nun feiert das Unternehmen ein halbes Jahrhundert im Allgäu.

Heute beliefert das Familienunternehmen europaweit 25.000 Kunden mit Plaketten, Etiketten und Schriftzügen „made in Germany“. „Fast jeder hat schon einmal ein Rathgeber-Emblem auf einer Kaffeemaschine, einem Koffer, einer Champagner-Flasche oder anderswo gesehen und berührt“, sagt Geschäftsführer Andreas Schrägle.

Händler wird zum Hersteller

Einen großen Teil seiner Produkte fertigt Rathgeber seit 1968 an seinem High-Tech-Standort in Mindelheim im Allgäu. Die Eröffnung des Produktionsstandortes Mindelheim war 1968 ein wichtiger Schritt für Rathgeber: Der Händler wurde damit auch zum Hersteller der Kennzeichnungs-Lösungen. Der Schritt kam damals allerdings überraschend und war eine große Herausforderung. Die Firma Möhrle, Experte für profiliertes Aluminium und ein wichtiger Lieferant von Rathgeber, war wirtschaftlich in Schieflage geraten. Um die eigenen Verpflichtungen einhalten zu können, hat Rathgeber den Partner übernommen.

Rathgeber errichtet eigene Produktionsstätte

Rathgeber nutzte dabei nicht nur das Know-how der Graveure, Schmuckpräger und Werkzeugmacher von Möhrle, sondern auch das der Schmuckindustrie im 25 Kilometer entfernten Neugablonz. Bald produziert das Unternehmen Prägeschilder, Anstecknadeln und Plaketten aus veredeltem Aluminium. Nach knapp vier Jahren Produktion in den alten Räumen – einer früheren Kegelbahn – baute Rathgeber 1972 am Standort Mindelheim eine neue moderne Produktionsstätte. In der Hochvogelstraße entstand eine 900 Quadratmeter große Halle auf 4.000 Quadratmeter Grund. Damit blieb auch noch genug Platz für weiteres Wachstum. Heute arbeiten in Mindelheim rund 150 Mitarbeiter in 18 verschiedenen gewerblichen und kaufmännischen Berufen. Das Unternehmen bildet auch in verschiedenen Berufen Nachwuchs aus.

Gesellschaftliches Engagement

„Wir waren immer bereit, Innovationen aufzugreifen oder selbst anzustoßen“, erklärt Wirtschaftsingenieur Andreas Schrägle. „Das ist unser Erfolgsgeheimnis.“ Neben der Entwicklung und Produktion ist Rathgeber auch in den Bereichen Klimaschutz, Inklusion und Sportsponsoring aktiv. So arbeitet die Rathgeber-Gruppe seit 2010 vollständig klimaneutral. Auch für Inklusion setzt sich Rathgeber tatkräftig ein: Im Mindelheimer Werk beschäftigt das Unternehmen seit mehreren Jahren Menschen mit Handicap. Kooperationspartner sind die Unterallgäuer Werkstätten, ein Unternehmen der Lebenshilfe Memmingen/Unterallgäu (UAW). Abschließend fördert Rathgeber als Sponsor den Aufstieg des Volleyball-Teams des TSV Unterhaching sowie die Jugendarbeit der Grünwalder Fußballschule.

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Der Mindelheimer Rathgeber-Standort feiert 50-jähriges Jubiläum. Foto: RATHGEBER GmbH & Co. KG
Vor 70 Jahren wurde das Unternehmen für werbliche und technische Kennzeichnungs-Lösungen in München gegründet. Einer der größten Meilensteine war die Eröffnung des Mindelheimer Produktionsstandortes 20 Jahre später. Nun feiert das Unternehmen ein halbes Jahrhundert im Allgäu.

Heute beliefert das Familienunternehmen europaweit 25.000 Kunden mit Plaketten, Etiketten und Schriftzügen „made in Germany“. „Fast jeder hat schon einmal ein Rathgeber-Emblem auf einer Kaffeemaschine, einem Koffer, einer Champagner-Flasche oder anderswo gesehen und berührt“, sagt Geschäftsführer Andreas Schrägle.

Händler wird zum Hersteller

Einen großen Teil seiner Produkte fertigt Rathgeber seit 1968 an seinem High-Tech-Standort in Mindelheim im Allgäu. Die Eröffnung des Produktionsstandortes Mindelheim war 1968 ein wichtiger Schritt für Rathgeber: Der Händler wurde damit auch zum Hersteller der Kennzeichnungs-Lösungen. Der Schritt kam damals allerdings überraschend und war eine große Herausforderung. Die Firma Möhrle, Experte für profiliertes Aluminium und ein wichtiger Lieferant von Rathgeber, war wirtschaftlich in Schieflage geraten. Um die eigenen Verpflichtungen einhalten zu können, hat Rathgeber den Partner übernommen.

Rathgeber errichtet eigene Produktionsstätte

Rathgeber nutzte dabei nicht nur das Know-how der Graveure, Schmuckpräger und Werkzeugmacher von Möhrle, sondern auch das der Schmuckindustrie im 25 Kilometer entfernten Neugablonz. Bald produziert das Unternehmen Prägeschilder, Anstecknadeln und Plaketten aus veredeltem Aluminium. Nach knapp vier Jahren Produktion in den alten Räumen – einer früheren Kegelbahn – baute Rathgeber 1972 am Standort Mindelheim eine neue moderne Produktionsstätte. In der Hochvogelstraße entstand eine 900 Quadratmeter große Halle auf 4.000 Quadratmeter Grund. Damit blieb auch noch genug Platz für weiteres Wachstum. Heute arbeiten in Mindelheim rund 150 Mitarbeiter in 18 verschiedenen gewerblichen und kaufmännischen Berufen. Das Unternehmen bildet auch in verschiedenen Berufen Nachwuchs aus.

Gesellschaftliches Engagement

„Wir waren immer bereit, Innovationen aufzugreifen oder selbst anzustoßen“, erklärt Wirtschaftsingenieur Andreas Schrägle. „Das ist unser Erfolgsgeheimnis.“ Neben der Entwicklung und Produktion ist Rathgeber auch in den Bereichen Klimaschutz, Inklusion und Sportsponsoring aktiv. So arbeitet die Rathgeber-Gruppe seit 2010 vollständig klimaneutral. Auch für Inklusion setzt sich Rathgeber tatkräftig ein: Im Mindelheimer Werk beschäftigt das Unternehmen seit mehreren Jahren Menschen mit Handicap. Kooperationspartner sind die Unterallgäuer Werkstätten, ein Unternehmen der Lebenshilfe Memmingen/Unterallgäu (UAW). Abschließend fördert Rathgeber als Sponsor den Aufstieg des Volleyball-Teams des TSV Unterhaching sowie die Jugendarbeit der Grünwalder Fußballschule.

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