Bilanz

Michael Stoiber: Das Unterallgäu ist wirtschaftlich stabil

Die Wirtschaft im Unterallgäu verhält sich positiv. Das ist das Fazit des Wirtschaftsreferenten Michael Stoiber. Das sind die Gründe dafür.

„Das Unterallgäu gehört zu den wirtschaftlich starken und stabilen Regionen in Deutschland“ - diese äußerst positive Bilanz der wirtschaftlichen Entwicklung im Landkreis hat jetzt Michael Stoiber gezogen. Der Wirtschaftsreferent gab dem Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus des Unterallgäuer Kreistags in seiner jüngsten Sitzung einen aktuellen Überblick über Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Tourismus im Landkreis. Stoiber zitierte dabei in seinen Ausführungen mehrere Studien. Diese lassen den Landkreis im deutschlandweiten Vergleich allesamt auf den vorderen Rängen rangieren und dem Unterallgäu eine sehr hohe Lebensqualität, gute Zukunftschancen und eine hohe Wirtschaftskraft bescheinigen. Das Unterallgäu werde etwa als „beste Region Deutschlands zum Leben und Arbeiten“ oder als „Landkreis mit hohen Chancen“ bezeichnet. Der Prognos Zukunftsatlas 2019 sehe das Unterallgäu bundesweit als einen der „Topaufsteiger“, erklärte Stoiber.

Die meisten Betriebe sind Kleinstbetriebe

Die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre sei äußerst positiv gewesen. Geprägt sei das Unterallgäu durch seine vorwiegend familiengeführte, mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur. 91 Prozent aller Betriebe seien Kleinstbetriebe mit bis zu neun Beschäftigten. Über die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im produzierenden Gewerbe tätig. Eine Herausforderung sei im Unterallgäu aber nach wie vor das Thema Fachkräfte, kommentierte der Wirtschaftsreferent. Die Arbeitslosenquote habe im Jahresdurchschnitt 2019 bis Oktober bei 1,8 Prozent gelegen, bei den 15- bis 24-Jährigen gar nur bei 1,7 Prozent.

2018 Umsatz von 4,7 Milliarden Euro erwirtschaftet

2018 arbeiteten laut Stoiber fast 22.000 Menschen in den 131 Industrie-Betrieben mit über 20 Beschäftigten im Unterallgäu. Diese generierten einen Umsatz von rund 4,7 Milliarden Euro. 2019 sei in diesem Bereich jedoch eine „konjunkturelle Delle“ zu spüren. Gründe hierfür seien etwa die schwierigen Auslandsmärkte mit Brexit und Handelskonflikten. Außerdem sorgten die strukturellen Veränderungen in der Automobilindustrie für Schwierigkeiten. Eine große Bedeutung habe im Unterallgäu aber auch das Handwerk. 2018 beschäftigten 2405 Handwerksbetriebe insgesamt rund 11.100 Menschen und erwirtschafteten einen Umsatz in Höhe von rund 1,52 Milliarden Euro.

Der Tourismus im Unterallgäu nimmt zu

Wie Stoiber außerdem aufzeigte, stieg die Zahl der Gästeübernachtungen und auch der Gästeankünfte in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. 2018 blieben 310.896 Gäste insgesamt fast 1,11 Millionen Nächte im Landkreis. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 3,6 Nächten. Die meisten Übernachtungen verzeichnet nach wie vor Bad Wörishofen, gefolgt von Bad Grönenbach, Ottobeuren, Mindelheim und Babenhausen. Mindelheim sei es gelungen, die Zahl der Übernachtungen in den vergangenen acht Jahren mehr als zu verdoppeln, freute sich Stoiber.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Bilanz

Michael Stoiber: Das Unterallgäu ist wirtschaftlich stabil

Die Wirtschaft im Unterallgäu verhält sich positiv. Das ist das Fazit des Wirtschaftsreferenten Michael Stoiber. Das sind die Gründe dafür.

„Das Unterallgäu gehört zu den wirtschaftlich starken und stabilen Regionen in Deutschland“ - diese äußerst positive Bilanz der wirtschaftlichen Entwicklung im Landkreis hat jetzt Michael Stoiber gezogen. Der Wirtschaftsreferent gab dem Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus des Unterallgäuer Kreistags in seiner jüngsten Sitzung einen aktuellen Überblick über Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Tourismus im Landkreis. Stoiber zitierte dabei in seinen Ausführungen mehrere Studien. Diese lassen den Landkreis im deutschlandweiten Vergleich allesamt auf den vorderen Rängen rangieren und dem Unterallgäu eine sehr hohe Lebensqualität, gute Zukunftschancen und eine hohe Wirtschaftskraft bescheinigen. Das Unterallgäu werde etwa als „beste Region Deutschlands zum Leben und Arbeiten“ oder als „Landkreis mit hohen Chancen“ bezeichnet. Der Prognos Zukunftsatlas 2019 sehe das Unterallgäu bundesweit als einen der „Topaufsteiger“, erklärte Stoiber.

Die meisten Betriebe sind Kleinstbetriebe

Die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre sei äußerst positiv gewesen. Geprägt sei das Unterallgäu durch seine vorwiegend familiengeführte, mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur. 91 Prozent aller Betriebe seien Kleinstbetriebe mit bis zu neun Beschäftigten. Über die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im produzierenden Gewerbe tätig. Eine Herausforderung sei im Unterallgäu aber nach wie vor das Thema Fachkräfte, kommentierte der Wirtschaftsreferent. Die Arbeitslosenquote habe im Jahresdurchschnitt 2019 bis Oktober bei 1,8 Prozent gelegen, bei den 15- bis 24-Jährigen gar nur bei 1,7 Prozent.

2018 Umsatz von 4,7 Milliarden Euro erwirtschaftet

2018 arbeiteten laut Stoiber fast 22.000 Menschen in den 131 Industrie-Betrieben mit über 20 Beschäftigten im Unterallgäu. Diese generierten einen Umsatz von rund 4,7 Milliarden Euro. 2019 sei in diesem Bereich jedoch eine „konjunkturelle Delle“ zu spüren. Gründe hierfür seien etwa die schwierigen Auslandsmärkte mit Brexit und Handelskonflikten. Außerdem sorgten die strukturellen Veränderungen in der Automobilindustrie für Schwierigkeiten. Eine große Bedeutung habe im Unterallgäu aber auch das Handwerk. 2018 beschäftigten 2405 Handwerksbetriebe insgesamt rund 11.100 Menschen und erwirtschafteten einen Umsatz in Höhe von rund 1,52 Milliarden Euro.

Der Tourismus im Unterallgäu nimmt zu

Wie Stoiber außerdem aufzeigte, stieg die Zahl der Gästeübernachtungen und auch der Gästeankünfte in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. 2018 blieben 310.896 Gäste insgesamt fast 1,11 Millionen Nächte im Landkreis. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 3,6 Nächten. Die meisten Übernachtungen verzeichnet nach wie vor Bad Wörishofen, gefolgt von Bad Grönenbach, Ottobeuren, Mindelheim und Babenhausen. Mindelheim sei es gelungen, die Zahl der Übernachtungen in den vergangenen acht Jahren mehr als zu verdoppeln, freute sich Stoiber.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben