Fachkräfte gesucht

Messe Freiraum: Ein Arbeitsplatz im Allgäu

Klaus Fischer (2.v.l.), Maria Amtmann (Mitte), Landrat Hans-Joachim Weirather (2.v.r.). Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Premiere im Unterallgäu: Die Messe Freiraum startete am 18. Februar 2017 in der Stadthalle Memmingen. Zum Auftakt sprachen verschiedene Akteure aus dem Allgäu über berufliche Zukunfts-Chancen trotz Industrie 4.0. In einem waren sich alle einig: Ohne Fachkräfte wird es nicht gehen.

Um diese für das Allgäu zu begeistern, organisierten die Messe AG und die Allgäu GmbH die Messe Freiraum. Samstag und Sonntag waren dort rund 70 Aussteller mit Jobangeboten und Informationen zu ihren Unternehmen anzutreffen. Anders als viele Job-Messen will die Freiraum auch neue Ziel-Gruppen ansprechen. Neben Absolventen richtet sich die Messe an Wechsel-Willige, gerade auch in der Generation 50 plus. Das Datum der Messe fällt daher nicht zufällig auf ein Wochenende in der Ferienzeit vieler Bundesländer.

Weiche Faktoren gewinnen an Bedeutung

„Es ist unsere Herausforderung und Aufgabe, Rahmen-Bedingungen zu schaffen, durch die die Mitarbeiter Spaß an ihrer Arbeit finden“, beschrieb Christine Machacek, Geschäftsführerin SÄBU Holzbau, die Ziele der Arbeitgeber. Immer häufiger entscheiden sich Menschen wegen der weichen Standortfaktoren für oder gegen ein Unternehmen. Das sah auch Landrat Hans-Joachim Weirather so. In seiner Begrüßung sprach er von Lebensqualität und greifbaren Angeboten die es zu vermitteln gelte. Nur so könnten Fachkräfte langfristig gehalten werden. Davon hätte das Allgäu einige zu bieten.

Messe Freiraum in Memmingen

Fachkräfte wachsen mit Industrie 4.0

Perspektiven schaffen heißt auch einen Blick in die Zukunft wagen. Industrie 4.0, Digitalisierung, das Internet der Dinge – die nächste Revolution ist bereits angelaufen. Werden Fachkräfte in 2030 daher überhaupt noch gebraucht? Maria Amtmann, neue Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Memmingen, ist sich dabei sicher: Auch künftig braucht es Fachkräfte, Spezialisten und Experten – mehr denn je. „Wir wissen nur, dass sich etwas verändern muss, aber nicht wie dies aussieht“, erklärte sie. „Wir werden weiter Engpässe in vielen Berufen haben.“ Amtmann mahnte daher, es sei wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, wie die Arbeitswelt in Zukunft aussieht.

Mitarbeiter als wertvollste Ressource eines Unternehmens

„Die Berufsbilder werden sich verändern“, ergänzte Manfred Schilder von der IHK Schwaben. „Maschinen haben aber keine Sympathie und keine Empathie.“ Es fehle ihnen schlicht an der menschlichen Intuition. Das wichtigste Gut für ein Unternehmen sind daher die Mitarbeiter. Das sahen auch Dieter Marth von Dieter Marth coaching competence consulting und Uwe Niekrawietz, Geschäftsführer der UWT GmbH, so. Beide hielten zur Eröffnung der Messe Freiraum einen kurzen Vortrag. Marth stellte das Thema „Arbeit, Bildung, Leben 4.0“ vor. Niekrawietz sprach über Mitarbeiter-Bindung und erfolgreiche Ergebnisse durch verschiedene Angebote für Arbeitnehmer.

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Premiere im Unterallgäu: Die Messe Freiraum startete am 18. Februar 2017 in der Stadthalle Memmingen. Zum Auftakt sprachen verschiedene Akteure aus dem Allgäu über berufliche Zukunfts-Chancen trotz Industrie 4.0. In einem waren sich alle einig: Ohne Fachkräfte wird es nicht gehen.

Um diese für das Allgäu zu begeistern, organisierten die Messe AG und die Allgäu GmbH die Messe Freiraum. Samstag und Sonntag waren dort rund 70 Aussteller mit Jobangeboten und Informationen zu ihren Unternehmen anzutreffen. Anders als viele Job-Messen will die Freiraum auch neue Ziel-Gruppen ansprechen. Neben Absolventen richtet sich die Messe an Wechsel-Willige, gerade auch in der Generation 50 plus. Das Datum der Messe fällt daher nicht zufällig auf ein Wochenende in der Ferienzeit vieler Bundesländer.

Weiche Faktoren gewinnen an Bedeutung

„Es ist unsere Herausforderung und Aufgabe, Rahmen-Bedingungen zu schaffen, durch die die Mitarbeiter Spaß an ihrer Arbeit finden“, beschrieb Christine Machacek, Geschäftsführerin SÄBU Holzbau, die Ziele der Arbeitgeber. Immer häufiger entscheiden sich Menschen wegen der weichen Standortfaktoren für oder gegen ein Unternehmen. Das sah auch Landrat Hans-Joachim Weirather so. In seiner Begrüßung sprach er von Lebensqualität und greifbaren Angeboten die es zu vermitteln gelte. Nur so könnten Fachkräfte langfristig gehalten werden. Davon hätte das Allgäu einige zu bieten.

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