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Max Wild nimmt neuen Logistikstandort in Betrieb
Neueröffnung

Max Wild nimmt neuen Logistikstandort in Betrieb

Schlüsselübergabe für den neuen Logistikcampus, von links: Projektentwickler Josef Staller und Geschäftsführer Jochen Wild. Foto: Max Wild
Schlüsselübergabe für den neuen Logistikcampus, von links: Projektentwickler Josef Staller und Geschäftsführer Jochen Wild. Foto: Max Wild

Das Familienunternehmen hat am Hauptsitz einen neuen Logistikcampus errichtet und damit die Lagerkapazitäten vergrößert. Wer die Hallen ab sofort nutzt.

Nach knapp einjähriger Bauzeit nimmt die Firmengruppe Max Wild eine neue Logistikanlage am Hauptsitz in Berkheim in Betrieb. Für rund 15 Millionen Euro entstanden auf dem Gelände zusätzliche Lagerflächen sowie separate Räume für Weiterbildungen. Die komplett vermieteten Hallen sollen künftig regionale Lieferketten unterstützen.

Zügiger Bau durch firmeneigene Tochtergesellschaft

Den Spatenstich für das Projekt feierte die Unternehmensgruppe im Februar 2025, die bauliche Umsetzung des Komplexes beanspruchte elf Monate. Dieses rasche Tempo sei dadurch erreicht worden, dass die Tochterfirma Wild Projektentwicklung die komplette Planung sowie Bauarbeiten steuerte. Das fertiggestellte Gebäude erweitert das bestehende Platzangebot um 20.000 Quadratmeter und ist in Abschnitte von jeweils 5.000 Quadratmetern unterteilt, die sich durch verschiebbare Regalsysteme flexibel anpassen lassen. Ausgestattet sind die Bereiche mit Hallenkränen, breiten Toren sowie überdachten Überladebrücken. Hinzu kommen 1.200 Quadratmeter für Büroarbeitsplätze. Geschäftsführer Jochen Wild ordnet das abgeschlossene Bauprojekt wie folgt ein: „Mit unserem neuen Logistikcampus heben wir das Thema ‚Logistik‘ für uns und unsere Kunden auf ein ganz neues Level. Wir haben hier moderne Infrastruktur geschaffen, die höchste Flexibilität und technologische Innovation vereint.“

Wild Projektentwicklung ist aktuell auch für ein Bauprojekt am Allgäu Airport verantwortlich: Auf 60.000 Quadratmetern entsteht dort die neue Firmenzentrale der beiden Unternehmen Conzero und Weiß

Dänische Handelskette mietet Großteil der Flächen

Sämtliche Lagerkapazitäten seien bereits während der Bauphase an externe Partner vergeben worden. Den Hauptteil der Anlage belegt ab sofort der dänische Einzelhändler Jysk, der Konzern nutzt drei Viertel der Fläche, um dort Waren wie Möbel oder Textilien zwischenzulagern. Von Berkheim aus gelangen die Güter in ein nahegelegenes Verteilerzentrum nach Kammlach, bevor sie an die einzelnen Filialen ausgeliefert werden. Die verbleibenden Kapazitäten habe ein Maschinenbauer aus der Region angemietet. Als ausschlaggebend für die Standortwahl gelte die unmittelbare Anbindung an die Autobahnen A7 sowie A96, welche einen schnellen Weitertransport der Fracht erlaube.

Seminarräume dienen der beruflichen Fortbildung

Neben den reinen Lagerhallen nimmt der Betrieb auch die neu geschaffenen Büro- und Seminarbereiche in Beschlag. In den Wintermonaten finden dort interne Weiterbildungen der firmeneigenen Akademie statt. Das Schulungskonzept sehe vor, dass sich die Angestellten untereinander fortbilden oder externe Referenten Vorträge halten. Vorerst seien die Räumlichkeiten ausschließlich für den eigenen Bedarf der Belegschaft vorgesehen. Perspektivisch plane der Betrieb jedoch, die Bildungsflächen ebenfalls an externe Parteien zu vermieten.

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