Stromversorgung im Allgäu

LEW nehmen Umspannanlage in Woringen in Betrieb

Gemeinsam mit dem Projektpartner Amprion investiert LEW Verteilnet, eine Tochter der Lechwerke AG, rund 25 Millionen Euro in die zukunftssichere Stromversorgung im Allgäu. Diese Umspannanlage Woringen wurde nun in Betrieb genommen.

Die Anlage stellt einen wichtigen Verknüpfungspunkt zwischen dem europäischen Übertragungsnetz und dem regionalen Verteilnetz dar. Mehr als 200 Besucher nutzten den Tag der offenen Tür um sich die neue Anlage aus der Nähe anzusehen.

Inbetriebnahme am 1. September

Nach anderthalbjähriger Bauzeit ist das im Landkreis Unterallgäu gelegene Umspannwerk Woringen fertiggestellt und geht nun in Betrieb. Die Anlage verbindet das europäische Höchstspannungsnetz (380/220 Kilovolt) mit dem regionalen Verteilnetz (110 Kilovolt). Vor der technischen Inbetriebnahme fand am Samstag, den 1. September, ein Tag der offenen Tür auf dem neuen Gelände statt: Bei der Veranstaltung konnten sich Gäste aus der Politik und aus der Nachbarschaft über das Vorhaben informieren und an Rundgängen über das Gelände teilnehmen. Mehr als 200 Bürger, die meisten aus Woringen und Lachen, nahmen an der Veranstaltung teil.

„Das Umspannwerk Woringen ist hier ein wichtiger Baustein“

Die neue Umspannanlage ist ein wichtiger Baustein für die zukunftssichere Stromversorgung der Region. „Schon heute decken im LVN-Netz die Erneuerbaren rein rechnerisch zu drei Viertel den Stromverbrauch aller angeschlossenen Netzkunden ab. Das ist ein enormer Wert, weit über dem Bundesdurchschnitt. Das stellt jedoch schon heute sehr hohe Anforderungen an unsere Netze – denn zum Beispiel die Photovoltaik steht nicht genau dann zur Verfügung, wenn wir sie hier brauchen, sondern wenn die Sonne scheint. Deshalb ist eine leistungsfähige Infrastruktur so wichtig“, erklärt LVN-Geschäftsführer Theo Schmidtner. „Das Umspannwerk Woringen ist hier ein wichtiger Baustein.“

„Wir machen die Netze ‚fit‘ für die Energiewende“, sagt Berthold Pilz, Leiter Betrieb bei Amprion. „Strom wird heute nicht mehr nur aus den überregionalen Übertragungsnetzen in die regionalen Verteilnetze gespeist, sondern immer öfter auch in umgekehrter Richtung: Die Übertragungsnetze transportieren dann den überschüssigen Strom aus Photovoltaik oder Windkraft dorthin, wo die Energie benötigt wird. Anlagen wie hier in Woringen sind die wichtige Drehkreuze in unserem Stromnetz.“

Hier steht das neue Umspannwerk

Das neue Umspannwerk in Woringen liegt zwischen der Bahnlinie Memmingen – Kempten und der Autobahn A7. In unmittelbarer Nähe befinden sich bereits eine 380-kV-Freileitung von Amprion und 110-Kilovolt-Leitungen von LVN. So wird die bestehende Infrastruktur optimal genutzt und es war kaum zusätzlicher Leitungsneubau erforderlich. Eingriffe in Umwelt und Natur konnten dadurch minimiert werden.

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Inbetriebnahme am 1. September

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„Das Umspannwerk Woringen ist hier ein wichtiger Baustein“

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Hier steht das neue Umspannwerk

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