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Mit dem Spatenstich am 30. Juli hat die Familien-Molkerei Ehrmann den offiziellen Startschuss für die umfassende Erweiterung ihres Stammsitzes in Oberschönegg gegeben. Das Investitionsprogramm soll den Produktionsstandort langfristig stärken und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten und ist bis 2034 geplant.
Im ersten Bauabschnitt entstehen ein vollautomatisches Hochregallager, zusätzliche Lager- und Logistikflächen sowie neue Produktions- und Prozessbereiche. Darüber hinaus errichtet Ehrmann ein modernes Büro-, Labor- und Technikgebäude. Ergänzt wird die Erweiterung durch eine zentrale Energieversorgung sowie die Optimierung der Verkehrs- und Erschließungsflächen auf dem Werksgelände.
Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist außerdem der Bau eines firmeneigenen Wasserwerks. Dieses soll die Wasserversorgung des Standorts langfristig sichern und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Infrastruktur leisten.
Nach Angaben des Unternehmens verfolgt Ehrmann mit dem Standortkonzept das Ziel, Wachstum, Innovation und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden. Die neue Infrastruktur soll den Einsatz künftiger Technologien ermöglichen, Produktionsprozesse weiterentwickeln und den Qualitätsanspruch des Familienunternehmens dauerhaft sichern.
„Mit den geplanten Investitionen schaffen wir die Voraussetzungen, damit unser Stammsitz auch künftig ein leistungsfähiger und zukunftsorientierter Produktionsstandort bleibt. Gleichzeitig investieren wir in moderne Arbeitsplätze, nachhaltige Infrastruktur und die langfristige Entwicklung unseres Unternehmens“, erklärt die Vorstandschaft der Ehrmann SE.
Mit dem Standortkonzept bekennt sich das Unternehmen nach eigenen Angaben ausdrücklich zum Stammsitz Oberschönegg und zur Region Allgäu. Das Investitionsprogramm mit einem Volumen von rund 180 Millionen Euro läuft bis 2034 und soll neben dem Ausbau von Produktion und Logistik auch moderne Arbeitsplätze sowie eine zukunftsfähige Infrastruktur schaffen.