Zuschüsse

Diese Projekte fördert der Landkreis Unterallgäu

Der Kreisausschuss des Landkreises Unterallgäu sprach sich dafür aus, dass der Flexibus auch in Babenhausen und Boos verkehrt. Außerdem wurden Fördergelder für einige soziale Einrichtungen beschlossen.

Mitte November fährt der Flexibus auch in den Verwaltungsgemeinschaften (VG) Boos und Babenhausen im Unterallgäu. Dafür sprach sich der Kreisausschuss des Unterallgäuer Kreistags aus. Der Betrieb wird am 12. November aufgenommen. Ab dann können Bürger aus allen Gemeinden der beiden VGs den Flexibus nutzen und sich unabhängig von einem Fahrplan nahezu von Tür zu Tür befördern lassen.

Dabei handelt es sich um den dritten Flexibus-Knoten im Unterallgäu, nach Mindelheim und Kirchheim-Pfaffenhausen. Josef Brandner von der Flexibus KG aus Krumbach rechnet im neuen Knoten mit einem Fahrgastaufkommen von rund 10.000 bis 15.000 Personen im Jahr. Dafür will der Verkehrsunternehmer ein bis zwei Fahrzeuge einsetzen, die den bestehenden Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedarfsorientiert ergänzen sollen.

Finanzierung größtenteils durch Gemeinden

Die Gemeinden übernehmen einen großen Anteil der Kosten. Denn diese werden durch den Fahrkartenverkauf nur zu einem geringen Teil abgedeckt. Je nachdem, wie viele Fahrgäste die neue Möglichkeit nutzen, beträgt das Defizit im neuen Knoten laut Helmut Höld, ÖPNV-Beauftragter am Landratsamt, im ersten Jahr bis zu 165.000 Euro. Geplant ist, dass dieses vom Landkreis und den Gemeinden abzüglich einer staatlichen Förderung jeweils zur Hälfte übernommen wird. Für den Fahrgast selbst ist der Preis dabei nicht viel teurer als eine Fahrt mit dem Linienbus. Der Tarif berechnet sich über so genannte Waben. Der Fahrpreis ist abhängig davon, wie viele Waben vom Start bis zum Ziel durchfahren werden.

Förderung der AWO und Freiwilligenagentur Schaffenslust

Außerdem wurde bechlossen, dass einige soziale Projekte finanziell gefördert werden. Dazu gehört unter anderem die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Sie bekommt als Träger der Psychosozialen Beratungsstellen für Suchtgefährdete und Suchtkranke in Mindelheim und Memmingen einen Zuschuss in Höhe von 10.000 jährlich. Bislang unterstützte der Landkreis die AWO mit 6.600 Euro. Die AWO hatte allerdings eine Erhöhung beantragt, da die Beratungsstelle in Mindelheim nun selbstständig und in neue Räumlichkeiten mit einer höheren Miete gezogen ist.

Ebenfalls unterstützt wird die Freiwilligenagentur Schaffenslust. Sie erhält im kommenden Jahr 30.000 Euro. 2021 und 2022 bekommt die Agentur 40.000 Euro. Schaffenslust hatte aufgrund zusätzlicher Aufgaben, neuer Projekte und wegfallender Förderungen um eine Erhöhung des Zuschusses gebeten. Bisher unterstützte der Kreis die Einrichtung mit 25.000 Euro. Schaffenslust wirbt seit 2005 für das Ehrenamt und initiiert entsprechende Projekte. Seitdem wurden 3.915 Bürger für das Ehrenamt gewonnen, wie Leiterin Isabel Mang in der Sitzung berichtete.

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Dabei handelt es sich um den dritten Flexibus-Knoten im Unterallgäu, nach Mindelheim und Kirchheim-Pfaffenhausen. Josef Brandner von der Flexibus KG aus Krumbach rechnet im neuen Knoten mit einem Fahrgastaufkommen von rund 10.000 bis 15.000 Personen im Jahr. Dafür will der Verkehrsunternehmer ein bis zwei Fahrzeuge einsetzen, die den bestehenden Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedarfsorientiert ergänzen sollen.

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Die Gemeinden übernehmen einen großen Anteil der Kosten. Denn diese werden durch den Fahrkartenverkauf nur zu einem geringen Teil abgedeckt. Je nachdem, wie viele Fahrgäste die neue Möglichkeit nutzen, beträgt das Defizit im neuen Knoten laut Helmut Höld, ÖPNV-Beauftragter am Landratsamt, im ersten Jahr bis zu 165.000 Euro. Geplant ist, dass dieses vom Landkreis und den Gemeinden abzüglich einer staatlichen Förderung jeweils zur Hälfte übernommen wird. Für den Fahrgast selbst ist der Preis dabei nicht viel teurer als eine Fahrt mit dem Linienbus. Der Tarif berechnet sich über so genannte Waben. Der Fahrpreis ist abhängig davon, wie viele Waben vom Start bis zum Ziel durchfahren werden.

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Ebenfalls unterstützt wird die Freiwilligenagentur Schaffenslust. Sie erhält im kommenden Jahr 30.000 Euro. 2021 und 2022 bekommt die Agentur 40.000 Euro. Schaffenslust hatte aufgrund zusätzlicher Aufgaben, neuer Projekte und wegfallender Förderungen um eine Erhöhung des Zuschusses gebeten. Bisher unterstützte der Kreis die Einrichtung mit 25.000 Euro. Schaffenslust wirbt seit 2005 für das Ehrenamt und initiiert entsprechende Projekte. Seitdem wurden 3.915 Bürger für das Ehrenamt gewonnen, wie Leiterin Isabel Mang in der Sitzung berichtete.

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