Schwieriges Marktumfeld

Deutsche Bank: Niedrigzins bringt Einlagenwachstum in Memmingen

Das Einlagenvolumen der Deutschen Bank in Memmingen ist mit 130,5 Prozent überproportional gewachsen. Grund dafür waren die zunehmend turbulenten Märkte.

Aufgrund des unruhigen Umfelds haben die Memminger im Geschäftsjahr 2018 den sicheren Hafen gesucht. „Da die Zinsen weiterhin sehr niedrig sind, investieren unsere privaten Anleger aber auch immer häufiger in Aktien – vor allem in Form von Fonds“, so Filialdirektor Matthias Keller. Das Einlagenvolumen betrug in Memmingen rund 144 Millionen Euro.

Schwieriges Marktumfeld auch in Memmingen spürbar

Ansonsten war das Jahr an den Kapitalmärkten geprägt von weiterhin niedrigen Zinsen, starken Marktturbulenzen sowie von geopolitischen Umbrüchen. Diese waren auch in Memmingen spürbar, heißt es in einer Pressemitteilung. Matthias Keller: „Die Stichworte sind bekannt. Sie lauten vor allem Brexit, Auseinandersetzungen innerhalb der EU oder Handelsstreit zwischen USA und China.“

Dies habe insbesondere zum Jahresende 2018 zu kräftigen Kursrückgängen an den weltweiten Börsen geführt. Auch wenn die Aktienmärkte ihre Verluste im ersten Quartal 2019 zum Teil wieder aufgeholt haben, sank das Depotvolumen in Memmingen zum 31. Dezember um 13,3 Prozent auf 80 Millionen Euro. Kursbereinigt wuchs das Volumen der von der Deutschen Bank verwalteten Gelder im Marktgebiet Bayern Südwest um 20,9 Millionen Euro.

Rund 7.000 Kunden bei der Deutschen Bank in Memmingen

Insgesamt blickt die Deutsche Bank in Memmingen auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Das Geschäftsvolumen, die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug zum Ende des Jahre in Memmingen 283 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Geschäftsvolumen um 29,3 Prozent. Die Deutsche Bank betreute in ihrer Filiale am Marktplatz in Memmingen Ende 2018 rund 7.000 Kunden.

Immer weniger Immobilien-Finanzierungen

Mit den vergebenen Krediten wurden überwiegend Konsumgüter und Eigenheime finanziert. „Die Zinsen für die Baufinanzierung sind immer noch niedrig. Leider fehlt es in Memmingen weiterhin an einem ausreichenden Angebot an attraktiven Eigentumswohnungen und Häusern“, so Keller Gleichzeitig sei zu beobachten, dass sehr viele Kunden gar nicht auf eine Finanzierung zurückgreifen, wenn sie eine Immobilie erwerben. Im Geschäftsjahr 2018 ist das Kreditvolumen in Memmingen um 8,1 Prozent auf 59 Millionen Euro gesunken.

Zahl an Unternehmerkunden steigend

Das Geschäft mit Selbständigen, Freien Berufen, Gewerbetreibenden, Handwerksbetrieben und größeren mittelständischen Unternehmen bei der Deutschen Bank in Memmingen entwickelt sich von Jahr zu Jahr besser. Im Marktgebiet Bayern Südwest betreute die Deutsche Bank 2018 4.685 mittelständische Kunden sowie gut 4.000 Gewerbetreibende. 2018 wurden deutschlandweit mehr als 4000 neue Firmenkunden gewonnen – Tendenz 2019 weiter steigend.

Das deutsche Firmenkundengeschäft wie auch das Geschäft vor Ort in Memmingen nimmt insgesamt zu. Die Bank hat 2018 bei den gewerblichen Finanzierungen sowie bei den Einlagen wieder stark zugelegt.

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Schwieriges Marktumfeld auch in Memmingen spürbar

Ansonsten war das Jahr an den Kapitalmärkten geprägt von weiterhin niedrigen Zinsen, starken Marktturbulenzen sowie von geopolitischen Umbrüchen. Diese waren auch in Memmingen spürbar, heißt es in einer Pressemitteilung. Matthias Keller: „Die Stichworte sind bekannt. Sie lauten vor allem Brexit, Auseinandersetzungen innerhalb der EU oder Handelsstreit zwischen USA und China.“

Dies habe insbesondere zum Jahresende 2018 zu kräftigen Kursrückgängen an den weltweiten Börsen geführt. Auch wenn die Aktienmärkte ihre Verluste im ersten Quartal 2019 zum Teil wieder aufgeholt haben, sank das Depotvolumen in Memmingen zum 31. Dezember um 13,3 Prozent auf 80 Millionen Euro. Kursbereinigt wuchs das Volumen der von der Deutschen Bank verwalteten Gelder im Marktgebiet Bayern Südwest um 20,9 Millionen Euro.

Rund 7.000 Kunden bei der Deutschen Bank in Memmingen

Insgesamt blickt die Deutsche Bank in Memmingen auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Das Geschäftsvolumen, die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug zum Ende des Jahre in Memmingen 283 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Geschäftsvolumen um 29,3 Prozent. Die Deutsche Bank betreute in ihrer Filiale am Marktplatz in Memmingen Ende 2018 rund 7.000 Kunden.

Immer weniger Immobilien-Finanzierungen

Mit den vergebenen Krediten wurden überwiegend Konsumgüter und Eigenheime finanziert. „Die Zinsen für die Baufinanzierung sind immer noch niedrig. Leider fehlt es in Memmingen weiterhin an einem ausreichenden Angebot an attraktiven Eigentumswohnungen und Häusern“, so Keller Gleichzeitig sei zu beobachten, dass sehr viele Kunden gar nicht auf eine Finanzierung zurückgreifen, wenn sie eine Immobilie erwerben. Im Geschäftsjahr 2018 ist das Kreditvolumen in Memmingen um 8,1 Prozent auf 59 Millionen Euro gesunken.

Zahl an Unternehmerkunden steigend

Das Geschäft mit Selbständigen, Freien Berufen, Gewerbetreibenden, Handwerksbetrieben und größeren mittelständischen Unternehmen bei der Deutschen Bank in Memmingen entwickelt sich von Jahr zu Jahr besser. Im Marktgebiet Bayern Südwest betreute die Deutsche Bank 2018 4.685 mittelständische Kunden sowie gut 4.000 Gewerbetreibende. 2018 wurden deutschlandweit mehr als 4000 neue Firmenkunden gewonnen – Tendenz 2019 weiter steigend.

Das deutsche Firmenkundengeschäft wie auch das Geschäft vor Ort in Memmingen nimmt insgesamt zu. Die Bank hat 2018 bei den gewerblichen Finanzierungen sowie bei den Einlagen wieder stark zugelegt.

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