Bilanzzahlen

Deutsche Bank Memmingen profitiert von guter Konjunktur

Ein Teil des Filialteams am Memminger Marktplatz. Foto: Deutsche Bank AG
Die Deutsche Bank in Memmingen blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Gerade im Mittelstands-Geschäft konnten sie ihre Präsenz weiter ausbauen.

Das Geschäftsvolumen konnte 2017 auf 218 Millionen Euro gesteigert werden. Dieses besteht aus der Summe von den Krediten, Einlagen und dem Depotvolumen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von sieben Prozent. Angesichts der Niedrigzinspolitik zeigt sich die Bank mit dem Ergebnis zufrieden.

Kunden profitieren von guter Börsenentwicklung

„Die Kunden haben unser erweitertes Beratungsangebot gut angenommen. Wir sind mehr denn je als Risikomanager gefragt, sowohl auf der Anlagenseite als auch beim Kredit“, so Matthias Keller, Filialdirektor der Deutschen Bank in Memmingen. Die Deutsche Bank betreute in ihrer Filiale am Marktplatz in Memmingen Ende 2017 gut 7.000 Kunden. Das Einlagenvolumen in Memmingen betrug zum Jahresende rund 62 Millionen Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 18 Prozent. Auch das Depotvolumen verzeichnete ein Plus und wuchs um sechs Prozent auf 92 Millionen Euro. Das Kreditvolumen betrug 63 Millionen Euro.

Im Bezug auf die Nullzinsen will die Deutsche Bank Anleger vermehrt über Chancen und Risiken einer Anlage am Kapitalmarkt aufklären, gerade mit Blick auf die Altersvorsorge. Nach der jüngsten Statistik des Deutschen Aktieninstituts besitzen lediglich knapp 16 Prozent aller Deutschen Aktien sowie Aktien- oder Rentenfonds. „Es gibt also viel Luft nach oben“, sagt Keller. 

Änderungen am Filialnetz

Die Bank hat im vergangenen Jahr auch ihr Filialnetz neu aufgestellt. Nun gibt es in jeder Filiale Experten für Baufinanzierungen und Vermögensanlagen, so auch in Memmingen. Vor einem Jahr eröffnete die Bank zudem sieben regionale Beratungscenter. Diese seien von den Kunden gut angenommen worden. Über die regulären Öffnungszeiten der Filiale hinaus bietet die Bank ihren Kunden hier Serviceleistungen per Telefon, Chat und Videoberatung an. „Wenn es um die großen langfristigen Finanzentscheidungen geht, suchen Kunden weiterhin die persönliche Beratung in der Filiale“, so Keller. Er bekennt sich klar zum Standort Memmingen. Gleichzeitig erweiterte die Bank auch ihr digitales Angebot.

Mehr Kredite für den Mittelstand

Gerade im Mittelstands-Geschäft hat die Deutsche Bank eine starke Präsenz im Heimatmarkt, so auch in Memmingen. Bundesweit hat die Bank 20 Prozent mehr gewerbliche Kredite ausgegeben als im Vorjahr. Zudem wurde das Leistungsangebot ausgebaut, zum Beispiel im Zins- und Währungsmanagement sowie im Kapitalmarktgeschäft. Damit hat die Deutsche Bank 2017 bundesweit unter dem Strich 2.500 Unternehmen als Neukunden gewonnen. „An unserem Standort sind wir ein sehr stabiler Partner für den Mittelstand. Das hat uns viele gute neue Hausbankverbindungen eingebracht“, so Keller. „Wenn Wirtschaft und Banken so eng zusammenarbeiten, ist das gut für den Standort Deutschland und es treibt auch den Mittelstand in Bayern und Memmingen an.“ 

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Das Geschäftsvolumen konnte 2017 auf 218 Millionen Euro gesteigert werden. Dieses besteht aus der Summe von den Krediten, Einlagen und dem Depotvolumen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von sieben Prozent. Angesichts der Niedrigzinspolitik zeigt sich die Bank mit dem Ergebnis zufrieden.

Kunden profitieren von guter Börsenentwicklung

„Die Kunden haben unser erweitertes Beratungsangebot gut angenommen. Wir sind mehr denn je als Risikomanager gefragt, sowohl auf der Anlagenseite als auch beim Kredit“, so Matthias Keller, Filialdirektor der Deutschen Bank in Memmingen. Die Deutsche Bank betreute in ihrer Filiale am Marktplatz in Memmingen Ende 2017 gut 7.000 Kunden. Das Einlagenvolumen in Memmingen betrug zum Jahresende rund 62 Millionen Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 18 Prozent. Auch das Depotvolumen verzeichnete ein Plus und wuchs um sechs Prozent auf 92 Millionen Euro. Das Kreditvolumen betrug 63 Millionen Euro.

Im Bezug auf die Nullzinsen will die Deutsche Bank Anleger vermehrt über Chancen und Risiken einer Anlage am Kapitalmarkt aufklären, gerade mit Blick auf die Altersvorsorge. Nach der jüngsten Statistik des Deutschen Aktieninstituts besitzen lediglich knapp 16 Prozent aller Deutschen Aktien sowie Aktien- oder Rentenfonds. „Es gibt also viel Luft nach oben“, sagt Keller. 

Änderungen am Filialnetz

Die Bank hat im vergangenen Jahr auch ihr Filialnetz neu aufgestellt. Nun gibt es in jeder Filiale Experten für Baufinanzierungen und Vermögensanlagen, so auch in Memmingen. Vor einem Jahr eröffnete die Bank zudem sieben regionale Beratungscenter. Diese seien von den Kunden gut angenommen worden. Über die regulären Öffnungszeiten der Filiale hinaus bietet die Bank ihren Kunden hier Serviceleistungen per Telefon, Chat und Videoberatung an. „Wenn es um die großen langfristigen Finanzentscheidungen geht, suchen Kunden weiterhin die persönliche Beratung in der Filiale“, so Keller. Er bekennt sich klar zum Standort Memmingen. Gleichzeitig erweiterte die Bank auch ihr digitales Angebot.

Mehr Kredite für den Mittelstand

Gerade im Mittelstands-Geschäft hat die Deutsche Bank eine starke Präsenz im Heimatmarkt, so auch in Memmingen. Bundesweit hat die Bank 20 Prozent mehr gewerbliche Kredite ausgegeben als im Vorjahr. Zudem wurde das Leistungsangebot ausgebaut, zum Beispiel im Zins- und Währungsmanagement sowie im Kapitalmarktgeschäft. Damit hat die Deutsche Bank 2017 bundesweit unter dem Strich 2.500 Unternehmen als Neukunden gewonnen. „An unserem Standort sind wir ein sehr stabiler Partner für den Mittelstand. Das hat uns viele gute neue Hausbankverbindungen eingebracht“, so Keller. „Wenn Wirtschaft und Banken so eng zusammenarbeiten, ist das gut für den Standort Deutschland und es treibt auch den Mittelstand in Bayern und Memmingen an.“ 

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