Bilanzgespräch

Stadtsparkasse Augsburg strukturiert ihr Standortnetz um

Cornelia Kollmer, Rolf Settelmeier und Dr. Walter Eschle. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Immer mehr Kunden tätigen ihre Bankgeschäfte online. Die Stadtsparkasse Augsburg setzt trotz Digitalisierung weiter auf ihre Geschäftsstellen vor Ort – mit einigen Änderungen.

„Die digitalen Zugangswege werden wir weiter ausbauen, ohne die Präsenz in der Fläche abzugeben“, betont Vorstandsvorsitzender Rolf Settelmeier. Die Stadtsparkasse will ihr Filialnetz auf die Kundenbedürfnisse abstimmen und gegebenenfalls weiter reduzieren. Derzeit gibt es 60 Standorte in Augsburg und im Altlandkreis Friedberg.  

Standortnetz soll optimiert werden

Das Standortkonzept sieht auch einige strukturelle Veränderungen vor. Im Forsterpark ist für Ende 2018 die Eröffnung der neuen City-Galerie Geschäftsstelle geplant. So will die Bank näher am Kunden sein. Die Standorte in der Jakobervorstadt und in der Bäckergasse werden dann aufgegeben. Bis zum dritten Quartal 2018 soll auch die Modernisierung der Geschäftsstelle am Rathausplatz abgeschlossen sein. In der sogenannten „High-Tech Filiale“ stehen den Kunden dann die neuesten Geräte zur Verfügung. Derzeit befinden sich diese noch in der Testphase. Die Filiale in der Karolinenstraße wird im Zuge dessen geschlossen.

Digitalisierung wird weiter vorangetrieben

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Aber auch ihre digitalen Services möchte die Stadtsparkasse ausbauen. „Wir stellen uns mit unserem Geschäftsmodell jeden Tag aufs Neue auf die Gegebenheiten ein, gleichzeitig haben wir die Zukunft fest im Blick“, erklärt Rolf Settelmeier. Anfang des Zweiten Halbjahres bietet die Stadtsparkasse auch Voicebanking mit Google Home an. Die Stadtsparkasse wird damit eine der ersten Banken in Deutschland sein, die Banking per Sprachsteuerung möglich macht. Zudem wird zu Beginn des ersten Halbjahres ein Bezahlsystem via Smartphone eingeführt. Dafür wird keine EC-Karte mehr benötigt.

Stadtparkasse befindet sich auf stabilem Wachstumskurs

Aber nicht nur die Digitalisierung, sondern auch die Niedrigzinspolitik und Regulatorik stellen die Sparkasse weiterhin vor große Herausforderungen. Trotz der schwierigen Bedingungen befindet sich die Stadtsparkasse auf einem stabilen Wachstumskurs. Das zeigen die am Freitag veröffentlichten Bilanzzahlen für das Geschäftsjahr 2017. Die Bilanzsumme stieg um knapp 100 Millionen Euro auf 5.791 Millionen Euro an. In den letzten sechs Jahren konnte sie insgesamt um 25 Prozent gesteigert werden. Die Stadtsparkasse Augsburg weist ein Betriebsergebnis nach Bewertung von über 55 Millionen Euro aus. Die gewinnunabhängigen Steuern betragen 18,4 Millionen Euro.

Gute Konjunktur im Mittelstand

Das Gesamtkreditvolumen liegt mit 4.424 Millionen Euro auf nahezu unverändert hohem Niveau. Die gute Konjunkturlage in der Region spiegelte sich bei den Mittelständlern in einer soliden Ertragslage und einer gute Liquiditätssituation wider. „Vor allem der Baubereich brummt“, sagt Dr. Walter Eschle, stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Dadurch wurden kleinere Investitionen vielfach aus eigenen Mitteln bestritten. Trotzdem konnte die Stadtsparkasse 2017 neue Darlehen in Höhe von fast 600 Millionen Euro ausgeben. Davon wurden 340 Millionen Euro von Unternehmen und Selbstständigen nachgefragt. Die stabile Entwicklung im Kreditgeschäft stelle für die Sparkasse die Basis da, um sich weiterhin im Markt erfolgreich zu behaupten. „Wir schauen zuversichtlich in die Zukunft, weil wir uns rechtzeitig gut aufgestellt haben“, erklärt Settelmeier.

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„Die digitalen Zugangswege werden wir weiter ausbauen, ohne die Präsenz in der Fläche abzugeben“, betont Vorstandsvorsitzender Rolf Settelmeier. Die Stadtsparkasse will ihr Filialnetz auf die Kundenbedürfnisse abstimmen und gegebenenfalls weiter reduzieren. Derzeit gibt es 60 Standorte in Augsburg und im Altlandkreis Friedberg.  

Standortnetz soll optimiert werden

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Das Gesamtkreditvolumen liegt mit 4.424 Millionen Euro auf nahezu unverändert hohem Niveau. Die gute Konjunkturlage in der Region spiegelte sich bei den Mittelständlern in einer soliden Ertragslage und einer gute Liquiditätssituation wider. „Vor allem der Baubereich brummt“, sagt Dr. Walter Eschle, stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Dadurch wurden kleinere Investitionen vielfach aus eigenen Mitteln bestritten. Trotzdem konnte die Stadtsparkasse 2017 neue Darlehen in Höhe von fast 600 Millionen Euro ausgeben. Davon wurden 340 Millionen Euro von Unternehmen und Selbstständigen nachgefragt. Die stabile Entwicklung im Kreditgeschäft stelle für die Sparkasse die Basis da, um sich weiterhin im Markt erfolgreich zu behaupten. „Wir schauen zuversichtlich in die Zukunft, weil wir uns rechtzeitig gut aufgestellt haben“, erklärt Settelmeier.

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