Kommunalwahlen 2020

Das ist das Ergebnis der Kommunalwahl im Unterallgäu

Im Freistaat Bayern wurden am vergangenen Wochenende Kommunalwahlen abgehalten. Das Ergebnis für das Unterallgäu: Acht Parteien ziehen in den Kreistag ein. Für den Landrat gibt es jedoch eine Stichwahl.

Acht Parteien und Gruppierungen ziehen in den Unterallgäuer Kreistag ein. Das ist das Ergebnis der Wahl vom vergangenen Sonntag. Nach Verzögerungen wegen technischer Probleme haben die Gemeinden die Kreistagswahl am Mittwoch fertig ausgezählt. Neu im Unterallgäuer Kreistag ist die AfD. Wer Landrat im Unterallgäu wird, entscheidet sich dagegen in zwei Wochen bei einer Stichwahl.

CSU ist Kreistags-Wahlsieger

Bei der Kreistagswahl handelt es sich um das vorläufige Wahlergebnis. Die CSU erhielt demnach 31,3 Prozent der Wählerstimmen, die Grünen 13,7 Prozent, die AfD 7,4 Prozent. Dem folgt die SPD mit 6,9 Prozent und die FDP 2,1 Prozent. Die Freien Wähler erhielten hingegen 24,9 Prozent der Wählerstimmen, die JWU 8,2 Prozent, die ÖDP 4,9 Prozent und die Linke 0,5 Prozent. Damit ziehen acht Parteien in den Kreistag des Unterallgäus ein. 19 Plätze davon wird die CSU besetzen. Acht weitere gehen an die Grünen, fünf an die AfD. Vier Plätze werden der SPD zugesprochen, die FDP erhält einen. 15 Plätze sind für die Freien Wähler vorgesehen, fünf für die JWU und drei für die ÖDP. Insgesamt hat der Kreistag damit 60 Mitglieder.

Stichwahl per Briefwahl

Bei der Landratswahl steht das amtliche Endergebnis bereits fest. Da keiner der vier Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten hat, kommt es zur Stichwahl. In die Stichwahl gehen die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen. Diese sind im Unterallgäu Rainer Schaal von der CSU und Alex Eder von den Freien Wählern. Das vorläufige Wahlergebnis wurde vom Landratsamt bereits noch einmal genau unter die Lupe genommen. Dabei wurden zum Beispiel zweifelhafte Stimmzettel aus den Gemeinden überprüft. Ein Stimmzettel war letztlich doch gültig, so dass Alex Eder am Ende nicht 14, sondern 13 Stimmen für die absolute Mehrheit fehlten. Die Stichwahl findet am Sonntag, 29. März, per Briefwahl statt. Die Unterlagen werden den Wahlberechtigten dabei automatisch zugeschickt.

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