Ausbildungserfolg

Bayerns bester Jung-Zimmerer kommt aus Erkheim

Baufritz-Azubi Benedikt Pfister wird bayerischer Landessieger im Zimmerer-Handwerk und wurde aktuell dafür ausgezeichnet. Was das bedeutet.

Beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks auf bayerischer Ebene haben sich dieses Jahr 103 Landessieger im unterfränkischen Veitshöchheim getroffen. Diese sind in unterschiedlichen handwerklichen Berufen für ihr Können ausgezeichnet worden. Im Zimmerer-Handwerk konnte Benedikt vom Ökohaus-Unternehmen Baufritz in Erkheim in Oberschwaben den ersten Platz belegen. Dadurch wurde er zum landesbesten Zimmerer-Gesellen ausgezeichnet. Ab Mitte November kann dieser nun auf der Bundesebene in seinem Handwerk antreten.

Berufsausbildung im Handwerk soll gefördert werden

 „Diese Leistungsschau dient dazu, die hervorragenden praktischen Fähigkeiten bei der Gesellenprüfung der jungen Handwerker und der Ausbildungsbetriebe in der Öffentlichkeit herauszustellen. Aber auch dazu, die Berufsausbildung im Handwerk durch Best-Practice-Beispiele und die Gewinner ganz persönlich zu fördern“, verdeutlicht Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz die Wichtigkeit des Wettbewerbs.

Der Contest hat lange Tradition

Bei dem Contest messen sich jährlich rund 3.000 junge Handwerker in 120 unterschiedlichen Handwerksberufen. Diese Tradition existiert bereits seit 1951. Der Ablauf, der das Ermitteln der Sieger hervorbringt, verläuft in vier verschiedenen Stufen: beginnend auf Innungsebene, dann auf Handwerkskammer-, Landes- und schlussendlich sogar auf Bundesebene. Teilnahmeberechtigt sind Junghandwerker, die ihre Gesellenprüfung in der Zeit vom Winter des alten Jahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt haben. Zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung dürfen sie jedoch nicht älter als 27 Jahre alt sein.

Mit dem Sieg auf bayerischer Landesebene haben die jungen Menschen bereits die dritte Hürde genommen. Als nächstes Hindernis steht nun noch die finale Station des Wettbewerbs auf Bundesebene an.

Ehrenauszeichnung für die Ausbilder

Auch mit im Fokus standen die Ausbilder in den Unternehmen. Drei der Ausbilder wurden in diesem Jahr mit der Silbernen Ehrennadel des Schwäbischen Handwerks ausgezeichnet, weil sie bereits dreimal einen Kammersieger hervorgebracht hatten. Hierzu zählt unter anderem auch Hermann Schädle, Ausbildungsleiter im Zimmerer-Handwerk bei Baufritz. „Wer ein erstklassiger Handwerker werden will, der braucht eine erstklassige Ausbildung – und dafür garantiert ein erstklassiger Meister, der den Lehrling führt. Es ist immer wieder toll, wie manche Ausbilder sich für ihre Nachwuchskräfte einsetzen und sie unterstützen, wenn es dann um die Arbeitsproben beim Leistungswettbewerb geht“, betont Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK Schwaben.

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