Europäische Zusammenarbeit

Baufritz: Zweiter Azubi-Austausch mit norwegischen Zimmerern

Die Zimmerer Azubis aus Norwegen zu Besuch bei Baufritz. Foto: Baufritz
Mitte März waren vier Zimmerer-Azubis aus Norwegen zu Gast im Allgäu. Durch diese Aktion sollen die Auszubildenden des Holzbauers „internationale Luft“ schnuppern, wenn sie die Partnerschule besuchen.

Bauvorhaben in der Schweiz, Luxemburg oder England, Messebesuche in Mailand oder Gäste aus fern Ost – das alles gehört zum Geschäftsbetrieb bei Baufritz. Die internationalen Geschäfte sollen auch den Azubis näher gebracht werden. Die perfekte Plattform dafür bietet ein Azubi-Austausch, der bereits im zweiten Jahr in Folge mit der norwegischen Partnerschule Åfjord videregående skole durchgeführt wurde.

Gegenaustausch im Herbst

Vier Zimmerer-Azubis aus Norwegen kamen dafür nach Deutschland. Wie bei einem Schüleraustausch lebten die Jugendlichen in Gastfamilien, in diesem Fall in denen der Baufritz-Azubis des zweiten Lehrjahres. Zwei Wochen lang lebten und arbeiteten die Jugendlichen zusammen, darunter in der Produktion von Baufitz, der Azubi-Firma „Junge Generation“ und erlebten eine Hausmontage live. Auch Schulungen in Sachen Arbeitssicherheit und Baubiologie gehörten zum Programm. Für diesen Herbst ist ein Gegenaustausch in Norwegen geplant.

Mitarbeite-finanzierte PV-Anlagen sorgen für 100 Prozent Ökostrom

Ein besonders Programm bietet Baufritz auch für seine restlichen Mitarbeiter am Standort direkt an: Die von Mitarbeitern finanzierte PV-Anlagen. Diese tragen zur 100prozentig atomstromfreien Produktion bei. Fünf dieser Anlagen gibt es bereits. Mittlerweile sind rund 570 Kilowatt an PV-Leistung auf den Dächern von Baufritz-Firmengebäuden installiert.

Die erste Mitarbeiter-finanzierte PV-Anlage des Unternehmens ging 2006 in Betrieb und war gleichzeitig einer der ersten in ganz Deutschland. Das Modell ist einfach: Die Mitarbeiter erwerben im Rahmen einer Betreibergemeinschaft Anteile an der PV-Anlage. Mit der daraus gewonnenen Energie wird ein Teil des von Baufritz benötigten Strombedarfes abgedeckt, der auch für die Produktion der innovativen Holzhäuser benötigt wird. Derzeit sind das knapp 40 Prozent. Den Restbedarf bezieht das Unternehmen seit über zehn Jahren von zertifizierten Naturstromlieferanten. Das Ergebnis sind 100 Prozent atomstromfrei produzierte Ökoholzhäuser sowie der 100prozentig atomstromfreie Betrieb und Unterhalt der Produktions- und Firmengebäude mit allen Musterhäusern.

Modell von anderen Unternehmen aufgegriffen

Die Anteile an den Photovoltaikanlagen sind an die Mitarbeiter von Baufritz gekoppelt: Selbst wenn sie in Rente gehen behalten sie ihre Anteile und verbessern so ihre Rentenbezüge. Mittlerweile wurde das Erfolgsmodell der mitarbeiter-finanzierten PV-Anlagen von verschiedenen weiteren Unternehmen aufgegriffen und umgesetzt.

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Bauvorhaben in der Schweiz, Luxemburg oder England, Messebesuche in Mailand oder Gäste aus fern Ost – das alles gehört zum Geschäftsbetrieb bei Baufritz. Die internationalen Geschäfte sollen auch den Azubis näher gebracht werden. Die perfekte Plattform dafür bietet ein Azubi-Austausch, der bereits im zweiten Jahr in Folge mit der norwegischen Partnerschule Åfjord videregående skole durchgeführt wurde.

Gegenaustausch im Herbst

Vier Zimmerer-Azubis aus Norwegen kamen dafür nach Deutschland. Wie bei einem Schüleraustausch lebten die Jugendlichen in Gastfamilien, in diesem Fall in denen der Baufritz-Azubis des zweiten Lehrjahres. Zwei Wochen lang lebten und arbeiteten die Jugendlichen zusammen, darunter in der Produktion von Baufitz, der Azubi-Firma „Junge Generation“ und erlebten eine Hausmontage live. Auch Schulungen in Sachen Arbeitssicherheit und Baubiologie gehörten zum Programm. Für diesen Herbst ist ein Gegenaustausch in Norwegen geplant.

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Ein besonders Programm bietet Baufritz auch für seine restlichen Mitarbeiter am Standort direkt an: Die von Mitarbeitern finanzierte PV-Anlagen. Diese tragen zur 100prozentig atomstromfreien Produktion bei. Fünf dieser Anlagen gibt es bereits. Mittlerweile sind rund 570 Kilowatt an PV-Leistung auf den Dächern von Baufritz-Firmengebäuden installiert.

Die erste Mitarbeiter-finanzierte PV-Anlage des Unternehmens ging 2006 in Betrieb und war gleichzeitig einer der ersten in ganz Deutschland. Das Modell ist einfach: Die Mitarbeiter erwerben im Rahmen einer Betreibergemeinschaft Anteile an der PV-Anlage. Mit der daraus gewonnenen Energie wird ein Teil des von Baufritz benötigten Strombedarfes abgedeckt, der auch für die Produktion der innovativen Holzhäuser benötigt wird. Derzeit sind das knapp 40 Prozent. Den Restbedarf bezieht das Unternehmen seit über zehn Jahren von zertifizierten Naturstromlieferanten. Das Ergebnis sind 100 Prozent atomstromfrei produzierte Ökoholzhäuser sowie der 100prozentig atomstromfreie Betrieb und Unterhalt der Produktions- und Firmengebäude mit allen Musterhäusern.

Modell von anderen Unternehmen aufgegriffen

Die Anteile an den Photovoltaikanlagen sind an die Mitarbeiter von Baufritz gekoppelt: Selbst wenn sie in Rente gehen behalten sie ihre Anteile und verbessern so ihre Rentenbezüge. Mittlerweile wurde das Erfolgsmodell der mitarbeiter-finanzierten PV-Anlagen von verschiedenen weiteren Unternehmen aufgegriffen und umgesetzt.

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