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Bahnnetz-Ausbau ist „bedeutender Meilenstein“ für das Allgäu
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München-Memmingen-Lindau-Schweiz

Bahnnetz-Ausbau ist „bedeutender Meilenstein“ für das Allgäu

Symbolbild. Die ersten Weichen für das Millionen-Projekt der Bahn sind gestellt. Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

Seit dem 14. Februar ist klar, dass der Ausbau der Eisenbahn-Strecke von München über Memmingen und Lindau an die deutsch-österreichische Grenze im ersten Abschnitt beginnen kann. Das entschied die Eisenbahn-Bundesamt-Außenstelle in Stuttgart kürzlich.

„Das ist ein bedeutender Meilenstein für dieses internationale Schienenprojekt und ein guter Tag für das Bahnland Bayern“, freut sich Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann über den Start des Millionen-Projektes. Neben den Vorteilen für die beteiligten Regionen ist für Herrmann der Streckenausbau auch Startschuss dafür, das deutsche Bahnnetz in diesem Bereich zukünftig auf einen umweltfreundlichen und elektrischen Betrieb umzustellen.

So geht es in dem Großprojekt weiter

Die Ausbau-Strecke teilt sich in sechs Planungs-Abschnitte mit 21 Planfestellungs-Abschnitten ein. 14 dieser Bereiche liegen in Bayern. Das erste Baurecht wurde nun für den Abschnitt von der Landesgrenze bei Memmingen bis nach Aichstetten erteilt. „Die DB ist voll im Zeitplan. In rund einem Jahr wollen wir den offiziellen Baubeginn für das Großprojekt voraussichtlich in Memmingen feiern. Die Inbetriebnahme der Strecke soll Ende 2020 stattfinden.“

Internationales Projekt birgt Vorteile für bayerisches Bahn-Netz

Im Rahmen des Projektes verkürzt sich die Reisezeit von München an die Grenze im Fernverkehr auf eine Stunde und 50 Minuten. Zudem wird das Angebot im Fernverkehr um 50 Prozent und einen Zweistunden-Takt erhöht. Auch der Freistaat Bayern will diese moderne Infrastruktur in Zukunft im Nahverkehr nutzen. „Wir wollen zwischen Memmingen und der Landeshauptstadt neue Expresszüge anbieten, mit denen die Reisenden eine halbe Stunde einsparen werden. Besonders das Allgäu, aber auch die Großräume München und Zürich sowie der östliche Bodenseeraum profitieren mit dem Ausbau“, so Innen- und Verkehrsminister Herrmann.

Kosten-Planungen können nicht eingehalten werden 

Mit Start der Planungen vor gut zehn Jahren wurde das Projekt mit Kosten in Höhe von 190 Millionen Euro veranschlagt. Das kann zum jetzigen Zeitpunkt so allerdings nicht realisiert werden. Eine Kosten-Steigerung auf rund 440 Millionen Euro war notwendig. Herrmann begründete dies unter anderem mit vermehrten Kosten in der verstärkten Lärmvorsorge. Diese sei dabei auf rund 100 Millionen Euro kalkuliert. Eine Mehr-Investition in diesen Kostenpunkt sei dabei unerlässlich, um die breite Akzeptanz des gesamten Projektes zu gewährleisten.

So finanziert sich der 440 Millionen Euro teure Bahn-Ausbau

„Wir haben mit dem Bund deshalb einen neuen Finanzierungsmix geschmiedet. Die geplante Vorfinanzierung durch den Freistaat Bayern in Höhe von 55 Millionen Euro fällt weg, die Vorfinanzierung der Schweiz mit 50 Millionen Euro bleibt. Der Bund steuert inklusive der Rückzahlung an die Schweiz rund 220 Millionen Euro aus Mitteln des Bedarfsplans und des Zukunftsinvestitions-Programms bei. Der Freistaat investiert rund 160 Millionen Euro aus Landesmitteln und der ihm für Schienenpersonennahverkehrs-Investitionen zur Verfügung stehenden Länderquote Bayern der Leistungs- und Finanzierungs-Vereinbarung. Der Rest kommt von der Deutschen Bahn“, erklärte Herrmann.

Strecken-Ausbau finanziell abgesichert 

Auf künftig auftretende Kosten-Steigerungen seien eingeplant. Zu zweit Drittel werden diese vom Bund und zu einem Drittel vom Freistaat übernommen. „Für uns ist diese Strecke so wichtig, dass wir sogar Infrastruktur auf dem Gebiet Baden-Württembergs mitfinanzieren“, so Herrmann. In Zusammenarbeit mit Bundesverkehrs-Minister Alexander Dobrindt habe Hermann mit dieser neuen Finanzierung den Ausbau der 155 Kilometer langen Ausbaustrecke gesichert. Mit dem Ausbau der Bahnstrecke hängen auch weitere Maßnahmen zusammen. Dabei werden insgesamt rund 700 Millionen Euro investiert.

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