Bauprojekt

Auf dem Molkerei-Areal in Boos bei Memmingen entsteht Wohnraum

Symbolbild Baustelle. Foto: segovax  / pixelio.de
In der Gemeinde im Unterallgäu wächst die Nachfrage nach Wohnraum. Nun soll das Molkerei-Areal und ein Baugebiet westlich der Sebastian-Kneipp-Straße erschlossen werden.

Mittlerweile sind alle Gebäude auf dem Booser Molkerei-Areal abgerissen. Die Baulücke wird in den nächsten Jahren durch Wohnhäuser sowie einem Wohn- und Geschäftshaus geschlossen werden. Das hat der Rat der Gemeinde beschlossen, denn: Trotz reger Bautätigkeit ist der Bedarf an Wohnraum in Boos nicht gedeckt.

Nähe zu Memmingen erhöht Wohnbedarf

Die Gemeinde Boos verzeichnete in den letzten Jahren eine positive Bevölkerungs- und wohnbauliche Entwicklung. Damit sieht sie sich gleichzeitig zahlreichen Anfragen nach Wohnraum gegenüber. Dazu bei trägt unter anderem die Nähe zur Stadt Memmingen, die in rund 20 Fahrminuten zu erreichen ist. Die Gemeinde Boos möchte auf die große Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken vorwiegend durch innerörtliche Potenzialflächen reagieren. Daher beschloss der Gemeinderat nun ein weiteres Gebiet zu erschließen.

Baugebiet für Einzel- und Doppelhäuser ausgewiesen

Im Baugebiet „Ehemaliges Molkereigelände“ sind bereits fast alle Baugrundstücke vergeben. Daneben sollen nun auf zwei Hektar ein „allgemeines Wohngebiet“ und ein „Mischgebiet“ verwirklicht werden. An der Sebastian-Kneipp-Straße sollen Baugrundstücke für Einzel- und Doppelhäuser entstehen. Gemischte Bauflächen sind im Nordosten des Plangebietes geplant. Diese sind im Allgemeinen größer als die ausschließlich für Wohnbebauung geplanten Grundstücke. Aktuell wird das Plangebiet landwirtschaftlich genutzt. Die angrenzende Hofstelle im Nordosten wird teilweise noch landwirtschaftlich genutzt. Der landwirtschaftliche Betrieb im Südwesten wurde bereits aufgegeben.

Nachbarschaft soll vor Störungen geschützt werden

Zulässig sind neben Wohngebäuden auch „zur Versorgung des Gebietes dienenden Läden“ sowie „nicht störende Handwerksbetriebe“. Auch „Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke“ sind laut Bebauungsplan erlaubt. Vergnügungsstätten, Gastronomie, Verwaltungsanlegen und Tankstellen sind ausgeschlossen. Damit soll die Nachbarschaft vor Störungen geschützt werden. Über die Sebastian-Kneipp-Straße ist das Areal verkehrlich an das örtliche Straßennetz angebunden. Im Inneren wird eine Erschließungsstraße umgesetzt. Es ist geplant, das Baugebiet als Tempo 30-Zone festzulegen.

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