Agentur für Arbeit

Arbeitsmarkt im Allgäu weiter stabil

Stabile Verhältnisse herrschen auf dem Arbeitsmarkt im Allgäu. Das signalisiert die Arbeitslosenquote im Juli. Problematischer ist hingegen die Situation bei den Ausbildungsstellen.

Aktuell waren bei den Vermittlern der Arbeitsagentur und in den sieben Jobcentern 8.522 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind so wenige wie in keinem Juli der letzten zwanzig Jahre. Im Juli des vergangenen Jahres waren ebenfalls mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen – genau waren es damals 280 arbeitslose Kräfte zusätzlich.

Betriebe suchten auch weiterhin Mitarbeiter in erheblichem Umfang. Arbeitgeber stellten insgesamt gut 7.000 Stellengebote zur Besetzung zur Verfügung. Bei den neu hereingegebenen Stellen ist allerdings ein Rückgang zu verzeichnen. Sowohl im Vergleich mit dem Ergebnis des Vormonats wie auch zum Vorjahr. Das hat zum einen mit der Haupturlaubszeit zu tun, in der auch Personalbüros nicht vollständig besetzt sind und eine Reihe von Einstellungen zurückgestellt wird. Daneben reduzieren manche Betriebe ihren zuletzt hohen Bedarf, weil sie ihre Personalplanung auf sich verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen einstellen.

Maria Amtmann: Die Lage ist stabil

„Insgesamt hatten wir auch im Juli auf dem Arbeitsmarkt im Allgäu weitgehend stabile Verhältnisse. Die aktuelle wirtschaftliche Lage veranlasste manche Betriebe zu einer gewissen Zurückhaltung bei Neueinstellungen. Der Arbeitsmarkt im Allgäu befindet sich aber nach wie vor auf einem hohen Niveau. Das zeigt sich an der niedrigen Zahl arbeitsloser Menschen in Verbindung mit einem anhaltenden Bedarf an Fachkräften,“ sagt Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. „Das neue Ausbildungsjahr steht unmittelbar bevor. Damit auch künftig die gewünschten Fachkräfte verfügbar sind, ist eine betriebliche Ausbildung ein wichtiges Element, um als Betrieb für die nächsten Jahre zukunftsfähig aufgestellt zu sein. Auch vermeintlich schwächere Schülerinnen und Schüler verdienen eine Chance für einen guten Start ins Berufsleben, zumal diese in der praktischen Arbeit gute Leistungen erbringen“, so Amtmann weiter.

Viele Ausbildungsstellen offen

Bis zum Ausbildungsbeginn Anfang September sind es nur noch wenige Wochen. Gut sieht es für junge Menschen aus, die noch eine Ausbildungsstelle suchen, denn es gibt noch zahlreiche offene Ausbildungsplätze. Ganz anders die Betrachtung für manche Betriebe. Der weiter vorhandene Überhang an unbesetzten Ausbildungsplätzen zeigt bereits jetzt, dass nicht jeder gemeldete Ausbildungsplatz am 1. September auch besetzt sein wird. Seit Beginn des Beratungsjahres der Berufsberatung stellten Betriebe 5.940 Lehrstellen zur Verfügung, so viele wie nie.

Bis zum Juli hatten Betriebe für 2.370 Ausbildungsplätze noch keine Nachwuchskraft gefunden. Das waren gut 200 mehr als im Juli des letzten Jahres. Gleichzeitig hatten auch etwas mehr als 1.000 junge Menschen keinen Ausbildungsplatz, der ihren Vorstellungen entsprach. Insbesondere in Handel, Logistik und im Handwerk gibt es zahlreiche offene Ausbildungsplätze. Dasselbe gilt für Hotellerie- und Gastronomie.

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Betriebe suchten auch weiterhin Mitarbeiter in erheblichem Umfang. Arbeitgeber stellten insgesamt gut 7.000 Stellengebote zur Besetzung zur Verfügung. Bei den neu hereingegebenen Stellen ist allerdings ein Rückgang zu verzeichnen. Sowohl im Vergleich mit dem Ergebnis des Vormonats wie auch zum Vorjahr. Das hat zum einen mit der Haupturlaubszeit zu tun, in der auch Personalbüros nicht vollständig besetzt sind und eine Reihe von Einstellungen zurückgestellt wird. Daneben reduzieren manche Betriebe ihren zuletzt hohen Bedarf, weil sie ihre Personalplanung auf sich verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen einstellen.

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Bis zum Ausbildungsbeginn Anfang September sind es nur noch wenige Wochen. Gut sieht es für junge Menschen aus, die noch eine Ausbildungsstelle suchen, denn es gibt noch zahlreiche offene Ausbildungsplätze. Ganz anders die Betrachtung für manche Betriebe. Der weiter vorhandene Überhang an unbesetzten Ausbildungsplätzen zeigt bereits jetzt, dass nicht jeder gemeldete Ausbildungsplatz am 1. September auch besetzt sein wird. Seit Beginn des Beratungsjahres der Berufsberatung stellten Betriebe 5.940 Lehrstellen zur Verfügung, so viele wie nie.

Bis zum Juli hatten Betriebe für 2.370 Ausbildungsplätze noch keine Nachwuchskraft gefunden. Das waren gut 200 mehr als im Juli des letzten Jahres. Gleichzeitig hatten auch etwas mehr als 1.000 junge Menschen keinen Ausbildungsplatz, der ihren Vorstellungen entsprach. Insbesondere in Handel, Logistik und im Handwerk gibt es zahlreiche offene Ausbildungsplätze. Dasselbe gilt für Hotellerie- und Gastronomie.

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