Agentur für Arbeit

Warum die Arbeitslosigkeit im Donau-Ries gestiegen ist

Die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit wurden veröffentlicht. Während die Arbeitslosenquote in Günzburg und Neu-Ulm stagniert, in Dillingen sogar gesunken ist, hat sie im Landkreis Donau-Ries zugenommen.

Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth mit den Landkreisen Donau-Ries, Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm ist leicht auf 1,8 Prozent gestiegen; im Juni lag sie noch bei 1,7 Prozent. Aktuell sind 5.591 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 172 mehr als im Vormonat und 368 mehr als noch vor einem Jahr.

Landkreis Donau-Ries: Arbeitslosenquote steigt leicht

Im Landkreis Donau-Ries stieg die Arbeitslosenquote leicht auf 1,5 Prozent. Im Monat zuvor lag sie noch 0.1 Prozent tiefer. Aktuell sind 1.205 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 97 mehr als im Vormonat und 23 mehr als vor einem Jahr.

Über die aktuelle Lage auf dem Stellenmarkt

Dem Arbeitgeberservice wurden im Juli über 350 neue Stellen gemeldet. Seit Jahresbeginn wurden von den Firmen über 2.700 Stellenangebote aufgegeben. Aktuell sind rund 1.800 offene Arbeitsstellen im Landkreis gemeldet, davon liegen bei rund 87 Prozent die Anforderungen auf Fachkraftniveau oder höher. Für etwa 1.320 Stellen werden Beschäftigte in Vollzeit gesucht, circa 210 Stellen sind in Teilzeit gemeldet und bei rund 310 Stellen ist eine Beschäftigung in Vollzeit oder Teilzeit möglich.

Warum die Arbeitslosigkeit zugenommen hat

„Wie in jedem Jahr beenden viele junge Menschen in den Sommermonaten ihre schulische oder berufliche Ausbildung. Nicht immer haben sie einen nahtlosen Anschluss in ein Beschäftigungsverhältnis und müssen sich vorübergehend arbeitslos melden. Dies bewirkt den saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den arbeitslosen Jugendlichen bis unter 25 Jahren auf insgesamt 635 Personen. Im Vergleich zum Vormonat sind insgesamt 139 Jugendliche mehr arbeitslos gemeldet“ erläutert Werner Möritz, Geschäftsführer Operativ, die aktuelle Entwicklung des Arbeitsmarktes. „Die Chancen, zeitnah eine neue Arbeitsstelle zu finden, stehen nach wie vor gut. Aktuell sind über 6.400 offene Stellen gemeldet.“

Bewerbungsverfahren für Ausbildungen laufen bereits

Der Ferienbeginn bedeutet für alle Schüler, die im September ihr letztes Schuljahr antreten, auch den Start, um sich auf Ausbildungsplätze fürs Jahr 2020 zu bewerben. Denn der überwiegende Teil der Ausbildungsbetriebe beginnt mit seinen Auswahlverfahren bereits im September.

„Gleichzeitig ist jetzt aber auch Endspurt auf die vielen offenen Ausbildungsplätze zum Start im Herbst 2019 angesagt. Der Bestand an unbesetzten Berufsausbildungsstellen liegt bei 1.738. Demgegenüber stehen noch 822 unversorgte Bewerber. Ich kann nur jedem Jugendlichen, der noch keine Zusage für einen Ausbildungsplatz oder eine andere Alternative hat, raten, sich umgehend für einen Termin bei der Berufsberatung anzumelden. Bis zum Ausbildungsstart ist noch Vieles möglich und wir vermitteln und unterstützen gerne“, appelliert Möritz.

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Landkreis Donau-Ries: Arbeitslosenquote steigt leicht

Im Landkreis Donau-Ries stieg die Arbeitslosenquote leicht auf 1,5 Prozent. Im Monat zuvor lag sie noch 0.1 Prozent tiefer. Aktuell sind 1.205 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 97 mehr als im Vormonat und 23 mehr als vor einem Jahr.

Über die aktuelle Lage auf dem Stellenmarkt

Dem Arbeitgeberservice wurden im Juli über 350 neue Stellen gemeldet. Seit Jahresbeginn wurden von den Firmen über 2.700 Stellenangebote aufgegeben. Aktuell sind rund 1.800 offene Arbeitsstellen im Landkreis gemeldet, davon liegen bei rund 87 Prozent die Anforderungen auf Fachkraftniveau oder höher. Für etwa 1.320 Stellen werden Beschäftigte in Vollzeit gesucht, circa 210 Stellen sind in Teilzeit gemeldet und bei rund 310 Stellen ist eine Beschäftigung in Vollzeit oder Teilzeit möglich.

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Bewerbungsverfahren für Ausbildungen laufen bereits

Der Ferienbeginn bedeutet für alle Schüler, die im September ihr letztes Schuljahr antreten, auch den Start, um sich auf Ausbildungsplätze fürs Jahr 2020 zu bewerben. Denn der überwiegende Teil der Ausbildungsbetriebe beginnt mit seinen Auswahlverfahren bereits im September.

„Gleichzeitig ist jetzt aber auch Endspurt auf die vielen offenen Ausbildungsplätze zum Start im Herbst 2019 angesagt. Der Bestand an unbesetzten Berufsausbildungsstellen liegt bei 1.738. Demgegenüber stehen noch 822 unversorgte Bewerber. Ich kann nur jedem Jugendlichen, der noch keine Zusage für einen Ausbildungsplatz oder eine andere Alternative hat, raten, sich umgehend für einen Termin bei der Berufsberatung anzumelden. Bis zum Ausbildungsstart ist noch Vieles möglich und wir vermitteln und unterstützen gerne“, appelliert Möritz.

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