Arbeitslosenzahlen

Arbeitsmarkt im Allgäu stabilisiert sich allmählich wieder

Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. Foto: Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen
Der Arbeitsmarkt im Allgäu ist angespannt. Die Coronakrise hat sichtbare Spuren hinterlassen. Dennoch besteht Hoffnung auf Besserung, meldet die Agentur für Arbeit. Weshalb ein Faktor auch das Wetter ist.

Nachdem sich der Arbeitsmarkt im Juli erstmals seit Monaten stabilisiert hatte, waren im August mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hatten sich Abschlussprüfungen in einer ganzen Reihe von Ausbildungsberufen zeitlich verzögert. Nach Erhalt der Prüfungsergebnisse endete die Ausbildung und eine Reihe junger Menschen meldete sich arbeitslos, weil sich keine Anschlussbeschäftigung ergab. Daneben liefen vor der Haupturlaubszeit befristete Beschäftigungen aus. Aktuell waren im bayerischen Teil des Allgäus insgesamt 13.460 Menschen arbeitslos gemeldet, 580 mehr als im Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich damit leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent.

Die Situation bessert sich  

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Allein im Personenkreis der Jüngeren unter 25 Jahre ist die Arbeitslosigkeit innerhalb eines Monats um gut 360 Kräfte gestiegen. Während in den Monaten Juni und Juli die Arbeitslosigkeit im Vergleich zu den Vorjahresmonaten um mehr als 50 Prozent höher lag, verringerte sich der Abstand im August nun auf gut 44 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt im Allgäu blieb auch im August weiter von der Viruspandemie beeinflusst. Wie in den Jahren zuvor meldeten sich junge Menschen nach Abschluss ihrer Ausbildung arbeitslos. Dieses Mal erfolgt eine Reihe von Meldungen mit zeitlicher Verzögerung, weil sich aufgrund der Pandemie Prüfungstermine verspätet hatten“, erklärte Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. „Da Betriebe stärker als in den letzten Monaten zusätzliche Arbeitskräfte suchen, habe ich die berechtigte Hoffnung, dass gerade junge Fachkräfte Chancen auf eine neue Beschäftigung bekommen.“

Herbstwetter beeinflusst Arbeitsmarkt

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Für das laufende Jahr stellt die Agentur für Arbeit eine Prognose: Der jahreszeitliche Verlauf der Arbeitslosigkeit lässt bereits seit Jahren einen Zuwachs in den Sommermonaten Juli und August erkennen. Aufgrund der Pandemiekrise ist die Ausgangsbasis in diesem Jahr jedoch höher als in den Jahren zuvor. In den nächsten Wochen gilt es das Infektionsgeschehen sorgfältig zu beobachten, denn auch die weitere Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hängt stark davon ab, wie sich die Coronavirus-Pandemie weiterentwickelt. Im Allgäu spielt in den kommenden Wochen die Witterung ebenfalls eine Rolle, denn ein schöner Herbst sorgt auch für anhaltend hohe Beschäftigung im Tourismusgewerbe.

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„Der Arbeitsmarkt im Allgäu blieb auch im August weiter von der Viruspandemie beeinflusst. Wie in den Jahren zuvor meldeten sich junge Menschen nach Abschluss ihrer Ausbildung arbeitslos. Dieses Mal erfolgt eine Reihe von Meldungen mit zeitlicher Verzögerung, weil sich aufgrund der Pandemie Prüfungstermine verspätet hatten“, erklärte Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. „Da Betriebe stärker als in den letzten Monaten zusätzliche Arbeitskräfte suchen, habe ich die berechtigte Hoffnung, dass gerade junge Fachkräfte Chancen auf eine neue Beschäftigung bekommen.“

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