Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit im Landkreis Dillingen erneut angestiegen

Im Landkreis Dillingen ist die Arbeitslosenquote erneut angestiegen. Was, neben der Corona-Krise, die aktuelle Saison damit zu tun hat.

Wie erwartet stieg die Arbeitslosigkeit im Landkreis Dillingen im August nochmals an – das hat die Agentur für Arbeit Donauwörth Anfang September verkündet. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 2,9 Prozent. Im Vormonat waren 2,7 Prozent und im Vorjahr 2,0 Prozent. In einem Monat August war die Quote zuletzt im Jahr 2010 höher. Derzeit sind 1.601 Menschen ohne Arbeit, das sind 90 mehr als vor einem Monat und 517 mehr als vor einem Jahr. Von den 1.601 arbeitslos gemeldeten Personen waren 1.048 bei der Arbeitsagentur und 553 im Jobcenter Dillingen gemeldet.  

Arbeitsmarkt steht weiterhin unter Druck

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Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth erläutert die aktuelle Entwicklung am Markt: „Der Arbeitsmarkt in der Region steht weiter unter Druck. Neben den enormen negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie seit diesem Frühjahr und den sich bereits seit letztem Jahr abzeichnenden konjunkturellen Schwächen einzelner Wirtschaftszweige macht sich in den Sommermonaten – wie jedes Jahr – auch ein saisonaler Einfluss auf den Arbeitsmarkt bemerkbar. In der bayerischen Ferienzeit sind häufig auch die Personalchefs im Urlaub. Dadurch erfolgen weniger Einstellungen. Zudem enden schulische oder betriebliche Ausbildungen und die jungen Menschen können nicht immer nahtlos in eine Anschlussbeschäftigung einmünden. Aktuell sind 262 Personen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren arbeitslos gemeldet, 71 mehr als im Juli und 90 mehr als vor einem Jahr.“

Hoffnung: Nachfrage nach Arbeitskräften zieht wieder an

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„Leicht zuversichtlich stimmt, dass die Abmeldungen in eine Erwerbstätigkeit fast auf Vormonatsniveau liegen. Im August haben sich deswegen 131 Menschen aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften zieht wieder an. Das lässt für die kommenden Monate hoffen“ erklärt der Agenturleiter die aktuelle Situation weiter.

Kurzarbeit lässt Auswirkungen der Krise erkennen

Auch die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lasse die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt weiterhin erkennen, wobei auch in diesem Monat deutlich weniger Anzeigen als in den ersten Monaten hinzugekommen sind. Von Anfang August bis Mitte letzter Woche wurden im Landkreis Dillingen 6 Anzeigen für 323 Personen eingereicht. Im gesamten Monat Juli waren es 14 Anzeigen für 221 Personen.

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