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Agentur für Arbeit: 2.200 Ausbildungsstellen im Allgäu frei
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Ausbildungsstart 2020

Agentur für Arbeit: 2.200 Ausbildungsstellen im Allgäu frei

 Bundesagentur für Arbeit
Symbolbild. Die Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen meldet: Zahlreiche Ausbildungsstellen sind im Allgäu noch unbesetzt. Foto: Bundesagentur für Arbeit

Im Allgäu sind noch viele Ausbildungsstellen unbesetzt. Und das, obwohl viele junge Menschen noch eine Lehrstelle suchen. Jetzt soll eine Prämie des Bundes neue Anreize schaffen.

Bereits in wenigen Tagen startet das neue Ausbildungsjahr. Für junge Menschen, die bis jetzt noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, bestehen jedoch weiter gute Chancen, noch einen Ausbildungsvertrag abzuschließen. Das erklärt die Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen jetzt in einer Mitteilung.

Maria Altmann: Allgäu steht zu Ausbildung im eigenen Betrieb

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Das letzte Halbjahr mit all seinen Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise hatte den Schulalltag komplett verändert. „Eine qualifizierte Ausbildung ist die beste Basis für ein erfolgreiches Berufsleben. Und wer noch keinen Ausbildungs- oder Studienplatz hat, sollte unbedingt kurzfristig einen Termin für ein telefonisches Beratungsgespräch mit bei der Berufsberatung vereinbaren, denn als Folge der Corona-Pandemie sind in einer Reihe von Betrieben die Bewerbungsverfahren noch nicht abgeschlossen,“ erklärt Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, „Unternehmen im Allgäu stehen auch in der aktuellen Krise zur Ausbildung im eigenen Betrieb. Denn qualifizierte Fachkräfte bleiben aufgrund der demografischen Entwicklung auch nach der Krise weiter gesuchte Mitarbeiter.“

Ausbildungsplätze werden bezuschusst

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Ende Juli waren im bayerischen Teil des Allgäus noch mehr als 2.200 Ausbildungsstellen nach Angaben der Betriebe nicht besetzt. Und knapp 1.100 junge Menschen hatten keinen Ausbildungsplatz gefunden, der ihren persönlichen Vorstellungen entspricht. Rein rechnerisch stehen jungen Menschen, die weiter eine Ausbildungsstelle suchen, damit doppelt so viele unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber.

 Die Corona-Krise erschwert es Ausbildungsbetrieben, junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden, erklärt die Agentur für Arbeit außerdem. Aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ können klein- und mittelständische Unternehmen mit maximal 249 Beschäftigten eine Ausbildungsprämie erhalten, sofern sie in erheblichem Umfang von der Coronakrise betroffen sind. Bei einer gleichbleibend hohen Zahl von Ausbildungsverhältnissen wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 gibt es eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro je neu abgeschlossenen Ausbildungsvertrag. Für zusätzlich abgeschlossene Ausbildungsverträge erhöht sich der einmalige Zuschuss sogar auf 3.000 Euro.

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