Fachkräfte von Morgen

ZF setzt auf mehr Digitalisierung in der Ausbildung

Digitale Ausbildungsmethoden rücken gerade in Zeiten von Corona immer mehr in den Vordergrund. Auch ZF Friedrichshafen reagiert darauf.

ZF bildet in insgesamt 13 verschiedenen Ausbildungsberufen aus und bietet acht unterschiedliche DH-Studiengänge am Standort Friedrichshafen an. Um den Ausbildungsbetrieb aufrechtzuerhalten, lernen und arbeiten viele Auszubildende und DH-Studenten des Unternehmens im Homeoffice. Schulungen und Meetings werden virtuell per Skype abgehalten, Dokumente und Unterlagen per Office 365 und in One Note geteilt und bearbeitet.

ZF Azubis drucken Türöffner

Auch der Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus wird in der Ausbildungsabteilung thematisiert. Mit Hilfe der 3-D-Drucker im Ausbildungszentrum und der Lerninsel produzieren Auszubildende Türöffner. Mitarbeiter von ZF müssen damit keine Türklinken mehr direkt anfassen und verringern so die Ansteckungsgefahr. Das Thema additive Fertigung ist bei einem Auszubilden sogar als neue Zusatzqualifikation mit eingebunden. Im Sommer legt er seine Prüfung zum Industriemechaniker ab mit dem Zusatz „Digitalisierung und Industrie 4.0 mit der Fachrichtung additive Fertigungsverfahren“.

Zwei neue Fachrichtung bei den Informatikern

Die Digitalisierung spürt das Unternehmen auch an anderen Ausbildungsstellen: Bei den Berufen geht der Trend deutlich in Richtung Informatik und Elektronik. ZF bildet immer mehr Fachinformatiker und Elektroniker für Automatisierungstechnik aus. Wie das Unternehmen erklärt, wurde die Zahl der Ausbildungsplätze hier zuletzt immer wieder erhöht. Bei den Fachinformatikern nimmt ZF zusätzlich zum bisherigen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung die zwei neuen Fachrichtungen Daten- und Prozess-Analyse und Digitale Vernetzung mit auf.

Insgesamt plant ZF 2020 wieder über 100 Auszubildende auszuwählen und einzustellen.

Mehr zur ZF Friedrichshafen AG

ZF ist ein weltweit aktiver Technologiekonzern und liefert Systeme für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik. Mit einem umfassenden Technologieportfolio bietet ZF ganzheitliche Lösungen für etablierte Automobilhersteller sowie Mobilitätsanbieter und neu entstehende Unternehmen im Bereich Transport und Mobilität. Ein Schwerpunkt der Weiterentwicklung der ZF-Systeme ist die digitale Vernetzung und Automatisierung. ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln.

ZF ist mit 148.000 Mitarbeitern an rund 240 Standorten in 41 Ländern vertreten. Im Jahr 2019 hat ZF einen Umsatz von 36,5 Milliarden Euro erzielt und sieben Prozent seines Umsatzes für Forschung und Entwicklung aufgewandt.

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Die Digitalisierung spürt das Unternehmen auch an anderen Ausbildungsstellen: Bei den Berufen geht der Trend deutlich in Richtung Informatik und Elektronik. ZF bildet immer mehr Fachinformatiker und Elektroniker für Automatisierungstechnik aus. Wie das Unternehmen erklärt, wurde die Zahl der Ausbildungsplätze hier zuletzt immer wieder erhöht. Bei den Fachinformatikern nimmt ZF zusätzlich zum bisherigen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung die zwei neuen Fachrichtungen Daten- und Prozess-Analyse und Digitale Vernetzung mit auf.

Insgesamt plant ZF 2020 wieder über 100 Auszubildende auszuwählen und einzustellen.

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