Vertragsabschluss

ZF Friedrichshafen übernimmt WABCO Aktie zu 136,50 US-Dollar

Der Technologiekonzern vom Bodensee gab vergangenen Woche bekannt, eine bindende Vereinbarung zur Übernahme von WABCO unterzeichnet zu haben.

Die ZF Friedrichshafen AG wird WABCO übernahmen. Dafür zahlt das Unternehmen 136,50 US-Dollar je Aktie. Das unterschrieb der Technologiekonzern nun in einem bindenden Vertrag.  Der Vorstand sowie der Aufsichtsrat von ZF und das Board of Directors von WABCO haben der geplanten Akquisition zugestimmt.

WABCO ist ein Zulieferer von Bremsregelsystemen, Technologien und Dienstleistungen zur Verbesserung der Sicherheit, Effizienz und Vernetzung von Lkw, Bussen und Anhängern. Das Unternehmen erzielte 2018 einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. WABCO beschäftigt rund 16.000 Mitarbeiter – darunter 2.600 Ingenieure – in 40 Ländern weltweit.

ZF: „Gewinnen wir stabiles und wachsendes Geschäftsfeld hinzu“

„Wir sind davon überzeugt, dass ZF gemeinsam mit WABCO den weltweit führenden Systemanbieter für Nutzfahrzeugtechnik bilden kann und damit langfristig Mehrwert und Sicherheit für seine Kunden, Mitarbeiter und Gesellschafter schafft. Mit der Übernahme eines führenden Spezialisten für Nutzfahrzeugbremsen gewinnen wir ein stabiles und wachsendes Geschäftsfeld hinzu und ermöglichen zudem unserem bestehenden Nutzfahrzeugbereich den Ausbau der Kompetenzen in der komplexen Fahrdynamikregelung dieser Fahrzeuge“, so Wolf-Henning Scheider, Vorsitzender des Vorstands von ZF. „Dies ist auch im Sinne unserer Gesellschafter, der Zeppelin-Stiftung sowie der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung, denn der Zukauf stärkt ZF nachhaltig.“

Jacques Esculier, Chairman und CEO von WABCO, ergänzt: „Durch den Zusammenschluss mit ZF entsteht ein globales Technologieunternehmen, das gut positioniert ist, um die zukünftige Nachfrage nach autonomen, effizienten und vernetzten Nutzfahrzeugen zu bedienen. Wir blicken auf eine lange, gemeinsame Geschichte erfolgreicher Zusammenarbeit bei der Entwicklung von innovativen Technologien zurück und beide Unternehmen zeichnen sich durch kompromisslose Exzellenz, Leidenschaft für Innovationen und außergewöhnliche Kundenorientierung aus.“

Strategie „Next Generation Mobility“

Die geplante Übernahme ist Bestandteil der Strategie „Next Generation Mobility“ von ZF. Mit diesem Schritt erweitert das Unternehmen die Kompetenz erstmals auf das Bremsen von Nutzfahrzeugen. Für die Steuerung automatisierter Fahrfunktionen – einschließlich von Notbremsmanövern von Lkw und Anhängern – spielt dies eine zentrale Rolle. ZF erwartet, dass automatisierte Fahrfunktionen in Zukunft vor allem im Nutzfahrzeugbereich und in Gebieten mit geringer Komplexität und Verkehrsdichte (etwa Werksgelände, Flughäfen, Landwirtschaft) nachgefragt werden.

„Dies ist ein guter Zeitpunkt“

Die Transaktion unterliegt einer Reihe üblicher Vollzugsbedingungen, darunter die Zustimmung der bestehenden Aktionäre mit mehr als 50 Prozent der ausstehenden Aktien von WABCO sowie die Genehmigung durch die zuständigen Behörden. ZF erwartet, dass die Transaktion Anfang 2020 abgeschlossen werden kann. Dr. Konstantin Sauer, Finanzvorstand von ZF: „Dies ist ein guter Zeitpunkt für die geplante strategische Übernahme von WABCO. Nach der erfolgreichen Integration von TRW hat ZF seine Verschuldung signifikant reduziert. Wir haben unsere Ziele dabei sogar übertroffen. WABCO ist ein gesundes und wachsendes Unternehmen mit einem starken Cashflow-Profil, das ideal zu ZF passt und die Umsetzung unserer Strategie unterstützt.“

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