Covid-19

So will ZF Friedrichshafen Beschäftigung sichern

Die Zahnradfabrik (ZF) Friedrichshafen AG trifft Schutzmaßnahmen, um das Einkommen der Mitarbeiter und deren Existenz zu sichern. Durch das Coronavirus wird auch dieses Unternehmen eingeschränkt.

Da die Kunden der Zahnradfabrik (ZF) Friedrichshafen AG Produktionsstopps eingeleitet haben, werden die ZF-Werke in Deutschland auf Kurzarbeit umstellen. Das soll auch als Schutz der Belegschaft vor einer möglichen Ansteckung des neuartigen Virus, Covid-19, dienen. Die Vereinbarung des Betriebrates erlaubt, Teile der Produktion und Verwaltung kontrolliert herunterzufahren und dabei die Einkommen der Mitarbeiter weitgehend abzusichern.

Vorbereitung für Zeit nach Corona

„Das ZF-Team hat es geschafft, trotz des Coronavirus unsere Kunden weiter zu beliefern“, sagt Sabine Jaskula, Vorstand für Personal und Recht. „Wir gehen davon aus, dass wir die Arbeit sowohl in einzelnen Produktlinien, als auch in ganzen Werken und Verwaltungsbereichen ruhen lassen werden.“ Die Gesundheit der Mitarbeiter stehe dabei im Mittelpunkt. Zugleich bereitet sich die ZF darauf vor, den Wiederanlauf der Produktion seiner Kunden zu unterstützen. „Die notwendigen Vorbereitungen werden schon jetzt getroffen. Alle Führungsebenen sowie Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung werden einen Beitrag leisten müssen“, so Jaskula.

Der Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von ZF, Roman Zitzelsberger, ist zuversichtlich: „Wir haben den Weg freigemacht, um eine einheitliche Aufzahlung auf das Kurzarbeitergeld mit dem Vorstand tariflich zu vereinbaren.“ Jetzt gehe es darum, Lösungen für die jeweilige betriebliche Situation zu finden.

Beschäftigte erhalten 90 Prozent ihres Gehaltes

Die Regelung der Kurzarbeit gilt bis einschließlich Juni, wobei es sich auch danach richtet, zu welchem Zeitpunkt die Kunden von ZF ihren Betrieb wiederaufnehmen. Jaskula sagt: „Wir haben jetzt einen guten Rahmen, der unsere Beschäftigten auch bei einem kompletten Herunterfahren der ZF-Werke absichert.“ Durch einen zusätzlichen Beitrag des Unternehmens solle jeder rund 90 Prozent des regulären Nettoeinkommens behalten.

Der kombinierte Einsatz von 25 Prozent Gleitzeit, 25 Prozent Urlaubszeit sowie 50 Prozent Kurzarbeit ermöglicht das Ruhen von Produktion und Verwaltung. Die Belieferung von Kunden hat weiterhin Priorität und wird dazu führen, dass vereinzelte ZF-Werke, Produktlinien sowie Teile der Verwaltung normal weiterarbeiten. Trotzdem gelten die eingeführten Maßnahmen zum Gesundheitsschutz.

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