Zusammenarbeit

ZF Friedrichshafen startet Kooperation mit Torqeedo

Wasserverkehr soll nachhaltiger werden. Das ist das Ziel einer neuen Kooperation zwischen ZF Friedrichshafen und Torqeedo. So sollen künftig Elektroantriebe besonders in Segelyachten integriert werden.

Torqeedo und ZF Friedrichshafen arbeiten künftig näher zusammen. Die beiden Unternehmen kündigten nun diese Kooperation mit dem Ziel der Integration der lenkbaren Segelantriebe von ZF in das Deep Blue-System von Torqeedo an. Diese Elektroantriebe sollen es Segelyachten ermöglichen, ihren eigenen sauberen erneuerbaren Strom zu erzeugen. Die Unternehmen erwarten zudem, dass die neuen Antriebe auch Einfluss auf die urbane Mobilität haben werden. 

So funktioniert das neue System

Der steuerbare Segelantrieb von ZF wird während des Segelns umgekehrt, so dass der sich drehende Propeller den Motor antreibt. Somit erzeugt er Strom zum Laden der Hochleistungsbatterien des Schiffes. Dieser erneuerbare Strom wird für den Energiebedarf des Antriebs und der Bordstromversorgung verwaltet und verteilt. Die Rolle des Dieselgenerators soll damit auf die Funktion eines Reserveaggregats reduziert werden, das nur für längere Fahrtzeiten oder für das langfristige Anlegen außerhalb von Anlegestellen benötigt wird. 

Christoph Ballin: Es gibt zwingend Gründe für elektrische Lösungen

 Federico Decio, Vice President ZF Marine Pleasure Craft, ZF Friedrichshafen AG, erklärte zu der neuen Kooperation: „Die Strategie der ZF Group unterstützt den Umstieg auf Elektromobilität in allen Marktsegmenten – vom Automobil bis hin zu Off-Road-Anwendungen. Dementsprechend baut ZF sein Portfolio an umweltfreundlichen Schiffsantriebslösungen weiter aus. Das neue vollelektrische Antriebssystem wird den lenkbaren Pod-Antrieb (SPP) von ZF und die Technologie von Torqeedo kombinieren, um Skipper im wahrsten Sinne des Wortes in eine sauberere, nachhaltigere Zukunft zu steuern.“ Dr. Christoph Ballin, CEO und Mitgründer der Torqeedo GmbH ergänzte dazu: „Segelyachten, Wassertaxis und Fähren sind Segmente der Schifffahrt, für die es zwingende Gründe für die Umstellung von Verbrennungsmotoren auf sauberere elektrische Lösungen gibt. Die Produkte, die aus dieser Kooperation von ZF und Torqeedo hervorgehen, werden ein wichtiger Meilenstein bei diesem Wandel sein“. Die Kooperationsvereinbarung wurde vor kurzem unterzeichnet, und die Unternehmen planen, ihre ersten Produkte bis Ende dieses Jahres auf den Markt zu bringen. 

Über Torqeedo

Torqeedo ist einer der Marktführer für elektrische Mobilität auf dem Wasser. Das Unternehmen wurde 2005 in Starnberg gegründet. Es entwickelt und fertigt elektrische und hybride Antriebe zwischen 0,5 und 100 Kilowatt für kommerzielle Zwecke und den Freizeitgebrauch. Torqeedo ist Teil der DEUTZ-Gruppe, einem der weltweit führenden Hersteller von innovativen Antriebssystemen.

Über ZF Friedrichshafen

ZF ist ein weltweit aktiver Technologiekonzern und liefert Systeme für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik. Ein Schwerpunkt der Weiterentwicklung der ZF-Systeme ist die digitale Vernetzung und Automatisierung. ZF ist mit 149.000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2018 hat ZF einen Umsatz von 36,9 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen wendet dabei jährlich mehr als sechs Prozent seines Umsatzes für Forschung und Entwicklung auf.

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Über ZF Friedrichshafen

ZF ist ein weltweit aktiver Technologiekonzern und liefert Systeme für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik. Ein Schwerpunkt der Weiterentwicklung der ZF-Systeme ist die digitale Vernetzung und Automatisierung. ZF ist mit 149.000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2018 hat ZF einen Umsatz von 36,9 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen wendet dabei jährlich mehr als sechs Prozent seines Umsatzes für Forschung und Entwicklung auf.

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