Autonomes Fahren und E-Mobilität

ZF Friedrichshafen übernimmt Geschäftsanteile von ASAP

Das ZF Forum in Friedrichshafen. Foto: ZF
Die ZF Friedrichshafen AG übernimmt 35 Prozent der ASAP Holding GmbH im bayerischen Gaimersheim (bei Ingolstadt). Damit verfolgt ZF seine Strategie bei autonomen Fahren und E-Mobilität weiter.

In den vergangenen Jahren baute ZF durch strategische Partnerschaften und Unternehmensbeteiligungen seine Entwicklungskapazitäten im Bereich autonomes Fahren deutlich aus. Dies sind unter dem Dach der Zukunft Ventures GmbH gebündelt. Mit dem Ziel sich weitere Ressourcen für das autonome Fahren und die E-Mobilität zu sichern, stiegt ZF Friedrichshafen jüngst nun beim Entwicklungsdienstleisters ASAP ein. Das Unternehmen möchte so der stetig wachsenden Kundennachfrage in diesen Bereichen besser begegnen können.

ZF erhält „Zugang zu personellen Ressourcen“

„Die ASAP Gruppe verfügt als etablierter Entwicklungspartner über umfangreiches Know-how in den Bereichen autonomes Fahren, E-Mobilität, Vernetzung und Fahrzeug-Software“, sagt Torsten Gollewski, Geschäftsführer der Zukunft Ventures GmbH und Leiter der Vorentwicklung des ZF-Konzerns. „Mit der Beteiligung gewinnen wir Zugang zu personellen Ressourcen eines hervorragenden Engineering-Dienstleisters mit reichlich Branchenerfahrung und besonderer Expertise bei Testing und Validierung. Wir freuen uns, gemeinsam mit dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zukunftsweisende Mobilitätslösungen zu erarbeiten und zur Serienreife zu bringen.“

Partner für Technologien der Zukunft

Michael Neisen, Vorsitzender der Geschäftsführung der ASAP Gruppe, ergänzt: „Autonomes Fahren und E-Mobilität sind die beherrschenden Trends in der Automobilindustrie, denen wir uns in den letzten Jahren intensiv gewidmet haben. Mit der ZF Friedrichshafen AG, einem der weltweiten größten Automobilzulieferer, haben wir einen Partner an unserer Seite, mit dem wir diese zukunftsorientierten Technologien weiter vorantreiben werden.“

Zwölf Milliarden Euro für Software- und Validierungsthemen

Durch den Anteilsankauf erweitern sich neben den Bereiche Elektromobilität und autonomes Fahren auch die Software- und Validierungsthemen. Allein in diese beiden letzten wird ZF in den nächsten fünf Jahren rund zwölf Milliarden Euro investieren, kündigte ZF-Vorstandsvorsitzende Wolf-Henning Scheider kürzlich auf der Branchenmesse IAA Nutzfahrzeuge an. Über den Wert der 35-Prozent-Beteiligung von ZF an ASAP haben die Partner Stillschweigen vereinbart.

Über die ZF Friedrichshafen AG

ZF ist ein führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. Er ist mit 146.000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in nahezu 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2017 hat ZF einen Umsatz von 36,4 Milliarden Euro erzielt. ZF zählt zu den weltweit größten Automobilzulieferern.

Mehr zur ASAP Holding GmbH

Die ASAP Holding GmbH, mit Sitz in Gaimersheim, fungiert als Muttergesellschaft der inhabergeführten Unternehmensgruppe. Im Jahr 2017 erwirtschafteten die insgesamt neun Unternehmen einen Umsatz von 84 Millionen Euro. Die aktuell über 1.100 Mitarbeiter sind an elf Standorten in Deutschland tätig. Sie arbeiten unter anderem in Wolfsburg, Weissach, Stuttgart, Ingolstadt, München und Rüsselsheim für namhafte Kunden der Automobilindustrie. Die ASAP Gruppe bietet Entwicklungsleistungen mit Fokus auf E-Mobilität, autonomes Fahren und Connectivity.

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In den vergangenen Jahren baute ZF durch strategische Partnerschaften und Unternehmensbeteiligungen seine Entwicklungskapazitäten im Bereich autonomes Fahren deutlich aus. Dies sind unter dem Dach der Zukunft Ventures GmbH gebündelt. Mit dem Ziel sich weitere Ressourcen für das autonome Fahren und die E-Mobilität zu sichern, stiegt ZF Friedrichshafen jüngst nun beim Entwicklungsdienstleisters ASAP ein. Das Unternehmen möchte so der stetig wachsenden Kundennachfrage in diesen Bereichen besser begegnen können.

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„Die ASAP Gruppe verfügt als etablierter Entwicklungspartner über umfangreiches Know-how in den Bereichen autonomes Fahren, E-Mobilität, Vernetzung und Fahrzeug-Software“, sagt Torsten Gollewski, Geschäftsführer der Zukunft Ventures GmbH und Leiter der Vorentwicklung des ZF-Konzerns. „Mit der Beteiligung gewinnen wir Zugang zu personellen Ressourcen eines hervorragenden Engineering-Dienstleisters mit reichlich Branchenerfahrung und besonderer Expertise bei Testing und Validierung. Wir freuen uns, gemeinsam mit dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zukunftsweisende Mobilitätslösungen zu erarbeiten und zur Serienreife zu bringen.“

Partner für Technologien der Zukunft

Michael Neisen, Vorsitzender der Geschäftsführung der ASAP Gruppe, ergänzt: „Autonomes Fahren und E-Mobilität sind die beherrschenden Trends in der Automobilindustrie, denen wir uns in den letzten Jahren intensiv gewidmet haben. Mit der ZF Friedrichshafen AG, einem der weltweiten größten Automobilzulieferer, haben wir einen Partner an unserer Seite, mit dem wir diese zukunftsorientierten Technologien weiter vorantreiben werden.“

Zwölf Milliarden Euro für Software- und Validierungsthemen

Durch den Anteilsankauf erweitern sich neben den Bereiche Elektromobilität und autonomes Fahren auch die Software- und Validierungsthemen. Allein in diese beiden letzten wird ZF in den nächsten fünf Jahren rund zwölf Milliarden Euro investieren, kündigte ZF-Vorstandsvorsitzende Wolf-Henning Scheider kürzlich auf der Branchenmesse IAA Nutzfahrzeuge an. Über den Wert der 35-Prozent-Beteiligung von ZF an ASAP haben die Partner Stillschweigen vereinbart.

Über die ZF Friedrichshafen AG

ZF ist ein führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. Er ist mit 146.000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in nahezu 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2017 hat ZF einen Umsatz von 36,4 Milliarden Euro erzielt. ZF zählt zu den weltweit größten Automobilzulieferern.

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Die ASAP Holding GmbH, mit Sitz in Gaimersheim, fungiert als Muttergesellschaft der inhabergeführten Unternehmensgruppe. Im Jahr 2017 erwirtschafteten die insgesamt neun Unternehmen einen Umsatz von 84 Millionen Euro. Die aktuell über 1.100 Mitarbeiter sind an elf Standorten in Deutschland tätig. Sie arbeiten unter anderem in Wolfsburg, Weissach, Stuttgart, Ingolstadt, München und Rüsselsheim für namhafte Kunden der Automobilindustrie. Die ASAP Gruppe bietet Entwicklungsleistungen mit Fokus auf E-Mobilität, autonomes Fahren und Connectivity.

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