Spendenaktion

ZF Friedrichshafen schließt Spenden-Projekt ab

Das Projekt „100 Jahre – 100 Schulen“ von ZF Friedrichshafen wird erfolgreich abgeschlossen werden. Dabei konnte sogar mehr realisiert werden, als ursprünglich geplant war. Das steckt hinter den Spendenaktionen.

Am Anfang stand eine der dramatischsten Naturkatastrophen der letzten Jahre: An Weihnachten 2004 löste ein Erdbeben im Indischen Ozean eine Reihe von Tsunamis aus. Diese rissen rund 230.000 Menschen in den Tod und machten 1,7 Millionen Einwohner der betroffenen Regionen obdachlos. Die Mitarbeiter von ZF Friedrichshafen reagierten damals und spendeten insgesamt rund 450.000 Euro. ZF als Unternehmen hatte diese Spendensumme zusätzlich auf eine Million Euro aufgerundet. Um diese enorme Summe besser verwalten und geeigneten Hilfsorganisationen zuführen zu können, gründete ZF den gemeinnützigen Verein ZF hilft e.V. Seit dessen Gründung unterstützt dieser die Opfer von Naturkatastrophen, Epidemien, Hungersnöten und Konflikten weltweit. Neben der Nothilfe für Menschen in Krisengebieten liegt ein großer Schwerpunkt auch auf Schul- und Ausbildungsprojekten für Kinder in benachteiligten Gebieten.

ZF möchte auf unkompliziertem Wege helfen

„ZF ist ein global tätiges und führendes Technologieunternehmen. Für uns bedeutet das: Mit einem weltweiten Zugang zu Märkten geht auch eine globale gesellschaftliche Verantwortung einher – und die nehmen wir sehr ernst“, erklärt Sabine Jaskula, Vereinsvorsitzende und im ZF-Vorstand für das Thema Personal verantwortlich. „‚ZF hilft.‘ gibt uns die Möglichkeit, unser soziales Engagement zu bündeln und auf die Projekte zu fokussieren, die den Betroffenen vor Ort schnell helfen und eine nachhaltige Entwicklung fördern.“

Zusätzlich zu verschiedenen laufenden Aktivitäten organisiert der Verein jedes Jahr eine Spendenaktion, bei der die Mitarbeiter an den deutschen ZF-Standorten ihre Überstunden oder Teile ihres Gehalts für einen konkret ausgewählten wohltätigen Zweck abgeben können. „Der Erfolg zeigt, wie sehr unseren Mitarbeitern humanitäre Themen am Herzen liegen“, freut sich Betriebsratschef Achim Dietrich, zweiter Vorsitzender von „ZF hilft.“. „Daher ist es uns wichtig, ihnen mit dem Verein einen einfachen und unkomplizierten Weg zu bieten, um diese Solidarität mit notleidenden Menschen auf der ganzen Welt zum Ausdruck zu bringen.“ Neben den Mitarbeitern spenden auch Kunden des Konzerns und ZF selbst regelmäßig.

Bildungsprojekt erfolgreich beendet

Die bisher größte Spendenaktion in der Vereinsgeschichte initiierte „ZF hilft.“ anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des ZF-Konzerns im Jahr 2015. Unter dem Titel „100 Jahre – 100 Schulen“ startete der Verein den Auf- und Ausbau von 100 Bildungsstätten in Armutsregionen rund um den Globus. Das Projekt setzte sich aus drei Säulen zusammen: Zum einen plante „ZF hilft.“ in Zusammenarbeit mit der „Stiftung UNESCO – Bildung für Kinder in Not“ den Neubau von 30 Schulen in den Slums von Bangladesch, Indien und Sierra Leone. Gemeinsam organisierten die langjährigen Partnerorganisationen auch Schulungen für junge Lehrer und bessere Unterrichtsmaterialien für 70 verschiedene Bildungseinrichtungen in China, Mexiko, Nepal und Peru sowie auf den Philippinen.

Fahrrad-Spenden für mehr Mobilität

In einem dritten Teilprojekt kooperierte „ZF hilft.“ mit der internationalen Hilfsorganisation „World Bicycle Relief“, um Schüler in 100 Gemeinden in Sambia und Südafrika mit Fahrrädern zu versorgen. Im Fokus stand hier die Verbesserung der Mobilität, denn gerade in abgelegenen Dörfern sind zweistündige Fußmärsche als Schulweg keine Seltenheit. Wenn „100 Jahre – 100 Schulen“ Ende Dezember nach knapp vier Jahren Laufzeit ihren Abschluss findet, hat die Aktion ihr ursprüngliches Ziel weit übertroffen: Anstatt der ursprünglich geplanten 30 wurden insgesamt 85 Schulen neu errichtet oder modernisiert.

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