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ZF Friedrichshafen wurde auf der Branchenmesse IAA Transportation 2026 ausgezeichnet: Für die Getriebetechnologie „Traxon Hybrid“ erhielt der Konzern den „Truck Innovation Award 2027“. Der Innovationspreis wird von einer Jury aus 24 Fachexpertinnen und -experten vergeben, die darüber hinaus jedes Jahr auch gemeinsam den „International Truck of the Year“ küren.
Die Jury habe in erster Linie die Integration des Hybridantriebs in bereits bestehende Getriebe überzeugt. Laut Juryvorsitz Florian Engel verdeutliche der Traxon Hybrid damit, dass „der Übergang zu einem nachhaltigeren Straßengüterverkehr von einem breiten Technologieportfolio geprägt sein wird.“ Der Hybridantrieb ermögliche es Fahrzeugherstellern, Verbrauch und Emissionen zu senken, ohne an der Flexibilität zu verlieren, die im Straßengüterverkehr oft essenziell ist. Ferner sei der damit nicht nur praxistauglich, sondern unterstütze auch eine langfristige und schrittweise Dekarbonisierung.
Mögliche Einsparungen unterstreicht ZF anhand des Vecto-Simulationstools. Diese habe berechnet, dass sich durch den Traxon Hybridantrieb bis zu 47 Prozent weniger CO₂ ausstoßen ließen. Konkrete Einsparungen könnten aufgrund der individuellen Konfigurationen und Vorgaben der Fahrzeuge und Unternehmen variieren.
Für Andreas Moser, seit November 2025 Teil des ZF-Vorstands und zuständig für die Sparte Nutzfahrzeugtechnik, bestätigte der Innovationspreis den Ansatz, den das Unternehmen mit seiner Technologie verfolgt: „Dass TraXon Hybrid mit dem renommierten internationalen Branchenpreis ausgezeichnet wird, zeigt aus unserer Sicht den pragmatischen Ansatz unserer Technologien für Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber. Unsere Technologien sollen dazu beitragen, den gewerblichen Straßengüterverkehr schrittweise zu dekarbonisieren.“ Diese mit Innovation gepaarte Pragmatik brachte ZF bereits in einem anderen Bereich einen Preis ein. So wurde das Traktorenantriebssystem ZF eTerrapower vergangenes Jahr auf der Agritechnika ebenfalls für diese Kombination ausgezeichnet.
Abschließend bedankte sich Moser auch bei der Belegschaft von ZF für ihr Engagement und die eingebrachte Expertise.