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Tognum AG
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Tognum AG

Tognum AG

Die Übernahme von Tognum durch Daimler und Rolls-Royce befindet sich auf einem guten Weg. 33 Prozent der Papiere hielten die Bieter bereits eine Woche vor Ablauf der Frist.

Wie die Schwäbische Zeitung berichtet, liegen Daimler und Rolls-Royce bei der geplanten Übernahme des Tognum-Konzerns voll auf Kurs. Eine Woche vor Ablauf der Frist am 1. Juni halten Daimler und Rolls-Royce in ihrer „Engine Holding“ 33,06 Prozent der Tognum-Anteile. Seit Bekanntgabe der Übernahme-Absicht müssen Daimler und Rolls-Royce nach §23 WpÜG wöchentlich Bericht erstatten.

Sechs Millionen Tognum-Aktien in den letzten zehn Tagen

Geplant ist die Tognum-Übernahme bereits seit März. Aber erst nachdem Daimler und Rolls-Royce das Angebot pro Tognum-Aktie um zwei Euro erhöhten (B4B ALB-BODENSEE berichtete) konnten die Anleger zum Verkauf gebracht werden. Laut der Schwäbischen Zeitung erstanden Daimler und Rolls-Royce durch das erneuerte Angebot knapp vier Millionen Aktien (drei Prozent der Gesamt-Anteile). Hinzu kamen zwei Millionen Tognum-Aktien, die über den freien Börsenverkauf den Besitzer wechselten. Hier liegt der Kaufpreis in den letzten Wochen relativ konstant zwischen 25,80 Euro und 26 Euro.

Plan von Daimler und Rolls-Royce: Mindestens 75 Prozent der Tognum-Aktien

Angestrebt hatten Daimler und Rolls-Royce, bis 1. Juni mindestens 30 Prozent der Tognum-Anteile zu halten. Dieses Ziel wurde bereits jetzt übertroffen. Nach Ansicht der in der Schwäbischen Zeitung zitierten Börsen-Kenner befinde sich das Konglomerat zwar auf einem guten Weg, sei aber noch nicht am Ziel. Sie sprechen von einem „Etappensieg“ für Daimler und Rolls-Royce. Vor den Augen schwebt aber immer noch die frühere Aussage, dass sich aus der Tognum-Übergabe nur dann Synergien ergeben, wenn Daimler und Rolls-Royce gemeinsam 75 Prozent der Anteile halten. Dann könne Rolls-Royce das Geschäft mit Gas- und Dieselmotoren bei Tognum einbringen.

Daimler: „Sehr zufrieden“, aber weitere Käufe eingeplant

Zurückhaltend äußerte sich dementsprechend auch Daimler-Sprecher Florian Martens. Er freue sich zwar, „ein wichtiges Ziel“ erreicht zu haben und beschreibt die Stimmung im Daimler-Konzern als „sehr zufrieden“. Gleichzeitig rechnet er aber fest damit, dass „ein Großteil der Aktien erst gegen Ende der Angebotsfrist angedient werden“. Das tatsächliche Frist-Ende ist derweil offenbar noch nicht gänzlich festgelegt.

Profitieren Daimler und Rolls-Royce vom Zaunkönig?

Im bereits zitierten Wertpapier- und Übernahmegesetz (WpÜG) existiert nämlich in §16 ein Passus, der im Volksmund als „Zaunkönig-Regelung“ bekannt ist. Als schlauer Vogel will der Zaunkönig keine überstürzten Entscheidungen treffen – Ähnliches gilt, so der Gesetzgeber offenbar für die Aktionäre. Deshalb können Tognum-Aktionäre, die bis zum eigentlichen Frist-Ende am 1. Juni das Übernahme-Angebot nicht angenommen haben, auch in den zwei Wochen danach ihren Willen zur Abtretung an Daimler und Rolls-Royce erklären. Somit würde sich die Frist praktisch um zwei Wochen bis Mitte Juni verlängern.

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