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Tognum
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Tognum

Tognum

Nach langem Ringen stehen Daimler und Rolls-Royce nun offenbar kurz vor der Übernahme des Tognum-Konzerns. Nach sechs Jahren scheint Tognum in den Schoß des Daimler-Konzerns zurückzukehren.

Der Motorenhersteller Tognum aus Friedrichshafen steht offenbar kurz vor Abschluss der Übernahme-Gespräche mit Daimler und Rolls-Royce. Wie die Westfälische Zeitung berichtet, sei die Übernahme Tognums „so gut wie perfekt“ – ein aufgebessertes Angebot seitens Daimler und Rolls-Royce hätte die Aktionäre zum Umdenken gebracht. Die Tognum-Manager signalisierten bereits Bereitschaft, ihre eigenen Aktien einbringen zu wollen.

Daimler: Bereits 28,4 Prozent der Tognum-Anteile

Bereits im März hatte die ARD über ein Interesse seitens Daimler  berichtet, den Tognum-Konzern wieder gänzlich zu übernehmen. Unter dem Namen MTU Friedrichshafen firmierte Tognum bis Ende 2005 als vollständige Daimler-Tochter. Für 1,6 Milliarden Euro wurde die MTU dann an eine schwedische Investoren-Gruppe veräußert. Nach dem Börsengang der Tognum GmbH im Jahr 2007 stieg Daimler allerdings wieder ein und hält momentan 28,4 Prozent der Tognum-Anteile.

24 Euro waren den Tognum-Aktionären zu wenig

In die Offensive ging Daimler in Zusammenarbeit mit Rolls-Royce im April: Das öffentliche Übernahme-Angebot betrug 24 Euro pro Tognum-Aktie. Ein Betrag, den Tognum-CEO Volker Heuer auf der Haupt-Versammlung am 11. Mai klar zurückwies: „Vorstand und Aufsichtsrat kamen deshalb jeweils einstimmig zum Schluss, dass wir Ihnen als Aktionären der Tognum AG die Annahme des Angebots vor diesem Hintergrund nicht empfehlen können“. Die Wachstums-Aussichten der Tognum-Gruppe seien durch dieses Angebot keineswegs ausreichend gewürdigt, so Heuer. Bei den anwesenden Klein-Aktionären der Tognum AG stieß dieser Rat auf offene Ohren: Die Süddeutsche Zeitung berichtet von Applaus für Heuer und zitiert einen Tognum-Anleger: „Sie müssten sich dafür schämen, uns so ein Angebot zu unterbreiten“.

Daimler und Rolls-Royce bessern nach

Die Reaktionen seitens Tognum gaben Daimler und Rolls-Royce offenbar zu denken. Letzten Sonntag sei nach Angaben der Märkischen Allgemeinen ein neues Angebot bei Tognum eingegangen. Daimler und Rolls-Royce stockten ihr Angebot um zwei Euro pro Tognum-Aktie auf. Sie bieten den Aktionären nun 26 Euro für ihre Anteile an. Bis 1. Juni läuft die verlängerte Frist, bis dahin wollen Daimler und Rolls-Royce ihre Anteile an Tognum auf über dreißig Prozent aufgestockt haben.

Tognum-Übernahme nur noch Formsache

Ursprünglich war das Ziel von Daimler und Rolls-Royce, nach der Übernahme über 50 Prozent der Tognum-Anteile zu halten. Nach Informationen des Westfalen-Blatts korrigierten die beiden Unternehmen ihre Ziele allerdings nach unten. Der Vorstand um Volker Heuer (selbst im Besitz von ca. drei Millionen Tognum-Aktien) signalisierte bereits Bereitschaft, seine Anteile verkaufen zu wollen. Die Manager halten momentan gemeinsam fünf Prozent der Tognum-Anteile – mit den 28 Prozent, die Daimler und Rolls-Royce bereits besitzen, reicht dies zum Erreichen der Dreißig-Prozent-Schwelle.

Heuer: Mit Daimler und Rolls-Royce an die Weltspitze

In einer ergänzenden Stellungnahme bezeichnet der Tognum-Vorstand das neue Angebot als „angemessen“. Er empfiehlt den Aktionären der Tognum AG die Annahme der aufgebesserten Offerte. Volker Heuer fügt an: „Gemeinsam mit Daimler und Rolls-Royce schaffen wir einen weltweiten Technologieführer für Antriebssysteme und dezentrale Energieerzeugungssysteme. Wir stärken damit die hervorragende Marktposition der Tognum-Gruppe und verbessern deutlich unsere Zukunftsperspektive.“

Über Tognum

Die Tognum-Gruppe mit ihren beiden Geschäftsbereichen Engines und Onsite Energy & Components gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Motoren und Antriebssystemen für Anwendungen abseits der Straße sowie von dezentralen Energieanlagen. Basis hierfür sind Dieselmotoren bis 9.100 Kilowatt (kW), Gasmotoren bis 2.150 kW und Gasturbinen bis 45.000 kW. Tognum erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 2,56 Mrd. Euro und beschäftigt über 9.000 Mitarbeiter.

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