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Studenten wollen Sicherheit und keine Quoten
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Continental AG

Studenten wollen Sicherheit und keine Quoten

 Die Wünsche der Studenten haben sich verändert - Sicherheit, Familie und Rationalität werden immer wichtiger, Fotolia DL

Studenten sind vermehrt für mehr Familie, Individualität und Sicherheit. In der zehnten „Continental Studentenbefragung“ wurden Studierende zur Arbeitswelt, Beruf und Karriere befragt, mit überraschenden Ergebnissen.

Schon seit 2005 befrägt Reifenhersteller Continental Studenten über ihre Erwartungen und Vorstellungen zu den Bereichen Arbeitswelt, Beruf und Karriere. In Hannover wurden nun die Ergebnisse der „10. Continental Studentenumfrage“ vorgestellt. Die wichtigsten Aussagen der Jubiläumsausgabe sind wie folgt: Balance zwischen Familie und Beruf wird immer wichtiger, Frauen werden in der Arbeitswelt immer noch benachteiligt aber die meisten glauben, dass keine  Frauenquote benötigt wird, und Sicherheit bekommt eine immer größere Bedeutung. Über 1.000 Studenten wurden repräsentativ befragt.

Gleichberechtigung in Familie und Beruf bleibt ein Thema

Nach Continental-Personalvorstand Elke Strathmann würden die Ergebnisse bestätigen, dass junge Menschen keine Quote wollen. „Vielmehr wünschen sie sich eine Arbeitswelt, in der Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen sind. Mittlerweile sind sogar mehr Männer (59 Prozent) als Frauen (55 Prozent) bereit, ihre beruflichen Ziele für die Familie zurückzustellen. Auch weibliche studierende würden wissen, dass Karrierefortschritt auf Leistung beruht. „Diesen Willen zum Engagement und ihren Wunsch nach Vereinbarkeit gilt es gleichermaßen zu berücksichtigen“, so Stathmann weiter. Alles in allem würden junge Menschen zwischen 20 und 35 vor allem großen Wert auf individuelle Lebensgestaltung legen.  „Beruf und Arbeit“, „Familie und Partnerschaft“ und „finanzielle Sicherheit und Vorsorge“ sind alle fast gleich wichtig. Die Bereitstellung von passenden Rahmenbedingungen bei Berücksichtigung der Unternehmendziele würde in Zukunft die größte Herausforderung für Unternehmen sein.

Unternehmen müssen sich auf Studenten einstellen

Im Laufe der Jahre wurde den Studierenden der Wunsch nach Planbarkeit immer wichtiger. Noch 2006 wollten nur 17 Prozent planbare Arbeitszeiten mit einer tariflich geregelten 40-Stundenwoche. Heute sind es 39 Prozent. Außerdem wollen immer mehr sich länger bei einem Unternehmen aufhalten und sich persönlich weiterentwickeln. „Die Entwicklungsperspektiven und Sicherheiten, die große Konzerne wie die Continental bieten, haben somit weiter eine hohe Attraktivität“, hob Strathmann hervor. Auch der Bezug zur Region wird den Studenten immer wichtiger. Viele wollen in ihrer unmittelbaren Umgebung fußfassen. Strathmann sieht hier in Zukunft Probleme: „Hier zeigt sich die Schattenseite des Strebens nach Sicherheit, Heimat, Verlässlichkeit und Sesshaftigkeit: Die mangelnde Bereitschaft zur Mobilität kann für die Studierenden in der Zukunft ein Manko werden. Sie verengt letztlich den Blick der jungen Menschen auf die Welt. Wir wollen jungen Menschen in jedem Fall die Chance geben, ihren Horizont langfristig zu erweitern.“

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