Strategie 2030

Rolls-Royce Power Systems will mit Partnern weiter wachsen

Der Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems hat seine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 fortgesetzt. Dieses Wachstum will das Unternehmen nun mit Partnern weiter vorantreiben.

Dieser Weg ist Teil der Strategie PS 2030 in deren Rahmen sich das Unternehmen vom Motorenhersteller zum Anbieter integrierter Lösungen entwickeln will. Deshalb hat Rolls-Royce Power Systems einen strategischen Anteil am Berliner Startup Qinous erworben, das sich mit Energiespeicher- und Steuerungslösungen beschäftigt, den Schlüsseltechnologien für Microgrids. „Wir gehen verstärkt Partnerschaften ein – geografisch und thematisch, um zusammen mit den Partnern zu wachsen“, so Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender der Rolls-Royce Power Systems AG und Leiter des Geschäftsbereichs Power Systems. Gemeinschaftsunternehmen mit Partnern aus China und Indien zum Bau von Motoren und Gensets, aber auch zum Erschließen neuer Märkte gehören dazu.

Neue Strategie verändert Rolls-Royce Power Systems

Die neue Strategie wird den Geschäftsbereich nachhaltig verändern, beispielsweise auch die Struktur der angebotenen Berufe und Tätigkeiten. „Wir müssen unsere Mitarbeiter auf die Herausforderung der Digitalisierung und Elektrifizierung vorbereiten. Denn unsere Arbeitsplätze werden künftig moderner, flexibler und digitaler sein. Unter anderem werden wir in diesem Jahr etwa 100 bisherige Motorenentwickler zu Elektrofachleuten umschulen und neue Ausbildungsgänge für Informatik aufnehmen“, erklärt Personalvorstand Marcus A. Wassenberg.

„Der Motor wird immer eine unserer Kernkompetenzen sein“

Ein anderes Beispiel für die Umsetzung von Komplettlösungen sind Microgrids. Diese autonomen Stromnetze verknüpfen verschiedene regenerative und klassische Energiequellen intelligent miteinander und stellen die Energie dezentral zur Verfügung. Derzeit entsteht in Friedrichshafen ein Validierungscenter für solche Anlagen. Damit will Rolls-Royce Power Systems Industrieunternehmen oder andere Großverbraucher ausrüsten. Das Stromaggregat mit Verbrennungsmotor spielt dabei weiter eine wichtige Rolle. „Der Motor wird immer eine unserer Kernkompetenzen sein. Er wird aber immer mehr zum Bestandteil der Gesamtlösung“, sagt Schell.

„Wir ernten jetzt die Früchte unserer harten Arbeit“

Mit der Strategie 2030 reagiert Rolls-Royce Power Systems auf die gute wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. So stieg der bereinigte Umsatz um 15 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. „Wir haben nicht nur von einer starken Nachfrage nach unseren Produkten auf Grund der guten Weltkonjunktur profitiert. Vielmehr ernten wir jetzt auch die Früchte unserer harten Arbeit in unserem Transformationsprogramm, das uns deutlich profitabler gemacht hat“, erklärt.

Power Systems macht einen Anteil von 23 Prozent am Gesamtumsatz des britischen Rolls-Royce-Konzerns aus. Damit steht er auf Platz zwei der drei Geschäftsbereiche. Sämtliche Segmente erzielten gute bis sehr gute Absatzzahlen. Der Marine-Umsatz stieg um zwölf Prozent, der Umsatz mit Industrieantrieben sogar um 40 Prozent. Lediglich der Bereich Powergen fiel mit fünf Prozent etwas schwächer aus. Dieser war jedoch im Vergleichsjahr 2017 überproportional gewachsen.

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Mit der Strategie 2030 reagiert Rolls-Royce Power Systems auf die gute wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. So stieg der bereinigte Umsatz um 15 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. „Wir haben nicht nur von einer starken Nachfrage nach unseren Produkten auf Grund der guten Weltkonjunktur profitiert. Vielmehr ernten wir jetzt auch die Früchte unserer harten Arbeit in unserem Transformationsprogramm, das uns deutlich profitabler gemacht hat“, erklärt.

Power Systems macht einen Anteil von 23 Prozent am Gesamtumsatz des britischen Rolls-Royce-Konzerns aus. Damit steht er auf Platz zwei der drei Geschäftsbereiche. Sämtliche Segmente erzielten gute bis sehr gute Absatzzahlen. Der Marine-Umsatz stieg um zwölf Prozent, der Umsatz mit Industrieantrieben sogar um 40 Prozent. Lediglich der Bereich Powergen fiel mit fünf Prozent etwas schwächer aus. Dieser war jedoch im Vergleichsjahr 2017 überproportional gewachsen.

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