Joint Venture mit Force Motors

Rolls-Royce Power Systems expandiert nach Indien

Andreas Schell, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems. Foto: Rolls-Royce Power Systems AG
Rolls-Royce Power Systems hat mit dem indischen Motorenhersteller Force Motor ein Joint Venture gegründet. Mit dem Zusammenschluss wird eine weitere Produktionslinie von RRPS in den asiatischen Raum verlegt.

Das Abkommen über das Joint Venture unterzeichneten die zwei Unternehmen am 20. März 2018. Force Motors wird 51 Prozent der Anteile halten, Rolls-Royce Power Systems 49 Prozent. Das Gemeinschafts-Unternehmen, Force MTU Power Systems Pvt. Ltd., wird in Zukunft die 1600-Motoren der Rolls-Royce Marke MTU in Indien produzieren.

Gemeinsames Produktionswerk in Indien

Diese Dieselmotoren werden zur Stromerzeugung und als Unterflurantriebe für Bahnanwendungen eingesetzt. In Chakan, Indien, ist der Bau eines gemeinsamen Produktionswerks geplant. Es soll über alle wesentlichen Funktionen verfügen und als eigenständiges Unternehmen agieren. Der Start der Serienproduktion im neuen Werk ist für das dritte Quartal 2019 geplant.

Zukunft der Baureihe 1600 liegt in Indien

„Dieses Joint Venture eröffnet neue Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zukunft mit unseren Produkten der Baureihe 1600. Mit Force Motors haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, dessen hervorragende Produktionsqualität durch jahrzehntelange Erfahrung im Bau von Motoren für Automobilmarken aus dem Premiumsegment untermauert wird,“ sagt Andreas Schell, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems.

Weitere Produkte sind geplant

„Sobald die Ressourcen zur Serienproduktion der Baureihe 1600 innerhalb des Joint Ventures vorhanden sind, können wir das Portfolio des Joint Ventures auch um weitere Anwendungen, Motoren und Antriebssysteme ergänzen“, fügt Schell hinzu. Neben den Motoren der Baureihe 1600 wird das Joint Venture auch Stromerzeugungs-Aggregate mit Motoren der MTU-Baureihe 1600 für Indien sowie für den globalen Markt herstellen.

Unternehmen bündeln ihre Stärken

Durch den Zusammenschluss bündeln die zwei Unternehmen ihre jeweiligen Stärken. „Rolls-Royce Power Systems bringt seine hochmoderne Technologie für Verbrennungsmotoren in Anwendungen abseits der Straße ein und Force Motors seine langjährige Erfahrung in der Fertigung erstklassiger Produkte und den Zugang zum indischen Markt. Für uns ist das die ideale Ergänzung“, betont Andreas Schell.

Entstanden sei das Joint Venture nach der erfolgreichen Zusammenarbeit von Force Motors mit Mercedes und BMW, erklärt Prasan Firodia,Geschäftsführer von Force Motors. „Es liegen spannende Zeiten vor uns, denn uns kommt jetzt eine bedeutende Rolle zu, hochmoderne Premiummotoren für verschiedene Anwendungen nach Indien zu bringen und sie dort zu produzieren“, so Fiordia weiter.

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Das Abkommen über das Joint Venture unterzeichneten die zwei Unternehmen am 20. März 2018. Force Motors wird 51 Prozent der Anteile halten, Rolls-Royce Power Systems 49 Prozent. Das Gemeinschafts-Unternehmen, Force MTU Power Systems Pvt. Ltd., wird in Zukunft die 1600-Motoren der Rolls-Royce Marke MTU in Indien produzieren.

Gemeinsames Produktionswerk in Indien

Diese Dieselmotoren werden zur Stromerzeugung und als Unterflurantriebe für Bahnanwendungen eingesetzt. In Chakan, Indien, ist der Bau eines gemeinsamen Produktionswerks geplant. Es soll über alle wesentlichen Funktionen verfügen und als eigenständiges Unternehmen agieren. Der Start der Serienproduktion im neuen Werk ist für das dritte Quartal 2019 geplant.

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Weitere Produkte sind geplant

„Sobald die Ressourcen zur Serienproduktion der Baureihe 1600 innerhalb des Joint Ventures vorhanden sind, können wir das Portfolio des Joint Ventures auch um weitere Anwendungen, Motoren und Antriebssysteme ergänzen“, fügt Schell hinzu. Neben den Motoren der Baureihe 1600 wird das Joint Venture auch Stromerzeugungs-Aggregate mit Motoren der MTU-Baureihe 1600 für Indien sowie für den globalen Markt herstellen.

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Durch den Zusammenschluss bündeln die zwei Unternehmen ihre jeweiligen Stärken. „Rolls-Royce Power Systems bringt seine hochmoderne Technologie für Verbrennungsmotoren in Anwendungen abseits der Straße ein und Force Motors seine langjährige Erfahrung in der Fertigung erstklassiger Produkte und den Zugang zum indischen Markt. Für uns ist das die ideale Ergänzung“, betont Andreas Schell.

Entstanden sei das Joint Venture nach der erfolgreichen Zusammenarbeit von Force Motors mit Mercedes und BMW, erklärt Prasan Firodia,Geschäftsführer von Force Motors. „Es liegen spannende Zeiten vor uns, denn uns kommt jetzt eine bedeutende Rolle zu, hochmoderne Premiummotoren für verschiedene Anwendungen nach Indien zu bringen und sie dort zu produzieren“, so Fiordia weiter.

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