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Rolls-Royce Power Systems erwartet herausforderndes Jahr
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Schwieriges Marktumfeld

Rolls-Royce Power Systems erwartet herausforderndes Jahr

 Der Rolly-Royce Power Systems Hauptsitz in Friedrichshafen. Foto: Rolls-Royce Power Systems AG
Von Angelina Märkl

Rolls-Royce Power Systems stellt sich auf schwierige Zeiten ein. Auch das Corona-Virus bringt wirtschaftliche Konsequenzen mit sich.

Für das Jahr 2020 erwartet Rolls-Royce Power Systems eher moderates Wachstum. Im ersten Halbjahr 2020 setzt sich die gesamtwirtschaftliche Schwäche des zweiten Halbjahres 2019 fort und könnte sich weiter verschärfen. Das teilt das Unternehmen am Montag in Friedrichshafen mit. Grund dafür seien die wirtschaftlichen Konsequenzen aus der Verbreitung des Corona-Virus. In der zweiten Hälfte des Jahres 2020 scheint eine wirtschaftliche Erholung für Rolls-Royce nicht möglich.

„Das Geschäftsjahr 2020 erfolgreich zu bestreiten wird zu einer großen Herausforderung“, fasst CFO Louise Öfverström zusammen. Der derzeit geringeren Nachfrage begegne das Unternehmen mit einer Reihe von Maßnahmen: verstärkter Einsatz von Instrumenten zur Flexibilisierung von Arbeitszeit, stringente Kostenkontrolle und effizienter Steuerung des Umlaufvermögens.

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Rolls-Royce Power Systems startet Zukunftsprogramm FIT2X

Mit dem Zukunftsprogramm „FIT2X“ will sich der Geschäftsbereich Power Systems auf die Aufgaben der weiteren Transformation zum Anbieter integrierter Lösungen vorbereiten. „Wir befinden uns im Spannungsfeld zwischen sich verschärfenden Marktbedingungen und dem Umbruch zu neuen Lösungen“, sagt Louise Öfverström, die das Programm verantwortet. Das Programm soll sowohl profitables Wachstum als auch effizientere Prozesse ermöglichen, beispielsweise durch Digitalisierung. Die im Jahr 2019 abgeschlossene Standort- und Beschäftigungssicherung (SuB) für die Werke in Friedrichshafen biete dafür den flexiblen Rahmen.

Gleichzeitig habe FIT2X auch die Aufgabe, innerhalb des Geschäftsbereichs den Wandel zu einer agilen und eigenverantwortlichen Arbeitskultur herbeizuführen.

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Rolls-Royce Power Systems überprüft Bergen Engines 

Rolls-Royce Power Systems plant im Zuge dessen auch die Tochtergesellschaft Bergen Engines, Hersteller von mittelschnelllaufenden Gas- und Dieselmotoren für die Schifffahrt und die Energiegewinnung, einer strategischen Überprüfung zu unterziehen. „Wir sind zum Ergebnis gekommen, dass sich Bergen Engines mit seinem attraktiven Produktportfolio in einem anderen Umfeld besser entwickeln wird als im Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce“, begründet Vorstandsvorsitzender Andreas Schell diese Entscheidung. Ab dem Geschäftsjahr 2020 sollen die Ergebnisse von Bergen Engines nicht mehr zum Geschäftsbereich Power Systems zählen.

So lief das Jahr 2019 für Rolls-Royce Power Systems

Im vergangenen Jahr konnte der Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce trotz schwieriger Marktbedingungen erneut wachsen. Der bereinigte Umsatz stieg um 4 Prozent auf 4,04 Milliarden Euro und überstieg damit umgerechnet erstmals die Vier-Milliarden-Euro-Schwelle. Der bereinigte Betriebsgewinn wuchs um 15 Prozent auf 407 Millionen Euro. Mit 23 Prozent Anteil am Gesamtumsatz des britischen Technologiekonzerns Rolls-Royce bleibt Power Systems der zweitgrößte Geschäftsbereich.

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